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Die Planung vom
Schandfleck zur neuen OAK-Wohn-Idylle:
Einsichten der
neuen jungen Bau-
herren-Schulen-Generationen 2019
Schüler des
Kopernikus-Gymnasiums Wasseralfingen (KGW):
Wie wohnen wir
heute u. wie wollen wir in Zukunft wohnen?

Schülerinnen
und Schüler des KGW besichtigen mit
Innenentwick-lungsmanagerin Ann-Katrin Schneele und Planer Andreas Steidel
das Innenentwicklungspotenzial Maiergasse in Wasseralfingen.
Aalen-Wasseralfingen. Wie wohnen wir
heute und wie wollen wir in Zukunft wohnen? Schüler des
Kopernikus-Gymnasiums Wass-eralfingen (KGW) gehen diesen Fragen gemeinsam mit
dem Stadt-planungsamt im Rahmen ihres Kunstunterrichtsnach. Die Schüler
lernen Aufgaben und Ziele der Stadtplanung und Innenentwicklung praxisnah
anhand des Wasseralfinger Innenentwicklungsprojekts Maiergasse kennen. Damit
soll bei zukünftigen Bauherren-generationen das Bewusstsein für eine
nachhaltige Stadtentwicklung geweckt werden.
Die Schülerinnen und Schüler des KGW haben sich vorab bereits mit dem Thema
Wohnen und Architektur auseinandergesetzt. Im Unterricht lernten die
Jugendlichen den Architekten Peter Zumthor und dessen Raumvorstellungen
kennen. Hierfür wurden die Schülerinnen und Schüler gefragt, wie sie sich
ihr Traumhaus vorstellen und wie sich ihre eigene Wohnsituation bzw. die der
Eltern und Großeltern darstellt. Mit Collagen und Fragebögen zeigen sie ihre
private Situation auf. Im nächsten Schritt entwickeln sie ein Wohngebäude
auf einem ausgewählten Grundstück im Areal Maiergasse.
Bei einer Exkursion zur Maiergasse, erläuterten die
Innenentwicklungsmanagerin der Stadt
Aalen, Ann-Kathrin Schneele und Planer Andreas Steidel die Historie
der Konversionsfläche und stellten die Entwicklungsschritte vom Grunderwerb
über den städtebaulichen Entwurf bis zur Aufstellung des Bebauungsplanes
vor.
Im Anschluss nutzten die Schüler die Gelegenheit zur Diskus-sion und für
Fragen.
Die Vorteile der Innenentwicklung mit einer Stärkung der Ortskerne waren am
Ende der Unterrichtseinheit klar erkennbar. Um die Nachfrage nach Wohnraum
zu befriedigen, setzt die Innenentwicklung auf die Nachnutzung ehemaliger
Industrieflächen, das Schließen von Baulücken oder den Umbau bestehender
Wohngebäude.
Um eine Hilfestellung für die anstehende Entwurfsaufgabe zu geben, wurden
den Schülerinnen und Schülern unterschiedliche Wohnf-ormen sowie
grundsätzliche Gebäudeformen und Grundrisse vorge-stellt.
In den nächsten Wochen werden die Schülerinnen und Schüler an ihren
Entwürfen für ihr Traumhaus in der Maiergasse mit viel Kreativität
weiterarbeiten.
Info:
Diese Kooperation zwischen dem KGW und dem Stadtplanung-samt
Aalen ist Teil eines geförderten Forschungsprojekts im Rahmen des
Experimentellen Wohnungs- und Städtebaus des Bundesministeriums des Innern,
für Bau und Heimat (BMI) und des Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und
Raumforschung (BBSR).
Info zum Förderprogramm:
Wer sein Wohngebäude umfassend modernisieren, durch den Abbruch ehemals
landwirtschaftlicher Gebäude Platz für neuen Wohnraum schaffen oder einen
Baum im Vorgarten pflanzen möchte, kann gerne Kontakt mit der
Innenentwicklungsmanagerin der Stadt
Aalen Ann-Kathrin Schneele aufnehmen. Telefon:
07361 52-1557 oder Mail:
innen@aalen.de |