Ellwangens erfolgloser OB ist zurecht "bitter enttäuscht":
Kein Wehklagen im Rathaus daß die Landes-
gartenschau erst ab 2019 in Aalen stattfindet
Bemühungen der Bürgermeisterin nicht ganz umsonst: Wird
Heim-Wenzler als Ministerin im Mappus-Kabinett aufsteigen?

Aalens 1. Bürgermeisterin Jutta-Heim Wenzler ist bei Aalens Bewerbung zur Landesgartenschau zwar noch nicht zum Zuge gekommen aber ist in Stuttgarter Regierungskreisen positiv aufgefallen und wird seitdem als Ministerin des neuen Mappus-Kabi-netts gehandelt: Aalener werden um diese kompetente BM trauern.  
Aalen/Stuttgart.
Kein Wehklagen im Aalener Rathaus dass Landesgart-enschau erst vielleicht 2019 in Aalen stattfindet, weiter einen optimistischen OB Gerlach und eine noch mehr froh gestimmte 1. Beigeordnete Jutta Heim-Wenzler, die in die Landes-gartenschau-Bewerbung der Stadt Aalen ihr ganzes Leichtgewicht gelegt hatte und wieder einmal vor Fachkompetenz glänzte. Im Stuttgarter Kabinett wird deshalb unsere Baubürgermeisterin, die wir aus Böblingen übernommen hatten, als neue heimliche Ministerin des designierten neuen Ministerpräsidenten Mappus gehandelt. Bei Aalens Landesgartenschau-Bewerbung ist sie laut AIZ-Informationen in Stuttgarter Regierungskreisen positiv aufgefallen.

Noch-Ministerpräsident G. H. Oettinger (l.) und Minister Peter Hauk (r.) bei Regierungspressekonferenz 15. Dezember 2009 im Landtag .
Die Bewerbungen um die Landesgartenschau sind nun vorerst entschieden und haben den Ellwangener OB Hilsenbeck weiter er-folglos bleiben lassen der sich "bitter enttäuscht" über die Kabinetts-Beschlüsse in Stuttgart zeigte weil Ellwangen am Hindern des Ländles wieder einmal trotz immens hohen Bewerbungs-Kosten und erfolglosen Vorbereitungen keine Rolle gespielt hat:

„Landesgartenschauen und Grünprojekte leisten einen wichtigen Beitrag zur Realisierung von Maßnahmen zur Modernisierung der Infrastruktur. Sie stärken die wirtschaftliche Entwicklung des Landes und tragen zur nachhaltigen Unterstützung des gesellschaftlichen Lebens vor Ort bei", sagten Ministerpräsident Günther H. Oettinger und der Minister für Ernährung und Ländlichen Raum, Peter Hauk, im Anschluss an die Kabinettssitzung am15. Dezember 2009 in Stuttgart. „Öffentliche Grünanlagen gewinnen unter ökonomischen, gesundheitlichen und sozialen Aspekten immer mehr an Bedeutung."

„Mit der Entscheidung des Ministerrats, in welchen Städten und Gemeinden in den Jahren 2015 bis 2018 Landesgartenschauen oder Grünprojekte stattfinden werden, gibt Baden-Württemberg einen wichtigen Impuls für die Entwicklung zahlreicher Städte und Gemeinden im Land", betonte Ministerpräsident Oettinger. Die große Anzahl von Bewerbungen für eine Aufnahme in das Landesprogramm und die außerordentlich hohe Qualität der vorgelegten Machbarkeitsstudien seien Beweis dafür, dass viele Kommunen die große Bedeutung von Landesgartenschauen und Grünprojekten für die Kommunalentwicklung erkannt
hätten.

Um eine Landesgartenschau haben sich 18, um ein Grünprojekt 23 Städte und Gemeinden beworben. Eine Fachkommission hat die Bewerbungen bewertet und die eingereichten Konzepte vor Ort beurteilt. In dieser Kommission wirkten Landschaftsarchitekten, Vertreter des Städte- und des Gemeindetags, des Verbands Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau, der Gartenbauverbände sowie der Förderungsgesellschaft für die baden-württembergischen Landesgar-tenschauen mit. Die fachliche Leitung der Auswahlkommission oblag dem Ministerium für Ernährung und Ländlichen Raum.

Synergieeffekte und Imagegewinn für Städte
und Kommunen: Bals auch für Stadt Aalen

„Für die erforderlichen Investitionen in grüne Freiräume erhalten die Kommunen ab dem Jahr 2015 bei Grünprojekten einen Zuschuss in Höhe von maximal zwei Millionen Euro beziehungsweise bei Landesgartenschauen in Höhe von maximal 5 Millionen Euro. Die Landesmittel können nur für Investitionen in Daueranlagen eingesetzt werden", sagte Minister Hauk.

Von Landesgartenschauen und Grünprojekten gehe ein spürbarer Schub aus. Die damit verbundenen Synergieeffekte und ein beträchtlicher Imagegewinn steigerten die Attraktivität des jeweiligen Standortes, erklärte Hauk. Auch der gesellschaftliche Nutzen von öffentlichen und privaten Grünanlagen sei außerordentlich hoch. Grünflächen erhöhten den Wert einer Gemeinde für ihre Einwohner, für Besucher und Touristen. Sie würden einen Wirtschaftsstandort aufwerten und das Umweltbewusstsein fördern. Grünflächen bewirkten ferner eine starke persönliche Identifikation mit dem Wohn- und Arbeitsumfeld und erhöhten die Lebensqualität der Menschen.

Grünprojekte und Gartenschauen sind von
bleibendem Wert: Höhere Lebensqualität

Im Rahmen der seit 1980 durchgeführten Landesgartenschauen und der im Jahr 2001 eingeführten Grünprojekte, die in jährlichem Wechsel stattfinden, wurden bis zum Jahr 2009 rund 600 Hektar Grünanlagen geschaffen, neu gestaltet und dauerhaft gesichert. Das Land habe in dieser Zeit rund 74 Millionen Euro beigesteuert. Die veranstaltenden Kommunen selbst investierten zusätzlich ca. 140 Millionen Euro in die Grüngestaltung. „Diese Landeszuschüsse haben mindestens das Dreifache, in manchen Fällen sogar das Siebenfache an Investitionen bewirkt", unterstrich der Minister.

Während die Durchführung von Landesgartenschauen überwiegend größeren Städten vorbehalten ist, seien Grünprojekte vor allem ein Instrument, mit dem auch in kleineren Städten und größeren Gemeinden Grüngestaltungsmaßnahmen gefördert werden könnten.

Landesgartenschauen und Grünprojekte von 
2015 - 2018:
Stadt Aalen ist (noch) nicht dabei

  • 2015 Mühlacker - Grünprojekt

  • 2016 Öhringen - Landesgartenschau

  • 2017 Bad Herrenalb - Grünprojekt

  • 2018 Lahr - Landesgartenschau

Weitere Informationen zum Landesprogramm "Natur in Stadt und Land" sind auf der Internetseite des Ministeriums für Ernährung und Ländlichen Raum unter www.mlr.baden-wuerttemberg.de abrufbar. Quelle: Staatsministerium.