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Aalens
Oberbürgermeister Thilo Rentschler hat "abgesagt":
Aalener Konfirmanden, Pfarrer Richter u. Pf.
Bender verkauften Orangen wie Weltmeister
Eine Frau zückte gleich fünf Euro "für die gute Sache"
und lobte die Konfirmanden/innen als Vorbilder für ganze Jugend

Trotz heftigem Schneefall
Orangen verkauft wie Weltmeister für eine gute Sache: Die Konfirmanden und
Stadtpfarrer/Kreisrat Bernhard Richter. AIZ-Fotos:
Sieter Geissbauer
Aalen.
Plötzlich fiel der Schnee am Samstag gegen 10 Uhr und schnell war der ganze
Marktplatz in weiß eingetaucht: An der Ecke vor dem Cafe standen wieder wie
in jedem Jahr die aktuellen Konfirmanden und verkauften Orangen wie die
Weltmeister. Mittendrin Aalens Stadtpfarrer Bernhard -richter und Pfarrerin
Bender von der Markuskirche und die hatten die "Orangenaktion" 2015 zu dem
gemacht was sie wurde:

Zum "vorbildlichen Beispiel auch für die Jugend welche von Gottes Wort noch
nicht viele wissen will und beim Helfen für notleidende Kinder abwinken". Es
sei doch so, sagte eine Orangen-Käuferin der AIZ im dichten Schneegestöber,
daß die Jugend von heute an diesem Beispiel gesehen besser als ihr Ruf ist".
Dabei war die Teilnahme am Verkaufen bei der Orangen-Aktion 2015 jedem
Konfirmanden/in frei gestellt aber fast alle kamen und erfreuten nicht nur
die Herzen der älteren Damen und Herren, sondern wußten was sie taten: Denen
in der Not helfen die Ärmer als nur pleite sind und zum großen Teil nicht
einmal ein dach über dem Kopf haben.

Dann wollte die AIZ ein Gesamtbild von den eifrigen Orangen-Verk-äfern
machen aber das gelang nicht vollständig: Ständig kamen neue Kunden an den
Stand heran gestürmt und haben aus Bewunderung für die eifrigen Aalener
Konfirmanden sich die Taschen voll gekauft - "Hauptsame heute am Samstag
eine ngute Tat und wenigen Notleidende Straßenkinder in Äthopien".

Wenn es um
arme Straßenkinder geht: auch unser Landrat Klaus Pavel war wieder
Orangen-Verkäufer (weitere Bilder ganz unten)
Nur schade dass angeblich ohne Begründung unser "Turbo-Thilo" Thilo
Rentschler nicht kam und sich an der Orangenaktion so begeistert wie die
gesamte Jugend beteiligte. Allerdings muß gesagt werden, letztes Jahr oder
vorher hatte Rentschler sich bereits schon einmal an der Aktion beteiligt.
Aber Landrat 'Pavel wetzte die Abwesenheit aus uns sprach sich bewundernd
auch über die Orangen-Jugend aus.



Arme und
fröhlicher Straßenkinder aus Äthiopien bekommen über den CVJM-Weltdienst den
Reinerlös der Aalener Orangen-Aktion.
Aus dem Internet
www.nothilfe.de entnehmen wir folgenden
Text: Straßenkinder: Leben in ständiger Gefahr: Ausbeutung und Gewalt,
Missbrauch und Mangelernährung, keine Fürsorge und keine Schulbildung:
Straßenkinder sind schutzlos. Sie werden diskriminiert, gelten pauschal als
kriminell. Die meisten Kinder, die auf der Straße leben, haben bereits eine
Geschichte von Gewalt und Vernachlässigung hinter sich. Die Kindernothilfe
fördert Projekte, in denen Straßenkinder in ein geregeltes Leben zurück
finden und setzt sich durch die politische Lobbyarbeit in Deutschland für
die Verwirklichung der Kinderrechte weltweit ein.

Man sieht es: Auch Stadtpfarrer
Bernhard Richter verkaufte gerne.
Der Begriff Straßenkinder in Äthiopien beschreibt drei verschiedene Gruppen von Mädchen
und Jungen:
Kinder, die tagsüber auf der Straße arbeiten, aber noch bei
ihren Familien leben;
Kinder, die während der Woche auf der Straße arbeiten und
nur an den Wochenenden zu ihren Familien zurückkehren, zum Beispiel weil
der Weg vom Arbeitsort bis nach Hause zu weit ist;
Kinder, die keinen Kontakt zu ihren Familien haben. Sie
arbeiten und Leben auf der Straße.

"Halle Herr Pfarrer" ich möchte Orangen für
fünf Euro in die Tasche"
Es handelt sich also um einen Sammelbegriff für junge
Menschen in ganz unterschiedlichen Lebenssituationen. Zudem ist der Begriff
auch unter Fachleuten umstritten, da er negativ besetzt ist – nicht selten
werden Straßenkindern Eigenschaften wie „kriminell“, „unerzogen“ und
„verwahrlost“ zugeschrieben, die auf die tatsächlich beschriebene
Personengruppe nicht pauschal zutreffen.

Schätzungen zur Anzahl von Straßenkindern in verschiedenen
Ländern sind nur schwer möglich. Die Vereinten Nationen gehen aber davon
aus, dass etwa 100 Millionen Kinder und Jugendliche weltweit einer der drei
oben benannten Gruppen angehören. Zudem wird angenommen, dass die Zahl der
Straßenkinder mit dem Wachstum der Weltbevölkerung weiter ansteigt. Auch
wenn es Straßenkinder in jeder großen Stadt beispielsweise in Lateinamerika
gibt, lebt ein großer Teil in Entwicklungsländern, in denen es kaum
staatliche Initiativen zur Verbesserung ihrer Lebenssituation gibt.

Professionelle Unterstützung der
Pfarrerin der Martinskirche...
Nachzutragen ist dass auch die Marktbeschicker von der Orangen-Jugend
profitiert haben und demzufolge das Lob bestens ausgefallen ist: Die
Konfirmanden dehlfen nicht nur den armen Kindern aus Äthiopien sondern auch
uns und deshalb schicken wir gleich jemand und Kunden an den Konfi/CVJM-Stand".
Dieter Geissbauer




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Markt und
Schneefälle belebten trotzdem Sa- mstag die Aalener City:Esel und
Soroptimist


Eine "weltweite Stimme" neben dem
Orangenstand: "Soroptimist".

Schnappschuß des Tages: Schnee am
Ibis-Hotel/Weihnachtsbaum

Am KSK-Kreisel heftiger Schneefall
und schnell langsamer fahren.









Seit 11 Uhr setzte
sich auch wieder wie im le-
tzten Jahr Landrat Pavel mit der Jugend ein


Landrat Klaus Pavel und Bernhard
Richter (links) mit den Konfirm-anden seit 11 Uhr dabei.
AIZ-Fotos(2): Pfarrerin Caroline Bender |