Halbzeit: Landrat K. Pavel ist 12 Jahre im Amt
Pavel schließt jetzt branchenfremde Nutzung nicht mehr aus:
Nach Investoren-Rückzug neues Konzept für "Margaritenhospital": Neue DRK-Gespräche
Notfalls soll auch eine "branchenfremde Nutzung" zugelassen
werden: Nicht unbedingt verkaufen sondern auch vermieten?


Aalen/Schwäbisch Gmünd/Mutlan-gen.
Während die Aalener sich noch die Zukunft verbauen und Investor Schulz in Sachen Mercura nicht die Mieter an Land ziehen lässt die sich rechnen lassen und welche die Aalener benötigen, ist schon Landrat Pavel in Sachen "Rückabwicklung Margariten Hospital" schon weiter und zu der Erkenntnis gelangt, anders als in die erste Runde zu gehen: "Nachdem der Investor abgesprungen ist wird es ein neues Konzept geben und dabei werden wir nicht nur mit den bisherigen interessierten Investoren darüber reden, sondern wir werden auch wieder das DRK mit ins Boot holen", sagte Landrat Pavel und ließ die Bombe platzen:

 

"Alles ist auf dem Prüfstand" und muss nun billiger werden:
Landrat Pavel hat plötzlich viel Verständnis
für Bürger-Protest über hohe GOA-Gebühren

Jetzt kostet der Sperrmüll-Abfuhr durch die GOA nur 5 € und
Private verlangen mindestens für die gleiche Menge 140 Euro


Aalen.
Ich habe meinen Ohren fast nicht getraut und musste deshalb nachhaken, denn diese landrätliche Sommer-Sensation 2008 sprengt alle Erwartungen der Kreisbürger: Statt den Ärger der Mehrheit der GOA-Kunden auszusitzen hat Landrat Klaus Pavel an-lässlich seiner rundweg positiven Halbzeitbilanz in der aktuellen Wahl-periode er erstmals "Verständnis für die Verärgerung der Bürger über die hohen GOA-Gebühren" geäußert und dies auch begründet und wahrscheinlich das in der Mammut-Pressekonferenz am 27. August wieder gegeben was ihm sicherlich auch seine Ehefrau zum Thema GOA sagte und ihn damit auf neue Wege führte:

 

Ostalbkreis hält noch 49 Prozent der GOA-Geschäftsanteile:-
Kreis lässt Müllsystem durch Gutachter prü-
fen:
Ende des Kooperationsvertrages 2015?
Landrat Pavel ist froh über das "zweite Standbein" der GOA: 
5 Mio. € teure Gewerbeabfall-Aufbereitungsanlage auf Ellert

Aalen. In seiner Pressekonferenz "Halbzeitbilanz des Landrates" stellte am Mittwoch 27. August 2008 Landrat Pavel fest, dass "bis Ende 2015 der Koopera-tionsvertrag zwischen dem Ostalbkreis und der GOA  ausläuft, in dem der Landkreis die GOA mit der Vermeidung, dem Einsammeln und dem Transport von Hausmüll sowie dessen Recycling beauftragt hat". Der Ostalbkreis hält mitt-lerweile noch 49 Prozent Geschäftsanteile an der GOA, die restlichen 51 Prozent gehören der Mittelständischen Abfallwirtschaftsgesellschaft Ostwürtt-emberg GmbH & Co. OHG, kurz MAGO. Hinter der MAGO wiederum verbirgt sich die Hörger Holding GmbH aus Sontheim.

 

Erweiterung für Bäcker und Metzger demnächst in Gmünd:
Kompetente Berufliche Schulen des Kreises
garantieren erfolgreichen Wirtschaftsstandort
„Bildungspolitische Weichen gestellt und moderne bauliche
Voraussetzungen geschaffen!" : Aktuelles Problem Lehrer


Aalen.
Schon seit einigen Jahren kann der Ostalbkreis auf gleichbleibend hohe Gesamtschülerzahlen an seinen drei be-ruflichen Schulzentren in Aalen, Ellwan-gen und Schwäbisch Gmünd zählen. Der Trend geht dabei weg vom Teilzeitbereich hin zum Besuch der Vollzeitschule, wobei bei den Berufsschulen die Zahlen im Bereich der sogenannten dualen Ausbildung insgesamt steigen. Ungebrochen ist auch der Andrang an den weiterführenden Schulen der beruflichen Schulzentren. „In den vergangenen vier Jahren haben wir allein am Aalener Berufsschulzentrum umfangreiche Modernisierungs- und Erweiterungs-maßnahmen für rund 25 Mio. Euro getätigt. Weitere Millionen im hohen einstelligen Bereich haben wir in das Ellwanger Berufs-schulzentrum investiert, wo wir nach Erweiterungsmaßnahmen in den Jahren 2003 und 2004 im Herbst letzten Jahres weitere Flächen für das neue Technische Gymnasium in Betrieb nehmen konn-ten", erinnerte Landrat K. Pavel beim Pressegespräch.

 

Pavel: "Weiterhin dezentrale Versorgung im Ostalbkreis":
114 Millionen Euro in Klinik-„Großbaustellen"
Aalen, Ellwangen,Gmünd bis heute investiert
Landrat zieht Halbzeitbilanz: Große Investitionen bei  Kreiskli-
niken u. neue Strukturen sozialer Sicherung im Mittelpunkt

Aalen. Mit großer Mehrheit wurde Landrat Klaus Pavel im Juni 2004 vom Kreistag des Ostalbkreises für eine zweite Amtszeit wieder gewählt. Seit 1996 steht Pavel bereits an der Spitze der Landkreisverwaltung und zieht nun an-lässlich der Halbzeit seiner zweiten Amtsperiode Bilanz. „In den vergangenen vier Jahren haben wir ein enormes Arbeitspensum bewältigt. Unsere „Groß-baustellen" waren vor allem die kreis-eigenen Kliniken in Aalen, Ellwangen (Bild rechts Virngrundklinik) und Schwäbisch Gmünd. Dort wur-den von 2004 bis 2008 114 Mio. Euro verbaut, wovon der Ostalbkreis als Träger der Krankenhäuser gut 49 Mio. Euro investiert hat", erzählt der Landrat bei einem Pressegespräch am Mittwoch 27. August 2008. „Vergli-chen mit anderen Regionen im Land hab-en wir uns frühzeitig um die strukturelle Neuausrichtung unserer Kliniken bemüht und setzen auch weiterhin auf eine dezentrale Versorgung der Menschen im Ostalbkreis.

 

Aufgaben-Erfüllung jetzt näher am Bürger auf der Ostalb:
Trotz Verwaltungsreform setzt Pavel weiter
auf die "Motivation" seiner 1.600 Mitarbeiter
Bedeauern: „Ostalbkreis verliert traditionellen Sitz des Schul-
amtes Gmünd: Das Amt wird leider nach Göppingen verlegt"


Aalen.
Ein positives Fazit zog Landrat Klaus Pavel bei seiner jüngsten Presse-konferenz am Mittwoch 27. August 2008 in Sachen Verwaltungsreform: „Das Ziel, eine fortschrittliche und effektive Verwal-tung aus einem Guss zu schaffen, wurde erreicht. Die Aufgabenerfüllung erfolgt jetzt näher am Bürger, unsere Entscheid-ungswege sind kürzer und effizienter, was sich vor allem auf Verfahrensabläufe und Verfahrensdauer niederschlägt." Als Para-debeispiel nannte der Landrat das äußerst komplexe Genehmigungsverfahren für die Erweiterung der Firma "Alfing" in Aalen-Wasseralfingen Anfang 2007, das innerhalb von gut drei Monaten abgewi-ckelt werden konnte. Weniger zufrieden ist Pavel jedoch mit der immer noch laufenden Evaluierung der Reform auf Landesebene, die Teile des erfolgrei-hen Reformvorhabens in Frage stellt. Zum 1. Januar 2005 waren elf ehemalige staat-liche Sonderbehörden mit rund 600 Mit-arbeiterinnen und Mitarbeitern sowie einer Vielzahl von Dienststellen in die Kreisver-waltung integriert worden. Zu nennen sind hier Straßenbau, Schulaufsicht, Flur-neuordnung, Vermessung, Forst, Land-wirtschaft, Lebensmittelkontrolle, Versor-gung, Jugend und Soziales, Gewässer-direktion und die Gewerbeaufsicht. Auch ein Teil von Aufgaben, die früher beim Landeswohlfahrtverband angesiedelt war-en, ging auf den Ostalbkreis über.

 

Landrats-Lob für Rainer Fünfgelder als Wirtschaftsförderer:
Ostalbkreis mogelte sich durch Leistungen in
der Wirtschaftsleistung auf den siebten Platz
Klaus Pavel:
Ostalbkreis hat auch bei Wirtschaftswachstum die
Nase vorn: Gezielte Förderpolitik im Landratsamt trägt Früchte

Aalen. Entsprechend dem landes- und bundesweiten Trend verlief die wirt-schaftliche Entwicklung auch im Ostalb-kreis in den vergangenen Jahren positiv. Mit einer Arbeitslosenquote von aktuell vier Prozent liegt der Kreis verglichen mit anderen Wirtschaftsräumen im Land im besseren Bereich. „Natürlich profitieren wir vom konjunkturellen Aufschwung", so Landrat Klaus Pavel im Gespräch mit den Redaktionsmitgliedern der regionalen Presse am Mittwoch 27. August 2008, „aber auch unsere aktive kreisweite Förderpolitik trägt dazu bei, dass der Ostalbkreis mit zu den prosperierenden Regionen im Land gehört." Eine erst jüngst publizierte Unter-suchung des Statistischen Landesamtes Baden-Württemberg zeige, so der Kreis-chef, dass der Ostalbkreis gemessen am Anstieg der Wirtschaftsleistung gegenü-ber 1996 mit 35,5 Prozent bzw. 8.937 Mio. Euro an hervorragender siebter Stelle in Baden-Württemberg rangiere.