43-jährige wurde in ihrer Wohnung am Sonntag tot gefunden:
Von wegen Stauferstadt: Erste Drogentote in
2013 natürlich aus der "Drogenstadt Gmünd"

Machtloses Fazit der Kripo erst heute wörtlich: 
"Nach einer
Obduktion wird die Frau als Rauschgifttote Nr. 4/2012 geführt"

Schwäbisch Gmünd. Wie soeben die Kripo erst jetzt mitteilte, wurde schon am vergangenen Sonntag dem 30.12.12 eine 43-jährige Frau von Bekannten tot in ihrer Wohnung aufgefunden. Machtloses Fazit der Kripo erst heute wörtlich:  "Nach einer Obduktion wird die Frau als Rauschgifttote Nr. 4/2012 geführt". Die Verstorbene war der hinzu gerufenen Polizei seit Jahren als Konsumentin harter Drogen bekannt.

Da festgestellt wurde, dass die Frau schon mehrere Tage tot in ihrer Wohnung lag und Fremdeinwirkung nicht sicher ausgeschlossen werden konnte, beantragte die Staatsanwaltschaft eine gerichtliche Leichenöffnung.

Das Ergebnis der Obduktion liegt seit Mittwochnachmittag 2. Januar 2013 vor. Die 43-Jährige verstarb letztlich eines natürlichen Todes in der Folge von langjährigem und massivem Rauschgiftkonsum, wes-halb sie als Drogentote Nr. 4 in die polizeiliche Jahresstatistik 2012 eingehen wird. Nach dem negativen Rekord des Jahres 2011 mit 18 Drogentoten im Kreis wurde damit 2012 der zehnjährige Mittelwert von 6,6 Drogentoten im Jahr unterschritten.