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OB Thilo Rentschler forderte und bekam Württenberg-Wein:
Super-Premiere des Bergwerkballetts: "Wir
sind die Bergmanns-Tramps vom T. Stollen"
Ex-OB Ulrich Pfeifle sonnte sich im Glanz
seiner Bergmanns-Tracht u. OB Rentschler nannte Gemeinderat als Schuldigen

Aufbruchstimmung verbreitete OB Thilo Rentschler auch für den "Tiefen
Stollen" bei der Barbara-Feier. AIZ-Fotos: Dieter Geissbauer
Aalen. Im und um den Tiefen Stollen hat die Aufbruchstimmung eine
neue und zukunftssichere Ära eingeleitet und es war deshalb kein Wunder dass
der Saal des Bürgerhauses in Wasseralfingen am Donnerstag den 3. Dezember
2015 bis auf den letzten 'Platz besetzt war: Zwar wurde auf die sonst
üblichen Ehrungen der fast immer gleichen erfolgreichen Mitarbeiter
verzichtet und so das Programm attraktiver gestaltet, zumal ja die Heilige
Barbara, die unverzichtbare Schutz-Patronin" der Bergmänner und Bergfrauen
genug Raum bekam, sie zu ehren durch den traditionellen "Gruß an St.
Barbara" durch Wilhelm Döbber und einen fast glanzvollen Schlusspunkt
setzten die Bergmänner und Frauen nicht in Bergw-erkstracht sondern alle in
grau-gelber Arbeitskluft bewaffnet mit der lebensrettenden Stirnlampe die
aktuelle aus dem Tiefen Stollen berichtete und im Refrain die Melodie

Wunsch
erfüllt: OB Rentschler schenkte selbst Fellbacher Wein ein
"Wir sind die Tramps von der Pfalz" aber textlich ihr "Leid" und ihre
Freuden beklagten und am Ende im Refrain immer wieder "Wir sind die
Bergmanns-Tramps vom Tiefen Stollen" sangen und sogar vom Berggeist Fritz
Rosenstock und natürlich auch vom Publikum für diese glanzvolle Premiere
viel Beifall bekamen.

Respekt des
OB's: Die Frau aus Röthardt die 22 Männer dirigiert...
Aalens OB Thilo Rentschler hat als ober ster Bergmann nach dem Modell des
alten Bundeskanzlers Schröder ("Bier her oder sonst mache ich nichts") eine
Forderung in den Raum stellte aber auch umgehend durchsetzte: "Warum steht
bei mir, dem Ehepaar Hatam, Altbergmann Ulrich Pfeifle, Dr. Schurig und
übrige 'Prominenz am 1.Tisch kein Württemberger Wein?"

Ehrengäste von
links: U. Pfeifle, Thilo Rentscher, F. Kupferschmied.
Die für das leibliche
Wohl der Gäste bestens sorgenden grünen "Maibaumfreunde Wasseralfingen"
erfüllten unter dem Beifall aller begeisterten Gäste den Wunsch und OB
Rentschler durfte sogar seinem Vorgänger Ulrich Pfeifle persönlich die
ersten Gläser Württembergischen Wein ausschenken. Übrigens: Es wurde der
OB-Wunsch angeblich nach einem "Fellbacher Wein" erfüllt, denn Rentschler
schenkte ihn nicht nur Frau Dr. Kupferschmied aus (ihr Ehemann war bis zus
einem Tode der größte Stollen-Pionier auch in Sachen Therapie-Stollen), aber
auch Ulrich Pfeifle ließ sich gerne vom Nachfolger (beide SPD und Genossen)
den Fellbacher Wein eingießen.

Eine Flasche
Wein vom obersten Bergmann für Wilhelm Döbler (re.)
Nach seinem "Glück auf" begründete OB Thilo Rentschler weil er - nicht wie
von allen erwartet - in Bergmannstracht sondern im Amts-Anzug an das
Rednerpult trat: "Die Gemeinderatssitzung dauerte heute bis 19 Uhr und
deshalb konnte ich meine Bergmannstracht nicht mehr anlegen. Aber dafür
entschädigt nun der Württembergi-sche Wein der aufgetischt wird". Der
Beifall der Gäste bestätigte, dass der OB die 'Panne stilvoll ausgewetzt hat
und durch die nackte Wahrheit neue Sympathien bekam.

"So voll war es bei einer Barbara-Feier noch nie", sagte Rentschler
und sprach seinem Vorgänger nicht nur den Dank aus dass er in voller
Bergwerkstracht kam und bis zum Ende blieb, sondern "dass sie meinem
Vorgänger auch heute noch passt". Aber auch Adrea Hatam bekam den neuen
OB-Trend der überschwänglichen neuen Freundlichkeit (er nennt sie sogar
"Andrea") ab: "Auch unsere Ortsvorsteherin von Wasseralfingen strahlt
geradezu in der neuen Bergmanns-Tracht", so dass sich OB Rentschler auf
einem schmalen Grad begab und ein Versprechen abgab: "Wenn ich 2026
rechtzeitig zur Barbarafeier in Wasseralfingen kommen kann dann komme
ich nur in der Bergwerkstracht wie unser Ehrenvorsitzender Pfeifle". Der
Saal tobte zustimmen und dankbar.

"Regen-Pech":
Dr. Schurig informierte über die aktuellen Bauarbeiten
Natürlich gab es nicht nur eine Umarmung des OB's Thilo Rent-schler
für die feurige und schwungvolle Dirigentin des auftretenden Männergesangvereins
Röthardt, sondern auch von Ulrich Pfeifle und den Gästen die große
Bewunderung, wie niveauvoll und in höchster Qualitä "eine Frau 22 Männer" in
diesem Chor bzw. lupenreinen Männergesangverein dirigiert und alle haben auf
das Wort und Führung der einen Frau peinlichst geachtet. Deshalb gab es für
die Dirigentin auch viel Lob für "25 Jahre Dienst für den besten Ges-ang..."

Vorne Ex-OB
Pfeile und in Grün hinten Team der "Maibaumfreunde"
Aber auch die Regularien ließ OB Rentschler in bürgerfr eundlicher Wort-Form
vom Stapel: "Ich bin dankbar für eine unfallfreie Saison 2015" und erinnerte
an die Gartenfreunde: "Unterhalb vom Tagbeuxh hatten wir plötzlich ein 12
Meter breites Loch das sich im Brauneberg aufgetan hat. Wir werden den
Kleingärtnern garantieren und alles dafür tun dass sie anderswo unterkommen
und wir werden den Berg so ertüchtigen und garantieren dann dass keinerlei
Gefahr mehr für Leib und Leben besteht".

OB Rentschler
füllte seinem Ex-Kollegen Pfeifle Fellbacher Wein ein
Der letzte Weihnachtsmarkt hatte 40.000 Besucher und er erwarte dass
dieser Rekord dieses Jahr gerade wegen den anstehenden Veränderungen und
bereits begonnen Arbeiten vor dem Stollen übersprungen wird. Der Dank des
OB's ging "an die engagierten Stollen-Mitarbeiter unter der Leitung des
Berggeistes und Bahnhof-vorstehers Fritz Rosenstock "auch für die
logistischen Meisterl-eistungen auch in Sachen Asthma-Therapie": Das
OB-Bekenntnis: "Im Jahr 2015 gab es noch 250 Patienten der Stollen-Therapie"
und 2007 waren es nur 61 Patienten".

Die total
positive Überaschung: 'Premiere des Bergwerkballettes.
"Insgesamt gab es seit Bestehen des Stollens schon 1,5 Millionen
Stollen-Besucher und das Bestehen des Erfolgs-Modells Tiefer Stollen ist
auch in der Zukunft durch viele Veränderungen und Investitionen gesichert".
Dieses Erfolgmodell des Stollens sei aber ohne den Förderverein nicht
denkbar und könnte ohne Förderverein und den Ehrenamtlichen nicht eine
hektische und moderne Zeit überstehen". Rentschler: "Nächstes Jahr feiern
wie 30-jähriges Be-stehen".

Macher im
Stollen ist der "Berggeist" Fritz Rosenstock der verkün-dete "in unserem
Tiefen Stollen tut sich etwas und noch mehr..."
Frank Regnet und Hermann Kinzler zeigten dem Publikum die schönsten
Fernsehübertragungen aus dem Tiefen Stollen und Dr. Schurig (Geschäftsführer
Schloß Fachsenfeld und halbtags Stadt-archivar) berichtete nach dem Gruß an
die Patronin Barbara (neu war, daß es einen Barbara-Weizen dieser mutigen
Frau gibt), einen Einblick in die bereits erfolgten Arbeiten außerhalb des
Stollens und der Schaffung einer Plattform, aber der Regen machte dann alle
Planungen zunichte: "Der Regen ist dem einen der Landwirte ihrer
Freude und dem anderen (Stollen) sein Leid", aber die "aktuelle
Stollen-Weiterentwicklung" sei trotzdem gesichert. Allerdings musste laut
Dr. Schurig auch berichten, dass im Rahmen der Rodungs-Aktion "eine amtlich
vom Gartenamt bestätigte kranke alte Buche aus Sicherheits-Gründen gefällt
werden mußte".

Ein treuer Ehrengast des Pioniers
Kupferschmied:Noch immer dabei
Die ersten großen Lichtblicke der Zukunft und
des Aufbruches in eine neue Stollen-Zeit sei mit dem "Besuch des Deutschen
Wetter-dienstes" aus Freiburg im Stollen und in der Folge hätten die
Forscher ihre Meßgeräte im Stollen und außerhalb fest installiert. Der
geräumte und berühmte Stollen-Kiosk werde im neuen Schulungsraum
untergebracht und der 3. Stollen-Weihnachtsamkt am Freitag auch unter Tage
werde auch ein Dank sein für die vielen Hände der Schulklassen, die bei den
Vorbereitungen sehr eifrig mitgeholfen haben. Dieter
Geissbauer

Das waren schönste Barbara-Stun-
den mit Stollen-Aufbruch-Stimmung




Wasseralfinger
Weltmeister:Gedeckter Gastgeber-Tisch "Note 1,0"































Brüder Dieter
Maule (Hofen) und Gmünd (rechts): Stollen-Pioniere.




Beifall: Da
lacht das Herz: OB's Pfeifle (links) u.Thilo Rentschler /re.)











Ortsvorsteherin Andrea Hatam: sie steht zu 100% zum "Stollen".


Würdigung der
Taten der Heiligen Barbara als die Stollen-'Patronin.




Freitag, 04.12.15: 16.30 Uhr Eröffnung durch OB Thilo
Rentschler und Ortsvorsteherin Andrea Hatam unter Begleitung der
Bläsergruppe der SHW Bergkapelle und Fackelträgern der Feuerwehr
Wasseralfingen
Samstag, 05.12.15
14 Uhr Grundschulchor der Karl-Keßler-Schule
16 Uhr Schulchor und Lichtertanz der Braunenbergschule
17 Uhr Bläsergruppe des Kopernikus-Gymnasiums
18 Uhr Bläsergruppe des Musikvereins Hüttlingen
Sonntag, 07.12.15
14 Uhr Weihnachtsbläser der Mittelhofschule Ellwangen
15.30 Uhr Männergesangverein Röthardt
16.30 Uhr Bläsergruppe der SHW Bergkapelle Der
Nikolaus verteilt in Begleitung eines Engels an allen drei Tagen Süßigkeiten
an Kinder
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