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"Wir stehen weiter für kameradschaftliches Engagement":
19. Bundesdelegiertenversammlung bestä-
tigte mit 94,2 % Kiesewetters (Aalen) Arbeit
Neues Präsidium führt den Reservistenverband in die Zukunft
Verbandssitz
wird bis zum 2018 von Bonn nach Berlin verlegt

Wieder
gewählt wurde in Hannover Präsident Roderich Kiesewetter.
Aalen/Hannover. Die
19. Bundesdelegiertenversammlung (BDV) des Reservistenverbandes hat am
Wochenende in Hannover die Neuausrichtung verabschiedet. Das Gremium wählte
außerdem ein neues Präsidium und bestätigte den Präsidenten, Roderich
Kiesewetter MdB,mit 94,2 Prozent der Stimmen im Amt. Der
Bundestagsabgeordnete wird für weitere vier Jahre die Interessen-vertretung
der Bundeswehr-Reserve in Deutschland führen. „Wir sind jetzt der Verband
für Reservisten und Veteranen und wir werden in der Gesellschaft
wahrgenommen. Wir stehen für kameradschaft-liches Engagement, unsere
freiheitliche Demokratie und – durch unsere ehrenamtlichen Tätigkeiten auf
allen Ebenen – für die Stärkung der Widerstandskraft unserer Gesellschaft.
In dieser Gleichzeitigkeit von Krisen und Terror ist das essentiell“, sagte
Kiesewetter. Die angestoßenen Transformationsprozesse gelte es nun
fortzuführen.

Die wichtigsten Elemente der Neuausrichtung sind:
1. Wir
stehen ein für ein verpflichtendes Dienstjahr für Deut-schland, in dem sich
junge Menschen für die Gesellschaft engagieren.
2. Wir
wollen uns als Plattform und Anlehnungspartner für Verbände und Vereine rund
um Reservisten- und Veteran-enarbeit positionieren und die Interessen
bündeln.
3. Der
Verbandssitz wird bis zum Jahr 2018 von Bonn nach Berlin verlegt.
Bei der Umsetzung stehen dem Präsidenten als Stellvertreter
Karl-Heinz Brunner MdB und Oswin Veith MdB zur Seite. Der aus Vilshofen
stammende Brunner ist Mitglied der SPD und des Verteidigungsausschusses.
Veith ist Mitglied der CDU. Der Jurist aus Bad Nauheim ist stellvertretendes
Mitglied im Verteidigungs-ausschuss. Sieben Vizepräsidenten der Fachressorts
sowie der Bundesschatzmeister des Verbandes komplettieren das neu gewählte
Präsidium: Betreuung und Fürsorge: Fabian Forster (München).
Verbandsorganisation und Weiterentwicklung: Lutz-Georg Berkling (Burg).
Mitgliedergewinnung und -service: Dr. Stefan M. Knoll (Frankfurt).
Kommunikation und digitale Transformation: Sascha Rahn (Bonn).
Sicherheitspolitische Bildung: Christian J. Faul (Bielefeld). Militärische
Ausbildung: Martin Hammer (Kassel). Internationale Zusammenarbeit: Dr.
Hans-Jürgen Schraut (Münch-en). Bundesschatzmeister: Michael Nebel
(Oldenburg).
Die Bundesdelegiertenversammlung ist das höchste Gremium des rund 115.000
Mitglieder starken Reservistenverbandes. Die Vertreter aus allen 16
Landesgruppen wählen – stellvertretend für alle Mitglieder – das Präsidium
und entscheiden demokratisch über Änderungen in der Verbandssatzung. In
seiner Abschlussrede beanstandete Ehrenpräsident Peter K. Würzbach heftig
die völlig fehlende Teilnahme seitens der Leitungsebene des
Verteidigungs-ministeriums und der Führung der Bundeswehr während der
zweitägigen Zusammenkunft.
Der Verband der Reservisten der Deutschen Bundeswehr e.V. (VdRBw) – so der
satzungsgemäße Name des Reservist-enverbandes – tritt mit seinen Reservisten
für die freiheitliche demokratische Grundordnung der Bundesrepublik
Deutschland aktiv ein. Seit mehr als einem halben Jahrhundert steht der
Verband loyal an der Seite der Bundeswehr. Rund 115.000 Mitglieder
engagieren sich ehrenamtlich in der Erfüllung ihres parlamentarischen
Auftrages als Mittler für die Belange der Streitkräfte in der Gesellschaft.
Mehr Fotos gibt es ab sofort unter der folgenden Internet-Adresse:
http://www.flickr.com/photos/reservistenverband |