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Von wegen Stadt Aalen
kümmere sich nicht um Tierschutz:
"Seit über 70
Jahren im See angesammelte Schlamm wird ausgebaggert u. abgefahren"
Schlammverwertung wurde nun
amtlich abgeklärt: "Keine
Beanstandungen und keine Gefährdungs-Risiken festgestellt"

Die
Ausbaggerungsarbeiten haben begonnen. AIZ-Foto: Stadt Aalen
Aalen.
"Schwanenteich wird ausgebaggert" titelt die
Stadtverwalt-ung Aalen folgenden städtischen Bericht mit Bild: Am Mittwoch,
25. November, hat die Firma Erdbau Schmid im Auftrag der Stadt Aalen mit den
Entlandungsarbeiten im Schwanensee im Stadtwald Rohrwang begonnen. Der seit
über 70 Jahren im See angesa-mmelte Schlamm wird ausgebaggert und
abgefahren. Bevor die Arbeiten beginnen konnten, waren aufwändige
Voruntersuch-ungen und Beprobungen des Schlamms erforderlich.
Das Forstamt hatte vor Genehmigung der Verwertung des Schla-mms auf
städtischen und privaten landwirtschaftlichen Flächen vorsorglich eine
genaue Analyse des Schlamms angefordert. Zudem konnte die Ausbringung des
Schlamms erst ab Herbst nach Abernten der landwirtschaftlich genutzten
Flächen erfolgen. Mitte November erhielt die Stadt die Freigabe zur
Schlammverwertung: keine Beanstandungen und keine Gefährdungsrisiken konnten
festgestellt werden.
In enger Abstimmung mit den zuständigen Behörden beim Land-kreis hat die
Stadt nun die Ausbaggerung des als „Schwanenteich" bekannten Waldsees im
Rohrwang veranlasst. Rechtzeitig zur Amphibienlaichzeit im Frühjahr 2016
soll der „Schwanenteich" dann wieder seine gewohnte Wassermenge aufweisen.
Es wird bei weiterhin beständiger Witterung mit einem Abschluss der
Maß-nahme bis in 14 Tagen gerechnet.
Die Kosten trägt die Stadt Aalen, Das Land Baden-Württemberg gibt einen
Zuschuss im Rahmen der jährlichen Landschaftspflege-programms in dem die
Stadt auch zahlreiche weitere Maßnahmen wie Heide- und Feuchtflächenpflege
durchführt. |