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OB Gerlachs Augen funkeln:
"Standortvorteile Wind und BAB"
Heim-Wenzler erwartet
"noch viele aber lös-
bare Probleme Aalener Windkraft-Standorte"
Die ersten Planungen und 16 Standorte bekannt gegeben und
Einflussnahme über
Flächennutzungsplan doch noch möglich

Pioniere
der Windkraft-Standorte in Aalen: Probleme durch Kompromisse beseitigen: 1.
Bürgermeisterin Heim-Wenznler (links) und rechts OB Gerlach.
AIZ-Fotos: Dieter Geissbauer
Aalen. Aalens 1. Bürgermeisterin Heim-Wenzler sieht "noch viele aber
lösbare Probleme in Sachen Aalener Windkraft-Standorte" und OB Gerlach
glaubt noch an den "starken Aalener Wind und die Autobahn als
Standortvorteile für Investoren". Gemeinsam haben sie die Zukunftsvisionen
vorgestellt, wie der Windpark Aalen eines Tages aussehen wird und damit
haben sie heute schon den Auftrag des Gemeinderates der Stadt Aalen vom 19.
Januar 2012 erfüllt "Suchräume für raumbedeutsame Windkraftanlagen auf dem
Gebiet der Stadt Aalen fest zu legen".

OB Gerlach,
BM-in Heim-Wenzler und Rudolf Kauffmann und Robert Jennewein vom
Grünflächenamt stellten die neuen Standorte vor.
Zusammen mit Rudof Kauffmann und Robert Jennewein haben sie diese ersten
Ergebnisse der Presse und damit der Öffentlichkeit am Montag 30. Januar 2012
vorgestellt, einen Tag nachdem auf der gleichen Ebene im 1. Stock zwei Tage
lang die Aalener Kinder schon viel weiter als die Verwaltungsspitze waren
und anläßlich der Energie-Messe fleißig Windräder gebaut haben, die sie
allerdings nicht mitnehmen durften, sondern dort lassen mussten. Dabei floss
so manche Träne, denn liebend hätten sie gerne Standortvorteile in Anspruch
genommen.

"Der Wind wird jetzt gebraucht" sagte OB Gerlach "der jetzt auch gemacht
wird: Wir haben die Privilegien der Autobahn und viel Aalener Wind - auch
für 50 Meter lange Schwertransporte und unser sportliches Ziel ist
Einflussnahme auf die Standorte durch den Flächennutzungs-Plan".

Am Sonntag und
Samstag haben Kinder im Aalener Rathaus selbst Windräder gebastelt und als
Standorte ihre Wohnungen festgelegt.
Gerlach nannte das konkrete Ziel: "Unsere Energiewende passt sich dem
Landestrend an: 38 Prozent Anteil am Ökostrom. 10 Prozent Strom aus
Windenergie". Das sei alles machbar: "Wir waren schnell und forsch und sind
zusammen mit unseren Stadtwerken das Thema Standorte Windkraftanlagen
angegangen und mit diesem Er-gebnis können wir gemeinsam leben", versicherte
OB Gerlach und gab das "Versprechen" ab: "Wir werden durch den
Flächennutz-ungs-Plan unsere Planungs-Hoheit nicht aufgeben..." Dabei
funk-elten seine Augen wie die eines Kindes unterm Weihnachtsbaum bei der
Aufzählung der Standort-Vorteile für künftige Windkraft-Investoren auf dem
Gebiet der Stadt Aalen.

1. Bürgermeisterin Heim-Wenzler wies auf die Erfolgs-Aktion "Aalen schafft
Klima" hin, "obwohl wir bei Beginn nicht wußten, dass es zum 1.9., 2012 eine
Gesetzes-Änderung geben wird und heute schon die Grünen unser Land und damit
auch Aalen mitgerieren". Und man habe nicht gewußt dass die Regionalplanung
schon heute ihre Wirkung verlieren wird.

Es gäbe aber doch "Steuerungs-Möglichkeiten bei Kommunen du-rch den
Flächennutzungs-Plan". Allerdings hätten "Windkraftan-lagen absoluten
Vorrang". Neu sei aber auch, dass nur das Landratsamt Ostalbkreis
Genehmigungs-Behörde für Standorte ist "aber wir als Stadt nehmen doch
Einfluß über den FP". Allerdings sei eine Bürgerbeteiligung nicht
vorgesehen. Denn "im Flächennutz-ungs-Plan (FP) gibt es keine
Bürgerbeteiligung, aber andererseits für die Investoren eine gewisse
Sicherheit wo sie ihr Geld sicher anlegen und investieren können".

Heim-Wenzler weiter (über die einst geheimen Planungen die nun dich
öffentlich gemacht wurden berichten wir im Detail auch noch über die
Standorte auf dem Gebiet der Stadt Aalen in einem geson-deren
Detail-Artikel): ""Es wird aber eine ganze -reihe von Konflikten geben, zu
denen eben machbare Kompromisse erarbeitet werden müssen. Denn wir wollen
Windkraft-Anlagen auch bei uns im Stadtgebiet von Aalen..."
Dieter Geissbauer







Wahrzeichen Windkraft vor dem
Aalener Rathaus bei Energietage.




Kinder bastelten im Rathaus Aalen
Windräder: Neue Energieträger.
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