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Rektor Matthias Thaler und BM
Fehrenbacher sind sich einig:
"Diese 1.
Bildungspartnerschaft ist ein sehr
wichtiger Baustein für Greutschul-Kinder"
"Kontakte sind zwischen
Greutschule und Bibliothek nicht nur
zufällig, sondern verbindlich aber mit
vielen flexiblen Ideen"

Gelungen:
Die 1. Stunde des Modellprojektes Schulpartnerschaft am 15.02.11 in der
Aalener Bibliothek. AIZ-Fotos: Dieter
Geissbauer
Aalen. "Diese heute erstmals begonnene Bildungspartnerschaft ist
ein wichtiger Baustein für die Greutschüler. Das halten wir als größte
Grundschule des Ostalbkreises in Ehren", versicherte am Dienstag dem 15.
Februar 2011 Matthias Thaler in seiner Funktion als Leiter der Greutschule
zum Start der "Bildungspartnerschaft zwischen Schule und Stadtbibliothek.

Schulbürgermeister Fehrenbacher als Austeiler für neue Bücher.
Einig war sich Thaler mit Schulbürgermeister Fehrenbacher im
Torhaus darin, dass dieses Modellprojekt als Meilenstein in Aalens
Schulgeschichte den Greutschülern neue und zusätzliche Lebensperspektiven
eröffnet: "Hervorrangend! Dieses Modellprojekt bringt Chancengleichheit für
Greutschüler, sodass die bisherige Schwellenangst dass Kinder ihr en Fuß
über die Schwelle der Stadtbibliothek setzen auf null gesunken ist", sagte
Fehrenbacher.

Schul-Bürgermeister Fehrenbacher hatte natürlich als Cleverle sofort erkannt
dass hier wenig Einsatz notwendig ist und effektiv das Optimalen für die
Schüler und die Bibliothek erzielt werden kann: "Ich bin äußerst zufrieden"
und "dieses Erstgeburtsrecht für die Grundschüler bleibt immer", sagte
Fehrenbacher und wies darauf hin dass es alleine 23 Schulen und davon acht
Grundschulen im Stadtbereich Aalen gibt.

Aber auch in weiteren Punkten war man sich in diesem vorbildlichen
Modellprojekt einig: "Der Unterricht der Schüler in der Bibliothek der Stadt
Aalen ist ein neuer Aufenthaltsort auch zum Spielen. Es wird damit erreicht
dass jedes Kind der Aalener Grundschule mindestens bzw. wenigsten ein Mal im
Leben Kontakt zur Aalener Bibliothek bekommt.

In der Greutschule haben neben Rektor Thaler die Kinder der Mo-dellklassen
(vor allem die jüngsten Kinder) noch "zwei Ansprechpartner" und das Ziel
formulierte Rektor Thaler so: "Die Kontakte sind zwischen Greutschule und
Stadtbibliothek nicht nur zufällig, sondern verbindlich, aber es werden auch
viele flexible Ideen integriert und ausgeführt: Diese Kontakte sind
ein wertvoller Baustein für die Greutschüler: Den halten wir in Ehren".

Mit einer spannenden Unterrichtsstunde in der Bibliothek startete also die
dritte Klasse der Greutschule das Projekt. Bürgermeister Wolf-Dietrich
Fehrenbacher und Medienvertreter durften dabei sein. Die kontinuierliche,
verlässliche Zusammenarbeit soll sicherstellen, dass der Zugang zu Medien
und Bildung für alle Kinder ermöglicht wird, unabhängig von Herkunft und
familiären Rahmenbedingungen.
Im Vordergrund steht dabei die Stärkung der Lese-, Medien- und
Recherchekompetenz der Kinder.

Da lacht das
Herz: Bibliothek, Rektor und BM zusammen im Boot...
Daneben gilt es, die Stadtbibliothek als ergänzenden, außerschuli-schen
Lernort wahrzunehmen, der darüber hinaus attraktive Möglich-keiten zur
Freizeitgestaltung bietet.

Im Zentrum der Bildungspartnerschaft stehen verbindliche Aktivitäten die
garantieren, dass die Schülerinnen in jeder Klassenstufe mind-estens ein Mal
mit der Stadtbibliothek in Berührung kommen - sei es durch eine
Klassenführung oder durch den Besuch einer Veranstaltung wie Autorenlesungen
bzw. Theateraufführungen. Darüber hinaus gibt es zusätzliche Aktivitäten,
wie z. B. Unterricht in der Bibliothek, bei der aus der breiten Fülle des
Medienangebots der Stadtbibliothek geschöpft werden kann, ergänzt durch
spielerische Aktionen zur Leseförderung von Seiten der Bibliothek.

Bildungspartner: Greutschulrektor Thaler (links) u. BM Fehrenbacher
Des weiteren erhalten die Eltern der Erstklässler bei einem Elternabend
einen Einblick in die Angebote der Stadtbibliothek und werden durch ein
Kurzreferat auf ihre eigenen, bedeutenden Möglichkeiten zur Leseförderung
aufmerksam gemacht. Damit ein reibungsloser Kommunikationsfluss
gewährleistet ist, stehen auf Seiten der Greutschule neben Rektor Matthias
Thaler die zwei Stufenleiterinnen in engem Kontakt mit Diplom-Bibliothekarin
Saskia Richter, der Ansprechpartnerin seitens der Stadtbibliothek.

Nach diesem glanzvollen Auftakt zur Bildungspartnerschaft am Dienstag, 15.
Februar 2011 mit der Aktion "Unterricht in der Bibliothek" für Drittklässler
sind demnächst im laufenden Schuljahr folgende Aktivitäten geplant: Ende
Februar erhalten die Eltern der Erstklässler einen Kurzvortrag von Saskia
Richter zur Leseförde-rung. Darüber hinaus beteiligt sich die
Stadtbibliothek in enger Kooperation mit dem schulischen Förderverein
"Horizonte" am Lesefest der Greutschule am 26. März 2011.

Liebevoll:
Bürgermeister Fehrenbacher verteilte Bücher an Schüler.
Im Mai kommen dann die Zweitklässler in den Genuss einer Begegnung mit dem
Illustratorenpaar Karin Schliehe und Bernhard Mark aus Reutlingen. Die
Erfahrungen aus dem Modellprojekt sollen in die Zusammenarbeit der Aalener
Bibliothek mit allen weiteren Grundschulen in Aalen einfließen und die
Grundlage weiterer Koope-rationen werden. Fazit: Relativ geringer
finanzieller Aufwand aber eine optimale positive Wirkung auch 2011.
Dieter Geissbauer

Karin Heim und
Saskia Richter (Mitte) erklären den Drittklässlern ein spannendes Lesespiel.
Gespannt schauen auch Bürgermeister Fehrenbacher und Rektor Matthias Thaler
zu. AIZ.-Foto: Stadt Aalen

Bild des Jahres 2011: Schulbürgermeister Fehrenbacher drehte den Spieß des
Blitzlichtgewitters um und fotografierte AIZ bei der Arbeit.



Man beachte den kinderfreundlichen Aalener Schulbürgermeister Fehrenbacher
der selbst keine Kinder hat: Sitzkissen für Schüler.

Schon die erste Stunde Bildungspartnerschaft machte viel Freude.
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