Kreisjugendring-Vorstand diskutierte mit Landrat Klaus Pavel:
Sternfahrt für Kinder und Jugendliche mit
Behinderung u. die Freizeiten im Mittelpunkt
Die neuen Projekte:Ehrenamtsförderung, Migrationsarbeit und
Kooperation mit Trägerverein ehemaliger Synagoge Oberdorf

Von links nach der Diskussion mit dem engagierten Kreischef aus Essingen: Von rechts: Landrat Klaus Pavel, der Kreisjugend-ringvorstand Dietmar Bich, Daniela Bachert und Michael Wagner, Sozialdezernent Josef Rettenmaier, Jugendreferent Michael Baltes.  Aalen. Der Vorstand des Kreisjugendring Ostalb e. V. war kürzlich zum jährlichen Abstimmungsgespräch bei Landrat Klaus Pavel. Die Vorstandsmitglieder Daniela Bachert, Michael Wagner und Dietmar Bich informierten den Kreischef über die aktuellen Pläne und Vorhaben der Dachorganisation der Jugendarbeit im Ostalbkreis. Mit der Sternfahrt für Kinder und Jugendliche mit Behinderung und dem Besuch von Ferienfreizeiten in den Sommerferien wurden dabei auch die zwei Termine angesprochen, bei denen es sich der Landrat seither nicht nehmen ließ, selbst dabei zu sein.

Die neue Informationsreihe für Jugendgruppenleiter, die nach dem Start Anfang Februar in der Gemeinde Stödtlen am 6. März 2012 in Jagstzell fortgeführt wird, war Anlass, sich ausführlich über die demografische Entwicklung und die daraus entstehenden neuen Herausforderungen an die Jugendarbeit auszutauschen. Der Landrat sicherte seine Unterstützung für die geplanten neuen Projekte zu den Themen Ehrenamtsförderung, Migrationsarbeit und Kooperation mit dem Trägerverein der ehemaligen Synagoge in Oberdorf zu. Auch die Gestaltung der Veranstaltung im Landratsamt zum 40. Geburtstag des Kreisjugendrings am 5. Dezember 2012 wurde be-reits kurz angesprochen.

Das Gespräch schloss mit der Bitte des Kreisjugendrings an Landrat Klaus Pavel, sich bei den Kommunen im Landkreis für zwei aktuelle jugendpolitische Themen einzusetzen. Dabei ging es um den Wunsch an die Rathäuser, auch weiterhin großzügig bei der Handhabung der Sonderurlaubsregelung für Jugendgruppenleiter zu verfahren. Außerdem haben die Jugendorganisationen das Anliegen an die Kommunen, eine einheitliche Praxis bei der Gebührener-hebung für das neu erforderliche, erweiterte polizeilichen Führungs-zeugnis für Ehrenamtliche in der Jugendarbeit zu finden.

Die Vorsitzende des Kreisjugendrings Daniela Bachert bedankte sich zum Abschied bei Landrat Pavel für sein Interesse und seine Unterstützung, die er dem Kreisjugendring bereits seit vielen Jahren zuteil kommen lässt.