Hundert Jahre Feuerwehr in Wasseralfingen 
Sogar Prominenz auf der Tribüne war hellauf begeistert:
125 Feuerwehr-Gruppen von Tausenden zum
Jubiläum in Aalen-Wasseralfingen beklatscht
Ein nicht endender Festzug zum 100-jährigen Jubiläum der
Wasseralfinger Wehr endete auf Gelände der Alten Schmiede


Aalen-Wasseralfingen. Tausende be-klatschen am Sonntag 6. Juni anlässlich des 100-jährigen Jubiläums der Frei-willigen Feuerwehr Wasseralfingen und des Kreisfeuerwehrtages beim Umzug durch den Aalener Stadtteil Wasser-alfingen die Teilnahme von mehr als 1.000 Feuerwehrleuten, wobei auch die Gast-wehren und vor allem die Berufs-feuerwehren von Zeiss zusammen mit Bürgermeister Peter Traub an der Spitze und die SHW-Feuerwehr, aber auch die Damen und Herren vom "Tiefen Stollen" in Wasseralfingen sich und ihre Mitwirkung ins rechte Licht setzten: Der Umzug  schlängelte sich sehr geordnet und bunt wie noch nie (obwohl ja alle Feuer-wehrleute eine blaue Uniform tragen) durch Wasseralfingen in Richtung Alte Schmiede, wo zuvor schon die Wehrmä-nner und die prominenten Jubiläums-Gäste ihr Mittagessen eingenommen ha-ben. Besonders angenehm ist aufge-fallen, dass sich keine der 43 Wehrenum einen Auftritt in Wasseralfingen drückte und sogar alle Jugendfeuer-wehren und Spielmannszüge sich am gl-anzvollen Wasseralfinger Umzug beteiligt haben. Sogar die Prominenz auf der Bühne mit der gesamten Feuerwehr-Pro-minenz war  begeistert..

 

Tausende bei über 30 Grad waren für diese Aktion dankbar:
Mit 100 Jahre alter Feuerwehrspritze haben
Wehrmänner die Prominenz nicht geduscht
Schönste AIZ-Bilder vom glanzvollen letzten Umzug: "OV Bah-
le: Bei
Wasseralfinger Kirmes gibt es keinen Umzug mehr!"


Aalen-Wasseralfingen. Zuerst die schlechte Nachricht: "Ja, dies ist ein toller Umzug, der Schönste den ich in meinen letzten Amtsjahren noch erlebe. Leider gibt es wegen mangelndem Interesse der bisherigen Mitwirkenden bei der Wasseralfinger Kirmes 2008 keinen solchen Umzug mehr", sagte Wasseralfingens Ortsvorsteher Karl Bahle mit Beadauern auf der Ehren-Tribüne zwischen den Promis stehend exklusiv der AIZ. Nun die gute Nachricht: Der Umzug am Sonntag 8. Juni durch Wasseralfingen hat alle bisher gekannten Obergrenzen in Bezug auf Feuerwehr-Themen, besondere Einfälle und vor allem Teilnahme der Jugend gesprengt: Es waren Hunderte Feuerwehrleute, Feuerwehrkinder und vor allem die jeweiligen Bürgermeister an der Spitze der Wehren, die es sich nicht nehmen ließen, dem obersten Feuerwehrmann Landrat Pavel Salut zu grüßen. Ein besonderes Ereignis waren natürlich die alten Feuerwehrautos und natürlich alte Spritzen. 


 

Hundert Jahre Freiwillige Feuerwehr in Aalen-Wasseralfingen
"Wenn wir nun wollen dass das Ehrenamt
Feuerwehr bleibt müssen wir sie ausrüsten"
Landrat Klaus Pavel legte Bekenntnis für Feuerwehren ab:
"Vater war bei der Feuerwehr" und "Wehrleute bevorzugen"


Aalen-Wasseralfingen. Hundert Jahre Feuerwehr hieß am Sonntag dem 9. Juni 2008 auch die Feuerwehrkameraden aus dem ganzen Ostalbkreis und aus Part-nerstädten vor dem Bürgerhaus mit einem Sektempfang zu begrüßen und anschlie-ßend in der Feierstunde in der Bürger-halle eng zusammen zu stehen:
Dabei machte die Feuerwehr eine überra-schende Erkenntnis: Von OB Martin Gerlach, dem neuen Polizeichef Schind-ler, SSV-Vorsitzender Dieter Mäule, Unterkochens Ortsvorsteher Karl Maier, den vertretenen Aalener Stadträten Schmid (S'PD) und Rühl (FD'P), eine großen Abordnung der Bundeswehr aus Ellwangen, Ex-BM und DRK-Vorsitzender Dr. Eberhard Schwerdtner mit DRK-Kreisgeschäftsführer Maile, Aalens BM Fehrenbacher mit Gattin und die Landtagsabgeordneten Winfried Mack (CDU) und der hübschen Ulla Haußmann (SPD) bis hin zu Wasseral-fingens Ortsvorsteher Karl Bahle und Präsident Dr. Knödler vom Landes-feuerwehr-Verband Baden-Württemberg waren sich alle über 150 Ehrengäste einig: Ehrenamt in der Feuer-wehr muss erhalten bleiben - koste es was es wolle.

 

Kritik von Landrat Pavel zu Kürzungen für Feuerwehren:
"Land hat zwar hohe Zuschüsse neu gewährt
aber ich glaube an Bescheiden fehlt die Null"
Landeschef Knödler versicherte glaubhaft: Trotz weniger Feu-
erwehrsteuer und Reform: Wehren bei Kreisen und Städte

Aalen-Wasseralfingen. Einen schwe-ren Stein aus dem Herzen der Feuer-wehrleute des Ostalbkreises hat der oberste Feuerwehrchef in Baden-Württem-berg Knödler (Bild rechts) bei der Feier-stunde zum 100-jährigen Bestehen der Wasseralfinger Feuerwehr im Bürgerhaus vom Herzen genommen. Knödler versi-cherte erstmals in dieser Stunde den Wehrleuten, OB Martin Gerlach und Landrat Pavel, dass trotz der derzeitigen Feuerwehrreform die Zuständigkeiten für die Wehren auf der Ostalb auch künftig dort bleiben wo sie "gut aufgehoben waren: beim Landkreis und den Städten". Zwar müsse dieses Jahr der Haushalt "konsolidiert" werden und "die Feuerwehrsteuer ist gekürzt worden", aber trotzdem sei es erträg-lich, dass auch in diesem Jahr die Zuschüsse deshalb erheblich gekürzt wer-den mussten. "Trotzdem haben wir alle Zuschüsse für dringendst notwendige neue Anschaffungen genehmigt", sagte Knödler und kündigte an: