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Fördergeld an Klaus Moser und KSK-Boß Trinkl übergeben:
Minister N. Schmid machte
für Neubau IHK-
Bildungszentrum in Aalen 5,4 Mio. € locker
Das Bauvorhaben kostet 18
Millionen Euro: 30 Prozent trägt
Ministerium und der Bund fördert den Neubau mit 45 Prozent

Minister Schmid machte 5,5 Mio. locker
AIZ-Foto: D. Geissbauer
Aalen/Stuttghart. Das Ministerium für Finanzen und Wirtschaft
fördert den Neubau des IHK-Bildungszentrums in Aalen mit rund 5,4 Millionen
Euro. Wirtschaftsminister Schmid: „Bildungszentrum Aa-len wird fit gemacht
für die Zukunft“. Finanz- und Wirtschaftsmi-nister Nils Schmid hat am
Dienstag 15. Dezember 2015 im Neuen Schloss in Stuttgart einen
Förderbescheid über rund 5,4 Millionen Euro an Klaus Moser,
Hauptgeschäftsführer und Carl Trinkl, Präsident der IHK Ostwürttemberg
übergeben. Das Geld ist für den Neubau des Bildungszentrums in Aalen
bestimmt.
Die Kosten für das Bauvor-haben betragen circa 18 Millionen Euro. 30 Prozent
der Kosten trägt das Ministerium für Finanzen und Wirtschaft, der Bund
fördert den Neubau mit 45 Prozent der Kosten, den Rest trägt die Industrie-
und Handelskammer Ostwürttemberg. „Mit dem Neubau bringt die IHK
Ostwürttemberg ihr Bildungszentrum in Aalen nicht nur energetisch und
brandschutztechnisch auf den neuesten Stand, sondern vor allem auch
technisch. Damit sind auch künftig Aus-, Fort- und Weiterbildungen
sichergestellt, die den neuesten technischen Anforderungen entspricht.
Das Bildungszentrum Aalen wird fit gemacht für die Zukunft", er-klärte
Minister Schmid. Die IHK Ostwürttemberg ist Vertreterin von rund 25.000
Mitgliedsunternehmen aus Industrie, Handel und Wirtschaft. Das
IHK-Bildungszentrum in Aalen - als größtes berufliches Aus- und
Weiterbildungszentrum - spielt eine bedeutende Rolle bei der beruflichen
Bildung in der Region und darüber hinaus. Vorhandene Synergieeffekte mit dem
nahen Berufsschulzentrum werden auch künftig genutzt. Neben der Optimierung
der internen Abläufe können nun auch die Bereiche Elektronik, Mechatronik,
Schweißen und maschinelle Metallbear-beitung ausgebaut werden, um der
steigenden Nachfrage der Ausbildungsbetriebe gerecht zu werden.
Ein flächendeckendes Netz überbetrieblicher Berufsbildungsstätten mit
Werkstätten, Selbsttrainings- und Seminarräumen, das von den Organisationen
und Selbsthilfeeinrichtungen der Wirtschaft getragen wird, ist Grundlage für
die überbetrieblichen Aus- und Weiterbildu-ngsangebote. Die
überbetrieblichen Bildungsstätten in Baden-Württemberg bieten insbesondere
kleinen und mittleren Betrieben, die aufgrund ihrer Betriebsgröße oder ihrer
Spezialisierung nicht alle vorgeschriebenen Ausbildungsinhalte abdecken
können die Mög-lichkeit, überhaupt ausbilden zu können. In Baden-Württemberg
verfügen die überbetrieblichen Bildungsstätten über circa 8.000
Werkstattplätze und rund 1.400 Seminarplätze. Sie sind auf etwas mehr als
100 Standorte verteilt.
Infos:
https://www.ostwuerttemberg.ihk.de/bildung/IHK_Bildungszentrum |