|
SW stifteten 1.200 € Erlös
für "Stiftung Schloß Fachsenfeld":
Wenn Aalens Ex-OB Ulrich Pfeifle Hammer
schwingt bleibt weiterhin kein Auge trocken
Wer dieses Spektakel anlässlich der Energie-Tage im Aalener
Rathaus nicht miterlebte hat schönsten Geschichten verpasst

Ulrich
Pfeifle seines Zeichens Ex-OB im Aalener Rathaus: "Keine Angst, ich komme
nicht ins Rathaus zurück" und dann gab es 6 Mal Zuschläge mit
Plastik-Hammer. AIZ-Fotos: Dieter Geissbauer
Aalen. Er hat es schon wieder getan und wurde damit am Sonntagmittag
dem 29. Januar 2012 seit 15,15 Uhr im Kleinen Sitzungssaal des Aalener
Rathauses zum "Wiederholungstäter" und das ausgerechnet an der
Stätte, an der er Jahrzehnte Aalen zur modernen und attraktiven Kreisstadt
aufgebaut hatte und plötzlich keine Lust mehr hatte weiter als OB zu
regieren und sich lieber seinem heimlicxhen Hobby der Stiftung
Fachsenfeld zu dienen ohne den Ballast des Zeitdrucks im Rathaus: Ulrich
Pfeifle hatte schon Ende letzten Jahres sich als Versteigerer bewährt, als
er im Schloß Fachsenfeld alte Figuren zugunsten seiner Stiftung Schloß
Fachs-enfeld versteigerte und damals hatte er "Lunte gerochen":

Profi-Gespräche im Rathaus: Ulrich Pfeifle und 1. BM-in Heim-Wenzler, die
bei der Versteigerung Pfeifles Sternstunden verpaßte.
Ulrich Pfeifle entdeckte an sich nicht nur den allseits bekannten Stil mit
Argumenten und vor allem Kompromissen alle Probleme im Rathaus von sich zu
schieben und zu lösen wie zum Beispiel den Streit um das Aalener
Schlachthaus, das Pfeifle zum modernen Haus der Jugend trotzdem umbaute und
es ihm sogar gelang den damaligen Ministerpräsidenten Erwin Teufel um eine
Million Zuschuß zu erleichtern, sondern er wusste spätestens seit
Weih-nachten 2011 bei seiner Versteigerung im Schloß dass er als
Rechtsanwalt ein geniales neues Leben sich erfüllt, sondern auch die
Fähigkeiten hat auch ohne Amtsbonus als OB als Privatmann und Schloßherr
weiterhin Gutes zu tun.

Also war es deshalb am Sonntag wieder einmal so weit: Ulrich Pfeifle machte
sich keinerlei Sorgen dass er just auf dem OB-Stockwerk anlässlich der 11.
Tage der Energie für die Stadtwerke und damit auch für seine Stiftung Schloß
Fachsenfeld den Verstei-gerungs-Hammer schwang und es kamen nicht nur
viele Bürger sondern auch Prominente die dieses Pfeifle-Spektakel miterleben
wollten und allesamt (auch die AIZ die heute noch ein Bewunderer der
Pfeifle-Talente ist) haben ihr Kommen nicht bereut:

Die
Stadtwerke Aalen versteigerten
mit Pfeifles Hammer-Hilfen als Versteigerer Pedelecs bei den 11. Info-Tagen
Energie: Interessenten von Fahrrädern mit elektrischer Tretunterstützung
bekamen damit eine schöne und gute Gelegenheit, preisgünstig ein
hochwertiges Marken-Pedelec zu erhalten: Diese Pedelecs wurden anlässlich eines
Presse-Termins zur
E-Mobilität im Frühling 2011 Oberbürger-meister Martin Gerlach (Nachfolger
von Pfeifle) und den
Aalener Gemeinderatsfraktionen (CDU, SPD, Bündnis 90/Die Grünen, FDP/FW, DIE
LINKE./pro Aalen) zu Testzwecken zur Verfügung gestellt.

Als kleines Schmankerl war jedes Pedelec mit einer Urkunde ver-sehen. Die Urkunden
enthalten unter anderem ein Bild der Fraktio-nsmitglieder, deren
Unterschriften und einen kleinen Testbericht der Fraktion. 1.000 Euro. Das ist die Hälfte des normalen Verkaufs-preises
des Pedelecs (2.000 Euro). Der Versteigerungserlös abzüglich des
Startpreises von jeweils 1.000,-- Euro galt als Spende für die Kulturarbeit
der Stiftung Schloss Fachsenfeld. Dafür hatte aber der Auktionator Oberbürgermeister a.D.
Ulrich Pfeifle, Vorstand der Stiftung Schloss Fachsenfeld, schwer schwitzen
müssen und er hat sich selbst eines bestätigt: Die Kassen der Stiftung sind
wieder gefüllt und er hat damit sein Versprechen gegenüber dem
Fachs-enfelder Baron wahr gemacht: Alles zu tun um Schloß Fachsenfeld nach
dem Tode des Barons der landesweiten Bevölkerung zugänglich zu machen und zu
erhalten.

Zudem hat Pfeifle ein wichtiges Thema in den aktuellen Mittelpunkt am
Sonntag im Kleinen Sitzungssaal gerückt: Umweltschonende Fortbewegungsmittel sind bei den Stadtwerken
Aalen ein zentrales Thema. Neben dem "StadtwerkeEnergieRad" (Pedelec) und dem
"StadtwerkeEnergieRoller" setzen die Stadtwerke Aalen bereits seit rund zehn
Jahren auf Erdgasfahrzeuge und betreiben zwei Erdgastankstellen.

Im KundenInformationsZentrum der Stadtwerke Aalen kann das
StadtwerkeEnergieRad und der "StadtwerkeEnergieRoller" auch weiterhin von
allen Interessenten - die bei der Versteigerung doch nicht zum Zuge kamen - ausgiebig getestet
werden. Energiekunden der Stadtwerke Aalen testen gratis,
Nicht-Energiekunden zahlen eine Gebühr von 5 Euro. Die Hälfte dieser Gebühr
stellen die Stadtwerke Aalen zur Unterstützung der Verkehrsschulung in
Gr-undschulen zur Verfügung.

Das Ergebnis der Pfeifle-Versteigerung kann sich sehen lassen: Es wurden
sechs Räder versteigert und zwar in einer Rekordzeit von 20 Minuten. Davon
gingen 6.000 € an die Stadtwerke Aalen und immerhin 1.200 € (Hälfte des
Versteigerungs-Zusatz-Erlöses von gesamt 2.400 €) die die Stiftung Schloß
Fachsenfeld, deeren Vorsitzender Ulrich Pfeile weiterhin ist.

Profi-Versteigerer mögen neidisch sein: Das Doppelte ersteigert.
Natürlich gab es eine Versteigerung wie sie viele der 20 Mitsteigerer
erwartet hatten und nicht enttäuscht wurden. "Sie brauchen keine Angst zu
haben und vor Freude jubeln: Ich komme nicht wieder in unser Aalener Rathaus
zurück..." lautete der Kalauer des Ulrich Pfeifle der eines nicht verlernt
hatte: die Menschen zu motivieren.

Während der Pressesprecher der Stadtwerke Aalen Uwe Förstner schon aus
vergangenen Jahrzehnten aus der Zusammenarbeit mit Pfeifle wußte dass diese
Versteigerung etwas Besonderes ist, war es schon ein bisschen auffällig dass
Pfeifles Ehefrau Marianne zur Versteigerung ins Rathaus mitgekommen war und
natürlich von den Mitsteigerern genau beobachtet wurde, auch als sie sich
eines der Elektroräder genau ansah und persönlich inspizierte.

Während der Versteigerung der ersten beiden Räder gab es dann Besonderes zu
beobachten, was eigentlich die bei den Energieta-gen auch anwesende
Pfeifle-Fan 1. Bürgermeisterin Heim-Wenzler leider verpasste: Zu den
Parteien hatte Pfeifle humoristische Beurteilungen parat und bei der
FDP-Fraktion pries er das Rad so an: "Auch die FDP hat das Fahrrad getestet
und einen Testbericht geschrieben der inklusive ist: Allerdings kann man
beim niedrigen Wahlpegel der FDP davon ausgehen dass die nicht viele
Kilometer zurück gelegt haben und somit dieses Elektrorad nicht nur
neuwertig sondern noch im neuen Zustand ist".

Schon einen
Tag zuvor Besuíchtigung der Räder in Energie-Messe.
Dies war sogar bei seiner Ehefrau Marianne so gut angekommen dass sie selbst
wie beim ersten Rad mitsteigerte (das aber hat sie wegen Steigerungs-Wut der
Konkurrenten nicht bekommen) und hier bewahrheitete sich wieder einmal die
Faißneß des Versteig-erers Ulrich Pfeifle: Er ließ den Mitsteigerern bei
1.250 € Marianne-Mitgebot viel Zeit seine eigene Ehefrau aus dem rennen zu
werden, aber als es höher ging wollte niemand mehr mitsteigern und so kam es
wie es kommen musste ohne Zutun des Ehemannes Ulrich Pfeifle:

Ehefrau Marianne strahlte als neue Besitzerin eines Elektro-Rades über alle
Backen und wird sicherlich demnächst im Aalener Stadtbild mit dem Rad alle
Ehre bei der Werbung für Alternativen machen, sondern sicher desöfteren auf
dem Markt mit dem Rad in der City zu sehen sein.

Ulrich Pfeifle und sein
Plastikhammer: Besser als der schönste Film
Fazit: Respekt vor so viel Fairneß des Versteigerers Ulrich Pfeifle und der
Ehrlichkeit "dass Stadtwerke-Direktor Cord Müller sich heute für die
Versteigerung aus terminlichen Gründen entschuldigt hat. Sonst wäre er
sicher gekommen..." Da wir wissen dass Cord Müller der beste AIZ-Leser ist
kann er diese Versteigerung in Bildern nun sicher nachvollziehen und erahnen
welchen Fan er auch in Ver-steigerer Ulrich Pfeifle hinzugewonnen hat:
"Wenn Aalens OB Ul-rich Pfeifle den Hammer
schwingt bleibt weiterhin kein Auge in sei-nem Aalener Rathaus mehr trocken".
Dieter Geissbauer


Er lieferte seine Glanzleistung als
Versteigerungschef ab: U. Pfeifle.

Unter den Mitsteigerinnen: die
Ehefrau des Aalener Ex-OB Pfeifle.



Sogar Uwe Förstner von den
Stadtwerken machte Zugeständnisse: Wenn Baterie nicht richtig funktioniert
stehen dafür Stadtwerke ein.




Zum Ersten, Zweiten und zum Dritten:
Hammerschlag mit Plastik...

Übrigens der Herr vorne links hätte
gerne vielleicht statt 1.250 das Doppelte bezahlt oder nicht? Er
zeigte sich vom Talent Pfeifle beg-eistert und dürfte dem Schloßherr noch
Spende zukommen lassen?


Ex-OB Ulrich Pfeifle als humorvoller
Versteigerer in seinem Element.

Ex-OB-Ehefrau begutachtet Angebot
und hat's preiswert befunden.


Zur gleichen
Stunde im Rathaus-Foyer: Energie-Massen-Ansturm.
|