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Es fehlt nur noch der
Segen des Bundesparteitages ab 14.12.:
Aalener MdB Kiesewetter für neue 10.000 bis
400.000 Flüchtlingsarbeitsplätze erfolgreich?
Kiesewetter begrüßt und
begründet das gestartetes Sonder-
programm „Bundesfreiwilligendienst mit Flüchtlingsbezug"

CDU-MdB Roderich
Kiesewetter
begrüßt und
begründet das gest-artete Sonderprogramm „Bundesfreiwilligendienst mit
Flüchtlingsbe-zug" dem nur noch der Bundesparteitag der CDU am 14. und 15.
Dezember seinen Segen geben muß. AIZ-Fotos: Dieter Geissbauer
Aalen.
Im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes
werden bis zu10.000 neue BFD-Plätze mit Flüchtlingsbezug finanziert.
Hervorzuheben ist hierbei besonders, dass das neue Program offen ist nur für
Asylberechtigte, Personen mit internationalem Schutz nach der Richtlinie
2011/95EU und für Asylbewerber, bei denen ein rechtmäßiger und dauerhafter
Aufenthalt zu erwarten ist. Das Sonderprogramm folgt damit einer zentraler
Forderung der CDU und des Aalener Abgeordneten Roderich
Kiesewetter, die er u.a. als Vorsitzender in einem Antrag des
Bundesfachausschuss ASEM für den Bundesparteitag der CDU am 14. und 15.
Dezember formuliert hat.

Kiesewetter im
LEA Ellwangen mit stellvertr. Polizeichef Schindler
Kiesewetter fordert in dem Antrag eine Ausweitung des
Bundesfr-eiwilligendienstes in den Bereichen Pflege, Blaulicht und
Bundes-wehr, sowie zusätzliche Anreize für junge Menschen. Insbesondere soll
der Freiwilligendienst jedoch auch für Migranten geöffnet werden, um so eine
Integration durch einen Gesellschaftsdienst und durch soziales Engagement zu
forcieren.

Von links im LEA
in Ellwangen: Regierungspräsident Schmalzl, Ellwangens OB Karl Hilsenbek und
Antragsteller MdB Kiesewetter
Roderich Kiesewetter gegenüber der AIZ Aalen: „Die Integration der großen
Zahl v.a.junger Menschen kann gelingen, wenn wir auf freiwilliges Engagement
setzen und durch den Dienst an der Gesell-schaft unsere Werte vermitteln.
Das Ehrenamt mit all seinen Vereinsvertretern ist die tragende Säule unserer
Gesellschaft. Ein jeder ehrenamtlich Tätige trägt mit seinen Fähigkeiten zum
Zusammenhalt einer gut funktionierenden Gesellschaft bei.
Kiesew-etter begrüßt das seit gestern gestartete
Sonderprogramm „Bund-esfreiwilligendienst mit Flüchtlingsbezug“.

Landrat Pavel (links) u. OB
Hilsenbek im Landesaufnahmelager in Ellwangen dessen Insassen von
Kiesewetters P'lanung profitieren.
Kiesewetter:
"Ich sehe deshalb eine große Chance für die Vermitt-lung von Werten und die
Integration von Flüchtlingen und Asylbewerbern. Zugleich können die
Freiwilligen etwas zurück an die Gesellschaft geben. Insbesondere wegen des
demographischen Wandels fehlt es in Bereichen wie der Pflege, den
Blaulichtor-ganisationen aber auch der Bundeswehr an Nachwuchs. Ich setze
mich deshalb für die Ausweitung des Freiwilligendienstes ein!“

Von links:
Regierungspräsident Schmalzll, OB Hilsenbek (Ellwang-en) und Aalener
CDU-Abgeordnete Roderich Kiesewetter im LEA.
Die Verteilung des Sonderkontingents der zusätzlichen BFD-Stellen orientiert
sich am Königssteiner Schlüssel, sodass auf das Land Baden-Württemberg ca.
13 Prozent der Stellen fallen werden. Das kann somit auch zusätzliche
Unterstützung für die LEA Ellwangen und den Landkreis Heidenheim bedeuten!"

Kiesewetter
weiß wo es bei den Blaulicht-Organisationen derzeit am meisten auf den
Nägeln brennt: Hier bei Einweiweihung der Malteser.
Den Antrag des BFA ASEM finden AIZ-Leser unter der Internet-Adresse
www.bundesfreiwilligendienst.de
„Zusammenhalt der Gesellschaft sichern und stärken - Ja zu einer freien und
sicheren Gesellschaft in Deutschland und Europa“: Antrag des
CDU-Bundesfachausschusses Außen-, Sicherheits-, Entwicklungs-,
undMenschenrechtspolitik an den 28. Parteitag der CDU Deutschlands am14.-15.
Dezember 2015 in Karlsruhe:
Die CDU Deutschlands spricht
sich auf der Basis des bestehenden Bundesfreiwilligendienstes (BFD) für
einen „Freiwilligen Gesell-schaftsdienst“ aus. Hierdurch soll ein
freiwilliges Angebot für 18- bis 25-jährige junge Menschen geschaffen
werden. Dieser Freiwilligen-dienst soll bis zu 400 000 Stellen, also zwei
Drittel eines Geburts-jahrganges umfassen. Er dient dazu, das Ehrenamt in
unserer Gesellschaft zu stärken. Es soll zeitlich flexibel ausgestaltet
werden und so die Möglichkeit bieten, sich mehrmonatig bis zu mehrjährig zu
engagieren. Gleichzeitig soll er auch Asylbewerbern mit Bleibe-perspektiven
eine Hilfe zur Integration sein.
Das Ehrenamt mit all seinen Vereinsvertretern ist die tragende Säule unserer
Gesellschaft. Ein jeder ehrenamtlich Tätige trägt mit seinen Fähigkeiten zum
Zusammenhalt einer gut funktionierenden Gesell-schaft bei. Dies ist auch
eine fundamentale Voraussetzung für ein solidarisches Miteinander in unserem
Land und zur Vorbeugung sozialer Spannungen. Die besten Vorbilder für Werte
des Miteinanders sind Menschen, die sich aus innerer Motivation für und in
der Gesellschaft einbringen.
1.) Ausgehend von unserem christlichen
Menschenbild, dass neben Solidarität
2.) Freiwilligkeit
und Eigeninitiative für eine vitale Gesellschaft unerlä-sslich sind,
3.) Unter strikter Trennung
zwischen Ehrenamt in einem Freiwillig-endienst und den bezahlten
Sozialdiensten,
4.) In Anbetracht des demografischen Wandels, der immer weiter fortschreitet
und zu einem stark steigenden Pflegebedarf älterer Menschen führt,
5.) In Erwartung eines drohenden
6.) Angesichts der gewachsenen sozialpolitischen Herausforderung
Deutschlands, mehr Menschen Asyl zu gewähren und aufgrund steigender
Flüchtlingsströme nach Europa,
7.) Im Wissen, dass dies mit gewaltigen Integrationsanstrengungen verbunden
sein wird, um dauerhaft den inneren Frieden Deutschlands zu bewahren
400.000 Stellen für Flüchtlinge
im Freiweilli-
gen "Gemeinschaftsdienst" der Blaulichter
8.)Anerkennend, dass nur eine gezielte Ansprache von Einwanderer und
Asylbewerber mit Bleibeperspektive aus Ländern ohne ausgeprägte
Ehrenamtskultur zu solidarischem Engagement führen kann, spricht sich die
CDU für einen „Freiwilligen Gesellschafts-dienst" aus. Er soll ein
freiwilliges Angebot für 18 bis 25 Jährige im Umfang von bis zu 400.000
Stellen, also zwei Drittel eines Geburtsjahrganges schaffen, um das Ehrenamt
als Institution unserer Gesellschaft zu stärken. Das Engagement in
gesellsch-aftlichen Organisationen muss dabei zeitlich flexibel angepasst
sein, von mehrmonatigen Diensten bis hin zu einermehrjährigen Dienstleistung
in der Freizeit, und durch Anreize attraktiv ausgestaltet werden.
An erster Stelle muss jedoch die Eigenmotivation junger Menschen stehen und
die Möglichkeit für sie, Berufsfeld-Erfahrungen zu
machen. Den Blaulichtorganisationen sowie sozialen Einrichtungen muss
dadurch mehr Planungssicherheit ermöglicht werden.
Gemeinwohl verstärkt in Blick
nehmen: Jed-er mit Einwanderungs-Hintergrund gefragt
Jeder Einwohner, ob mit oder ohne
Einwanderungshintergrund, ist Teil unserer Gesellschaft. Im Zuge des
demographischen Wandels ist unser Land auf alle hier lebende Menschen und
auf Asylbewerber mit Bleibeperspektive angewiesen, um den Bestand unserer
vielfäl-tigen sozialen Einrichtungen und Dienste im nötigen Umfang aufrecht
zu erhalten. Insbesondere sind Menschen mit Einwand-erungshintergrund
anzusprechen, da die meisten Herkunftsländer nicht über eine vergleichbare
Resilienz- und Ehrenamtskultur verfügen wie Deutschland. Die
Aufrechterhaltung dieser Kultur in Deutschland wird somit auch davon
abhängen, wie gut es gelingt, Zugewanderten den Wert solidarischen
Engagements für das Gemeinwohl zu vermitteln. Der Staat zeigt dadurch
Handlungs-fähigkeit und beugt Ressentiments in der Bevölkerung gegen die
wachsende Zahl von Einwanderern und Asylbewerbern mit Bleibe-perspektive
aktiv vor. Zugleich ist damit eine Stärkung des selbstverwaltenden
Betreuungs- und Pflegewesens verbunden, das es durch ein flexibel
gesteuertes Anreizsystem zu erhalten gilt: (Krankentransport)-Logistik,
Essen auf Rädern, Hausnotrufdienste sowie Senioren-Tagespflege.
CDU (Kiesewetter) stellt
folgende Herausfor-
derungen fest: "Pflegenotstand" beheben
a) Der demografische
Wandel erfasst alle gesellschaftlichen Bereiche. Wir leben zudem künftig in
einer durch Einwanderung immer vielfältiger werdenden Gesellschaft.
b) Mittelfristig dünnen
auch die o. g. (Blaulicht)-Organisationen und Institutionen personell aus.
Gerade diese Organisationen sind jedoch Eckpfeiler für den Zusammenhalt und
die Resilienz unserer Gesellschaft. Hier können wir
ansetzen: Etwa die Hälfte der unter Dreijährigen hat „Deutsch“ nicht als
Muttersprache bzw. ein Elternteil mit nicht deutschsprachigen Wurzeln. Nicht
alle kommen aus Herkunftsländern mit einer ausgeprägten Resilienz- und
Ehrenamtskultur wie Deutschland. Gerade hier wird ein verstärktes Engagement
von Menschen mit Einwanderungsgeschichte als positives Integrationsbeispiel
wirken.
c) In absehbarer Zeit
sehen wir uns einem Pflegenotstand gegenüber, dem wir u. a. mit
ausländischen Pflegekräften zu entgeg-nen versuchen. Eine Entlastung oder
Unterstützung für diese sehr gut ausgebildeten examinierten Pflegekräfte,
kann durch eine Aus-weitung des Freiwilligendienstes durch Betreuung und
Begleitung älterer Menschen erreicht werden. Dies könnte zumindest für eine
gewisse Linderung der Personalnot im Pflegebereich sorgen.
Wir stellen fest, dass ohne Ehrenamt und ohne freiwillige, engagierte
Bürgerinnen und Bürger viele gesellschaftliche Bereiche unseres Landes nur
eingeschränkt funktionieren.Diese ehrenamtlichen Dienste auf allen Ebenen
kurzfristig aufgeben oder professio-nalisieren zu müssen, würde zu einer
sozialen Katastrophe führen. Diese Aufgaben müssten dann ausnahmslos über
das Steuer-aufkommen finanziert werden, was wiederum zu dramatischen
Steuererhöhungen führen würde. Alternativ würden diese Aufgaben entfallen
und könnten überhaupt nicht mehr angeboten werden.
"Ehrenamt keine Einbahnstraße:
Nachhaltige
Erlebnisse für die Flüchtlinge im Ehrenamt"
Das Ehrenamt ist keine Einbahnstraße: Menschen im Ehrenamt sehen die
Ergebnisse ihrer Arbeit und erhalten vor allem Respekt, Anerkennung und
Wertschätzung zurück. Zudem ist es für den Selbstwert junger Erwachsener
besonders wichtig, nachhaltige Erfolgserlebnisse zu haben. Vor allem in
Organisationen, die direkte Verantwortung für Dritte übernehmen
(insbesondere die Jugend-feuerwehr, das Jugend-Rotkreuz und die THW
Jugendgruppen), können wir anhand der guten Beteiligung eine sehr große
bind-ungsfördernde Sinnstiftung feststellen.
Deshalb spricht sich die CDU für folgende
Lösungsvorschläge aus: Als CDU Deutschlands
fördern wir stärkeres gesellschaftliches Engagement in drei Bereichen:
1. Pflege und Sozialdienste,
2. Blaulichtorganisationen,
3. Bundeswehr.
Dazu schlagen wir eine Freiwilligeninitiative „Ja zum Zusammenhalt - Ja zur
Gemeinschaft – Ja zu Deutschland“ vor. Diese Initiative gilt es mit den
Bundesländern abzustimmen, damit diese selbstständig angepasste
Landesprogramme aufbauend auf dem Freiwilligen Jahr (FJS) durchführen
können. Langfristig sollte ein Zusammenführen der Programme des Bundes und
der Länder geprüft werden.
Integration und freiwilliges Engagement
gemeinsamdenken: Wir wollen den Zusammenhalt der
Gesellschaft sichern und stärken, indem wir eine breite gesellschaftliche
Diskussion über einen Ausbau der Freiwilligendienste in den Bereichen
Pflege, Blaulichtor-ganisationen und Bundeswehr initiieren. Dadurch stärken
wir den Schutz und die Sicherheit unserer Gesellschaft und begünstigen zudem
Integration und Zusammenhalt.
Der Freiwilligendienst soll flexibel organisiert sein, von einem
mehrmonatigen Dienst bis hin zu mehrjährigen Dienstleistungen in der
Freizeit - analog des bewährten Engagements in Blaulichtor-ganisationen und
des freiwilligen Wehrdienstes in der Bundeswehr. Dadurch wollen wir junge
Menschen, Einheimische wie auch Einwanderer und Asylbewerbermit
Bleibeperspektive durch ein freiwilliges und attraktives Angebot für eine
intensivere Beteiligung an unserer Gesellschaft begeistern und dadurch eine
am aktiven Enga-gement orientierte Integration schaffen. Einwanderer und
Asylbewerber mit Bleibeperspektive werden ermutigt, sich bewusst
einzubringen und bezüglich Pflege und Blaulichtorganisationen bzw. im Falle
der deutschen Staatsbürgerschaft auch in der Bundeswehr, einen Beitrag zum
Zusammenhalt unserer Gesellschaft zu leisten. Der Gedanke einer engagierten
und resilienten Gesellschaft wird damit gefördert.
Eine Öffnung des entwicklungspolitischen Programms „Weltwärts“ im Inland für
Flüchtlinge mit Bleibeperspektive in Deutschland soll geprüft werden. Auf
diese Weise kann die Integration gestärkt und die Kommunen entlastet werden,
wenn der Bund über das „Welt-wärts“-Programm des Bundesministeriums für
wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) die Träger bei den
Integ-rationskosten für Sprachkurse, Unterbringung und Verpflegung
unterstützt. Daher wollen wir für dieses Programm die Möglichkeit schaffen,
dass dem federführenden BMZ entsprechende Finanzier-ungsmittel zur Verfügung
stehen.
In Sachen "Ehrenamtskultur"
Mehrwert für
Ostalb-Wirtschaft und neue Kommunikation
Die (Ostalb)-Wirtschaft auch gezielt
ansprechen: Der Mehrwehrt einer geförderten
Ehrenamtskultur muss zielgerecht gegenüber Unternehmen kommuniziert werden.
Ein fließender Übergang zwischen den Kooperationspartnern im Bereich der
Freiwilligen-dienste wie Pflegeorganisationen, Blaulichtorganisationen,
Bundes-wehr, Berufsförderungsdienst und Kooperationspartnern, der
Wirt-schaft wie IHK und Handwerkskammern muss dazu angestrebt wer-den. Diese
Chance gilt es zu ergreifen, um die zahlreichen Vorteile eines
gesellschaftlichen Engagements dort auch zu bewerben. Der Arbeitgeber muss
erkennen, dass es sich für sein Unternehmen langfristig in vielerlei
Hinsicht auszahlt, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch ohne gesetzliche
Verpflichtung für eine ehrenamt-liche Tätigkeit frei zu stellen. Die CDU
spricht sich dafür aus, dass Plattformen für einen verstärkten Austausch mit
Geschäftsführern, Vorständen, Personalleitern usw. geschaffen und die
Vorteile desFreiwilligen-Dienstes vermittelt werden.
Exclusiv CDU-Bundes-Antrag in
AIZ: Akzept-
anz des Dienstes an der Gesellschaft stärken
Die CDU will die Anerkennung für den Dienst an
der Allgemeinheit fördern. Dazu zählt der Respekt für Pflegeberufe, den
Beruf als Polizist genauso wie für den Dienst in den Streitkräften oder bei
der Freiwilligen Feuerwehr, dem THW und anderen Blaulicht-organisationen.
Ein Uniformträger leistet Dienst an unserer Gesell-schaft und braucht für
diese Aufgabe unsere volle Unterstützung.
Die Bundeswehr ist eine in unserem demokratischen Staatsgefüge fest
verankerte Institution mit besonderem Stellenwert. Deshalb muss es das Ziel
der CDU sein, neben den staatlichen Strukturen und Organen wie Regierung,
Bundestag, Bundesrat usw. auch ausführlich und ohne Beschränkungen über die
Bundeswehr, ihre zahlreichen Aufgaben für uns als Allgemeinheit und
insbesondere ihre Schutzfunktion im Sinne Deutschlands als wehrhafter
Demo-kratie, zu berichten. In diesem Zusammenhang gilt es für die
Kultusministerkonferenz der Länder dieses Thema aufzugreifen und stärker in
den Lehrplänen der Schulen zu verankern.
Insgesamt bedarf es der Entwicklung eines integrierten Heimat- und
Katastrophenschutzkonzepts gem. Art. 35 GG bestehend aus Bundeswehr
(Landes-, Bezirks- und Kreisverbindungskommandos, regionale Sicherungs- und
Unterstützungskompanien) sowie Polizei, Feuerwehr, THW, usw. Die
Freiwilligenangebote sollen in einer Ausweitung und Fortentwicklung
bestehender Dienste im Rahmen des Freiwilligen Sozialen Jahres (FSJ) und des
Bundesfrei-willigendienst (BFD) etabliert werden. Es sollen also bewährte
bestehende Strukturen gefördert und ausgebaut werden, so dass sich auch der
bürokratische Aufwand in vertretbaren und bewährten Grenzen hält.
Die Form einer Kaskade veranschaulicht dies:
Kaskadenstufen „Pflege“
(staatsbürgerschaftsneutral)
1.)Ausbildung von Senioren-Tagesbetreuern
2.)Ergänzung der examinierten Pflegekräfte durch Assistenzpfle-gekräfte, die
in der „Kaskadenstufe Pflege“ Gesellschaftsdienst leisten (acht bis zwölf
Wochen Ausbildung, dann bis zu einem Jahr Dienst oder Pflege oder
Tagesbetreuung)
Fazit: Eine
pflegerische Ausbildung kann hierdurch entstehen, indem bei jungen Menschen
das Interesse an Pflegeberufen geweckt werden kann.
„Blaulichtorganisationen und
Sozialverbände“ (staatsbürger-schaftsneutral):
a.) Förderung mehrjähriger
Verpflichtungen
b.) Mobilitätsunterstützung z. B. durch Bezahlung eines PKW-Führ-erscheins
im Hinblick auf Ausbildungsplatzflexibilität
„Bundeswehr“ (an deutsche Staatsbürgerschaft und
bestimmte Altersgruppen gebunden)
c.) Dienst in der Reserve gemäß Art. 35 GG
Da es sich um freiwillige Dienste handelt,
soll darauf geachtet wer-den, dass die Eigenmotivation der teilnehmenden
jungen Erwach-senen an erster Stelle steht. Leistung wird durch bestimmte
Anreiz-möglichkeiten zusätzlich gefördert und besonders gewürdigt. Ferner
sollten Unternehmen, insbesondere Kleine und Mittelständische Unternehmen
(KMU) besonders gewürdigt werden, wenn sie ihren Mitarbeitern entsprechendes
Engagement ermöglichen, z. B. im Rahmen einer jährlichen Auszeichnung von
Unternehmen durch den Ministerpräsidenten als „Partner des Ehrenamts".
Die CDU spricht sich dafür aus, gezielte Anreize
für junge Menschen sowie Einwanderer zu setzen.
Durch Anreizsysteme schaffen wir „Win-Win Situationen“ für alle an diesem
Prozess beteiligten:
Die CDU befürwortet, dass
jungen Menschen im Gegenzug zu einer beispielsweise
fünfjährigen Bindung an eine Hilfsorganisation der Führerschein bezahlt
wird. Sie bringen sich in der jeweiligen Hilfsorganisation ein, lernen
Gemeinsinn und Gemeinschaft kennen und erwerben zusätzlich vielfältige
soziale Kompetenzen. Diese Kompetenzen sind hilfreich für eine
Berufsausbildung bzw. auch im Beruf. Durch die Finanzierung des
Führerscheins verschaffen wir den Jugendlichen Mobilität, die für die
Aufnahme eines Ausbildungs-platzes (gerade in ländlichen Regionen mit
eingeschränktem öffent-liche Personennahverkehr) unverzichtbar ist. Wir
vermeiden zudem die inzwischen viel zu häufig vorkommende Unterbrechung
zwischen Schule und Ausbildung.
Jungen
Erwachsenen die Möglichkeit anbieten, durch ihr Enga-gement in
Hilfs- und Blaulichtorganisationen, sogenannte „Social Credit Points“ für
ihr Studium oder für eine Verkürzung der Warte-zeiten beim Zugang zum
Studienplatz gültig für alle Hochschulen zu erwerben. Junge Menschen suchen
einen Sinn im Leben und brauchen eine haltgebende Struktur. Wer sich
erfolgreich über längere Zeit freiwillig in der Pflege oder in
Blaulichtorganisationen einbringt, lernt den Wert von Tagesstrukturen und
geordneten Abläufen kennen. Eigenschaften wie Sozialkompetenz, Gemeinsinn
und Verantwortungsbewusstsein erlernen junge Erwachsene durch ihr Engagement
in diesen Organisationen. Wertvolle Eigenschaften, die später hilfreich in
der Ausbildung, im Studium und im Beruf sind. Dieser Einsatz sollte neben
Anerkennung und Wertschätzung mit dem genannten Anreizsystem honoriert
werden. Diese Anreizmög-lichkeit bietet sich sowohl für die Überbrückung
zwischen Schulzeit und Studium an, als auch für eine flexible Übernahme
ehrenamtlicher Verantwortung während des Studiums. Personell schwach
besetzte Organisationen können damit zum Beispiel am Wochenende entlastet
werden, in dem das Liefern von Essen auf Rädern oder die Abrufbereitschaft
zum Hausnotrufdienst von engagierten Studier-enden bewerkstelligt wird.
Schließlich könnte geprüft werden, inwiefern solches Engagement bei der
Rentenversicherung angerechnet werden kann. Die ehren-amtliche Tätigkeit als
assistierende Pflegekraft für examinierte Pfle-gekräfte auf eine
anschließende Lehre oder Ausbildung in der Senioren-Tagespflege angerechnet
werden kann. Die Attraktivität eines fließenden Übergangs wird durch die
Anrechnung auf die Rente zusätzlich gesteigert und kann sich damit positiv
auf die personelle Mangelbesetzung der Pflegebranche auswirken.
Somit lautet unsere Forderung: „Zusammenhalt der
Gesell-schaft sichern und stärken" und "Ja zu einer freien und
sicheren Gesellschaft in Deutschland und Europa“:
Demografische Entwicklung, gesellschaftlicher
Wandel und die Notwendigkeit zur Integration wegen zunehmender Einwanderung
fordern von uns diesen essentiellen Beitrag. Es gilt, alle kons-truktiven
Bestrebungen zur Ausweitung eines Freiwilligendienstes in der Gesellschaft
in den Bereichen Pflege, Blaulichtorganisationen, Sozialverbände und
Bundeswehr zu fördern. Wir erhalten und stärken somit den Schutz und die
Sicherheit und begünstigen Integration und Zusammenhalt in unserer
Gesellschaft.
In Zukunft sind diese Freiwilligendienste, je nach Bereich, flexibel und
problemlösungsorientiert auszugestalten und zu finanzieren. Er kann über ein
„Jahr des Zusammenhalts“ bis hin zu bewährten mehrjährigen Dienstleistungen
in der Freizeit, wie man sie von den Blaulichtorganisationen kennt,
entsprechend organisiert sein. Dies ist politisch zu unterstützen und in
einer breit angelegten gesell-schaftlichen Debatte einzubringen.
Empfehlung der
AIZ-Redaktion: Im Fernsehen "Phönix" einschal-ten. Fernsehsender
berichtet Live aus dem Bundesparteitag in Karls-ruhe am 14. und 15. Dezember
2015. DG
PHÖNIX-Programme |