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138 Tüftler der
gesamten Ostalb zeigten was in ihnen steckt:
Vom beliebten Kaugummi aus Neresheimer
Schule bis zum neuen Solar-Schiff aus Aalen
Dieses Mal war der Besucherandrang im Zeiss-Hochhaus nicht
so groß:Zeit
dafür intensive Gespräche - Neue Schule geplant

Ohne
Hilfen: Viele Einzelgespräche der Tüftler und Ostalb-Forscher in den Gängen
im Zeiss-Hochhaus. AIZ-Fotos: Dieter Geissbauerr
Oberkochen. Zwar waren es am Samstag dem 12. Februar 2011 nicht
so viele Menschen welche wie in den Vorjahren von 8,30 bis 10 Uhr das
Zeiss-Hochhaus stürmten, aber damit hatte selbst der Werkschutz die
Gelegenheit bekommen wie die übrigen Besucher sehr viele Einzelgespräche mit
den anwesenden Tüftlern und Erfindern vor allem aus der gesamten Ostalb zu
führen. Dabei wurde erstmals eines klar:

Sogar
otkreuzler von Zeiss ließen sich von Forschung begeistern.
Die Erfinder-Schwerpunkte haben
sich auf die Schulen von Oberkochen, Neresheim, Gmünd und Aalener Gymnasien
verlagert. Sie haben erstmals auch den Heidenheimern den Rang abgelaufen und
dominiert. Dabei waren die Themen vielseitiger als sonst: Vom gesunden
Kaugummi direkt aus der Neresheimer Schule bis hin zum solargetriebenen Schiff aus Aalen (allerdings war die Elektrobirne schwach
und so machte das Aalener Schiff keinen Millimeter wett) war ein sehr
breites Spektrum zu sehen.

Den
Schul-Kaugummi präsentierten die Schülerinnen aus Neresheim
Besonders beeindruckend aus Papp-Masche (jeder architekt zuckte zusammen)
aber immerhin in Grün: die ersten Wände des neuen Oberkochener Schulhauses.
Schluss mit Backsteinen. Denn derzeit residiert Bürgermeister Traub im
"Not-Rathaus" weil das Alte renoviert wird und wenn dieses fertig ist wird
es sicherlich einen Geldsegen vom Oberkochener Gemeinderat für das neue
Oberkochener "grüne Schulhaus" das Rest-Geld geben oder doch nicht?

Und eines war auch neu: Erstmals gab es kaum einen Erfinder-Tisch, auf dem
nicht auch das Laptop Platz bekam und als Hilfsmittel eingesetzt wurde. Und
Zeiss hat zwar der Jury ab 10 Uhr Dampf gemacht die 1. Preisträger zu
ermitteln, aber freigegeben werden die Ergebnisse erst am späten
Samstagmittag. Wir werden die Preisträger hier an dieser Stelle umgehend
beim Eingang nachtragen.

Die
Oberkochener Schüler bauten selbst die neue grün-blaue Schule
Trotzdem hatte es kein Besucher bereut am Samstag, 12. Februar, von
8.30 Uhr bis 11.30 Uhr sich im Carl Zeiss
Hochhaus in Oberko-chen die Projekte des Wettbewerbs „Jugend forscht“
anzusehen. Unter dem bundesweiten Motto „Bring frischen Wind in die
Wissenschaft“ hat dieser Regionalentscheid 2011 von „Jugend forscht“ bei
Carl Zeiss in Oberkochen sein Ziel-Thema nicht verfehlt.

Ostalb-Jugend
forscht und das macht ihr offensichtlich viel Freude.
„Die Arbeiten der 48 Mädchen und 90 Jungen zeigten auch dieses Jahr wieder
ein außerordentliches Engagement der Teilnehmer und ihrer Betreuer“, freute
sich Dr. Dieter Brocksch, der Patenbe-auftragte des Unternehmens für den
Wettbewerb. Rund 30 ehrenamtliche Juroren aus Schule, Wissenschaft und
Industrie bewerteten die Arbeiten.

Wieder sehr
eindrucksvoll: Die Grafiken und Tafeln zur Erklärung.
Carl Zeiss Schulpreis: Zum zehnten Mal wurde der Carl Zeiss-
Schulpreis im Gesamtwert von 5.000 Euro an die drei erfolgreich-sten Schulen
vergeben. Bewertet wurden die Anzahl der Einreich-ungen, der Fachgebiete,
der Betreuer und der Platzierungen. Mit dem Preisgeld können die Schulen
natur- wissenschaftliche und technische Geräte für den Unterricht
anschaffen.

Experimente
der Tüftler und Talente der Ostalb begeisterten alle.
Insgesamt beteiligen sich 138 Schüler in 66 Teams am Regional-wettbewerb
2011 Ostwürttemberg. Die Altersspanne reichte von 9 bis 19 Jahren. Die
eingereichten Projekte kamen aus den sieben Fachgebieten: Arbeitswelt,
Biologie, Chemie, Geo- und Raumwiss-enschaften, Mathematik/Informatik,
Physik und Technik. Die meisten Arbeiten reichten die jungen Forscher in den
Fachbereichen Technik (15), Arbeitswelt (12), Biologie (12) und Chemie (10)
ein. Nur schade dass die jungen Forscher fast ausnahmslos tausend Fragen
ohne ältere Hilfe den Besuchern beantworten mussten. Ein bisschen
Unterstützung auch von Seiten der Schulen in Aalen, Gm-ünd und Neresheim
wäre besser gewesen. Und: Es wurde kein einziger Prominenter - auch nicht
Rektor Schneider von der Hoch-schule Aalen (Vorgänger Hering hatte
sich diese Veranstaltung nie entgehen lassen) von der AIZ gesichtet.
Dieter Geissbauer



Gemeinsamkeit auch bei der
Forschung: Die jüngsten "Tüftler" .


Konkurrenz zum Weltmeister in sachen
Lautsprecher Nubert: Diese Schuldkinder hätten bei Nubert einen Förderer der
weiß was gut ist.

Natürlich wichtiges Hilfsmittel der
Tüftler: Nur "Zeiss-Mikroskope".


Dokumentationen in Reagenz-Gläsern:
Eine ansprechende Methode.

Die Eier- und Öl-Tüftler bekamen am
Ende nichts mehr gebacken.




Einfach Genial: Um so schnelle den
Berg herunter ohne Widerstand.

Und es wurde Licht: Aber aus der
Steckdose für Schiffsantrieb.


Erklärungen gab es an jedem der
Stände mit Hilfe des Laptops.









Und der Roboter tut doch das was die
Tüftler einprogrammiert haben.


Tja der Herr Lehrer will es genau
wissen und bekommt Auskunft.


Das Zeiss-Hochhaus in Oberkochen:
Hier fühlen sich Tüftler wohl.






auch die LEGO-Bausteine kamen wieder
einmal in Tüftler-Einsatz.
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