Die Sieger im Regionalwettbewerb 2010 stehen nun fest:
Auf Platz 2 folgten "Tüftler" das Ernst-Abbe-
Gymnasium mit 10 Arbeiten aus Oberkochen
1. Preis kassierte Max-Planck-Gymnasium (16 Arbeiten) aus
Heidenheim: Schulpreis an Heidenheimer Max-Planck-Gymi


Zeiss-Hochhaus Samstag in Oberkochen.    Foto: Dieter Geissbauer
Oberkochen.
Die 14 Regionalsieger des Wettbewerbs Jugend Forscht stehen fest. In sechs von sieben Kategorien wurden die Gewinner ermittelt. Die Gewinner nehmen im März bzw. April am Landeswettbewerb in Stuttgart bzw. Balingen teil. Mit knapp 140 Teilnehmern, die sich zu 66 Projektgruppen zusammengeschlossen hatten, hatte sich wieder eine rekordverdächtige Zahl von Jungforschern in Oberkochen eingefunden. Carl Zeiss zeichnet jedes Jahr die drei besten Schulen mit dem Carl Zeiss Schulpreis aus, der mit insgesamt 5.000 Euro dotiert ist. Bewertet wurden die Anzahl der Einreichungen, der Fach- gebiete, der Betreuer und der Platzierungen. Den ersten Platz belegt das Max-Planck-Gymnasium (16 Arbeiten) aus Heidenheim, auf Platz 2 folgt das Ernst-Abbe-Gymnasium (10 Arbeiten) in Oberkochen.

Laura Brenner (am Mikroskop) untersuchte zusammen mit Anna Czajkowska und Antonia Deuber die Luftqualität mithilfe von Flechten an Obstbäumen. Das brachte den Mädchen vom Schubart-Gymnasium den Regionalsieg in der Kategorie Biologie, Altersgruppe Schüler experimentieren, ein.        AIZ-Foto: Carl Zeiss
Das Aalener Schubart-Gymnasium (10 Arbeiten) schaffte den 3. Platz. Die Preisgelder sind bestimmt für die Anschaffung von Geräten und Hilfsmitteln für den naturwissenschaftlich-technischen Unterricht.

„Macht weiter so!“ forderte Michael Totzeck, Forscher bei Carl Zeiss die Teilnehmer des Wettbewerbs Jugend Forscht in der Wettbewerbs- feier auf. Totzeck, der die Festrede hielt machte den Kindern und Jugendlichen immer wieder deutlich, dass es viele Gemeinsamkeiten zwischen den Projekten für den Nachwuchswett- bewerb und der Arbeit in der Forschungsabteilung eines Hightechkonzerns gibt.

Einer der wichtigsten Antriebe für die wissenschaftliche Arbeit sei, Grenzen verschieben zu wollen und neue Wege zu gehen. Dies illustrierte der Physiker anhand der Abbeschen Auflösungs- grenzen, die mehr als 130 Jahre lang galt. Mit intelligenten Lösungen ist es erst in jüngster Zeit gelungen, diese Auflösungsgrenze der klassischen Lichtmikroskopie um den Faktor 10 herabzusetzen. Wie dies funktionieren kann, erklärte Totzeck anschaulich und mit praktischen Beispielen. DG

Die Kategorien beim Wettbewerb 2011 in Oberkochen:

  • Technik (15 Arbeiten)
  • Biologie (13 Arbeiten)
  • Arbeitswelt (11 Arbeiten)
  • Chemie (10 Arbeiten)
  • Mathematik/Informatik (7 Arbeiten)
  • Physik (7 Arbeiten)
  • Geo- und Raumwissenschaften
    (3 Arbeiten)