Aufgaben-Erfüllung jetzt näher am
Bürger auf der Ostalb:
Trotz Verwaltungsreform setzt Pavel weiter
auf die "Motivation" seiner 1.600 Mitarbeiter
Bedeauern: „Ostalbkreis verliert
traditionellen Sitz des Schul-
amtes Gmünd: Das Amt wird leider nach Göppingen verlegt"
Aalen.
Ein positives Fazit zog Landrat Klaus Pavel bei seiner jüngsten
Presse-konferenz am Mittwoch 27. August 2008 in Sachen Verwaltungsreform:
„Das Ziel, eine fortschrittliche und effektive Verwal-tung aus einem Guss
zu schaffen, wurde erreicht. Die Aufgabenerfüllung erfolgt jetzt näher am
Bürger, unsere Entscheid-ungswege sind kürzer und effizienter, was sich
vor allem auf Verfahrensabläufe und Verfahrensdauer niederschlägt." Als
Para-debeispiel nannte der Landrat das äußerst
komplexe
Genehmigungsverfahren für die Erweiterung der Firma "Alfing" in
Aalen-Wasseralfingen Anfang 2007, das innerhalb von gut drei Monaten
abgewi-ckelt werden konnte. Weniger zufrieden ist Pavel jedoch mit der
immer noch laufenden Evaluierung der Reform auf
Landesebene,
die Teile des erfolgrei-hen Reformvorhabens in Frage stellt. Zum 1. Januar
2005 waren elf ehemalige staat-liche Sonderbehörden mit rund 600
Mit-arbeiterinnen und Mitarbeitern sowie einer Vielzahl von Dienststellen
in die Kreisver-waltung integriert worden. Zu nennen sind
hier
Straßenbau, Schulaufsicht, Flur-neuordnung, Vermessung, Forst,
Land-wirtschaft, Lebensmittelkontrolle, Versor-gung, Jugend und Soziales,
Gewässer-direktion und die Gewerbeaufsicht. Auch ein Teil von Aufgaben,
die früher beim Landeswohlfahrtverband angesiedelt war-en, ging auf den
Ostalbkreis über.

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