Tsunami-Opfer-Hilfe aus Ostalbkreis

Landrat Pavel legte Rechenschaft über Spendengelder ab:
300.000 starben: 600 Tsunami-Opfer u. über
hundert Kinder finden nun eine neue Heimat

Landrat Pavel informiert über aktuelle Projekte auf Sri Lanka
Geld aus dem Benefiz-Konzer vom Januar sinnvoll investiert

Aalen. "Wir wollen Rechenschaft ablegen über die Spendengelder" begründete Landrat Pavel sein Bedürfnis  über die Presse die Leser darüber zu informieren was mit den 55.000 Euro Spendengelder und dem Erlös des Konzertes im Januar im Gmünder Stadtgarten geschaffen wurde. Pavel: "Wie für die Erdbeben-Opfer in der Türkei haben Menschen aus dem Ostalbkreis in einer Gemeinschafts-Aktion Hilfe für Menschen in Not organisiert und ermöglicht. Dafür möchte ich allen Beteiligten und Spendern im Namen der Zunami-Opfer herzlichst danken". Pavel nahm es auf den Cent genau: "Insgesamt wurden 119.863 Euro und 84 Cent und 55.000 € für den Kindergarten gespendet". Diese Spen-denaktionen aus dem Ostalbkreis seien beispielgebend und werden weiter fortgesetzt. Nach der großen Flutkatastrophe in Südost-asien an Weihnachten 2004, die mehr als 300 000 Menschen das Leben gekostet hat, informierten Landrat Klaus Pavel und der Schwäbisch Gmünder Pfarrer Hermann Friedl im Dezember 2005 über die Fortschritte des vom Ostalbkreis mit unterstützten Hilfsprojektes in der Provinz Jaffna auf Sri Lanka.

 

Akteure des Ostalbkreises sind ein vorbildliches Beispiel:
"Millionen Spendengelder für Tsunami-Opfer und kein Cent kommt bei Notleidenden an"
Landrat Pavel will aus dem Hilfsfond des Kreises 10.000 Euro
abzweigen wenn die Ordensgemeinschaft weiter bauen kann

Aalen.
Auch Landrat Pavel wunderte sich bei seiner eigenen Pressekon-ferenz im Landratsamt am 10. Oktober zurecht darüber, "dass selbst die Bundesregierung viel Geld für die Zumani-Opfer in Sri Lanka gespendet hat. Wo ist denn das Geld geblieben? Legt darüber niemand Rechenschaft ab? Gibt es immer noch notleidende Zumani-Opfer nach zwei Jahren?" Diese landrätlichen Fragen machten den Skan-dal offenkundig und hätten eigentlich von der Presse kommen müssen. Aber wer wittert hinter jeder Notlage einen Skandal?

 

Über 120 Kinder sollen mittags warmes Essen bekommen:
Kindergartenprojekt  Tsunami Hilfe mit Spen-
den aus "Schwäbisch Gmünd & Ostalbkreis"

Baufortschritt anhand von Bildern dokumentiert: "Wegen der
Regenzeit konnte erst jetzt mit dem Bau begonnen werden"

Aalen/Schwäbisch Gmünd.
Das "Kindergarten Projekt  Tsunami Hilfe Schwäbisch Gmünd & Ostalbkreis" gibt es tatsächlich und im Dezember ist Einweihung: Vier oder fünf aus-gebildete Kindergärtnerinnen werden dann Dank der Spenden aus dem Ostalbkreis im neuen Kindergarten nicht nur über 120 Kinder betreuen, sondern die Kinder werden auch tagsüber betreut und "bekommen jeweils ein Mal am Tag ein warmes Mittagessen". Dass dieses Erfolgs-Projekt kein Luftschloss ist und jeder gespendete Cnt bei den Zunami-Opfern ankommt konnte gegenüber der Presse im Landratsamt Ostalbkreis Projekt-Betreuer G. Schmid anhand aktueller Bilder belegen:


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