Mohammed und die Bombe: Kari- 
katuren-Streit aus Aalener Sicht    

Leserbriefe an die Aalener Internet-Zeitung von heute:        
Zum aktuellen und weltweiten Karikaturen-Streit:

Statt Aalener Rathausbesetzung oder Protes-
te wollen wir Frieden, Freiheit, Gerechtigkeit
Menschen die diese Mohammed-Karikaturen zeichneten und
veröffentlichten haben vor dem Herrn Gott (Allah) gesündigt

Zur Reporttage und Dokumentation der AIZ über den Mohammed-Karikaturen-Streit und deren Auswirkungen auf Aalen: Wir Menschen sind aus unserem Ursprung vom Vater HZ: Adem und Mutter HZ. Havva Aleyhin Isselem. Jeder von uns hat die gleichen Rechte und die gleichen Pflichten. Die Tragsäule davon beharrt auf den gleichen Grundwerten, nämlich auf Leben und Leben lassen. Der oder die, die das missachten und verletzen, egal auf welche art und weise und egal ob durch Karikaturen die Wut bzw. Hass und Gewalt auslösen oder Gewaltanwendungen die schaden angerichtet haben.

 

Hauptamtsleiter Wörner wusste angeblich nichts davon:
Bei Geheim-Treffen im Torhaus sollte Zünder
nun ins Aalener Rathaus geworfen werden
Kanalarbeiter in Aalen wollen das gute Verhältnis zwischen
Aalenern und 3.500 Türken anheizen: AIZ erfährt eben alles

Aalen. Beim "Geheimtreffen" saßen sie also letzten Mittwoch Abend zusammen und brachten damit die Stadtverwaltung Aalen in eine schwierige Position, die sich eigentlich in den Streit um die Mohammed-Karikatur (Bild unten links) gar nicht einmischen wollte und eigentlich als Hausherr der Stadtbibliothek die Verantwort-ung für diese Klüngelei mit übernehmen müsste: Ex-Stadtrat Roland Hamm als exzellenter Kenner der Szene in der Türkei und engster Freund unserer Partnerstadt Antakya, der Sprecher der Türkischen Gemeinde in Aalen Basran und noch ein paar Gipfelstürmer, die allesamt dem Irrtum erlagen zu glauben, bei den 3.500 Türken in Aalen bleibe dieses Geheimtreffen verborgen. Nicht einmal Hauptamtleiter Wörner war eingeweiht: Gegenüber dem offiziellen und gewählten Sprecher der 3.500 Aalener Türken Isa Dayan gab sich bei einem Treffen am Dienstag Wörner völlig ahnungslos: "Ich weiß nichts davon..."

 

Nur im letzten Jahr einmal getagt und seitdem nie mehr:
Entmachtung des Ausländerausschusses
der Stadt Aalen hat nun schwere Folgen

Warten bis es ein türkisches Problem-Zentrum Aalen im Land
gibt? Bomben-Karikatur nur ein vorgeschobener Haßfaktor
Von AIZ-Chefredakteur Dieter Geissbauer
Aalen. Die Entmachtung als Sprachrohr für über 3.500 Türken des ausländischen Ausschu-sses der Stadt Aalen - ein ein Paradebeispiel im ganzen Land für vorbildliche Integration und Mitspracherecht - hat nun seine schweren Folgen: Es gibt leider in Aalen keine kompetenten Ansprechpartner mehr, die für die über 3.500 Türken in Aalen sprechen können. Das haben wir leider bei unseren umfangreichen Recherchen festgestellt: Ein harter Kern der Muslimen, plant weiter Rathausbesetzung und Demos in der Aalener City und lässt sich nicht von denen "in die Suppe spucken die mäßigend auch auf uns Aalener Türken einreden wollen". 

 

 

Demos und Rathausbesetzung in Aalen löste Hektik aus:
"Wir von der moslemischen Gemeinde Aalen
nehmen als die größte Moschee nicht teil"
Mithat Basaran als 1. Vorsitzender der Türkischen Gemeinde:
Demirtas spricht nur für 2 Moscheen - Sprach-Kurse gefordert

 

Aalen.
Das obige Thema hat seit Erscheinen in Aalen und bei der Pre-sse-Konkurrenz heftige Aktivitäten ausgelöst und das Rätselraten welche der rund 20 muslimischen Gruppen in Aalen diese Demos und die Rathaus-Besetzung plant war natürlich groß: "Wir von der muslimischen Gemeinde Aalen nehme  als die größte Moschee keinesfalls an diesen geplanten Demon-strationen teil, sondern sind mit der AIZ der Meinung, dass eine Demonstration erstens unangebracht wäre weil wir hier in Aalen vorbildlich mit den Deutschen zusammen leben". Bild links der Stein des grossen Protestes: Die Mohammed-Karikatur mit der Bombe.

 

"Konflikt um Kulturen" soll auch in Aalen ausgetragen werden:
Aalener Moslems planen Demonstrationen in
Aalener City und Besetzung des Rathauses
Aktuelles
Thema "Karikaturen-Streit " hat AIZ zum heutigen
Titel-Thema erklärt und appelliert an Moslems zu diskutieren
Der Konflikt um Mohammed-Karikaturen
Aalen. Den aktuelle "Konflikt" um Mohammed-Karikaturen" weltweit hat die "tagesschau" der ARD unter der Internet-Adresse www.ard.de hervorragend aufgearbeitet und dokumentiert. Alleine in Aalen leben über 3.500 Moslems und natürlich ist in der City im Türkischen Zentrum dies ein wichtiges Hauptthema, um das bisher beste Miteinander in Aalen auch weiter fortsetzen zu können. Noch gab es in Aalen in der Öffentlichkeit keine Karikaturen-Proteste, aber die AIZ hat Kenntnis davon, dass solche Aktionen von den Gott sei Dank nur wenigen radikalen Moslems auch in Aalen vorbereitet werden.

 

Prominente Politiker kommentieren aktuell nur in der AIZ:    
Auch im Ostalbkreis leben Tausende Moslems:
"Empörung vieler Moslems auf der ganzen
Welt über Karikaturen ist nachvollziehbar"
Dies darf aber nun keinesfalls zu einem
„Kampf der Kulturen"
ausarten:  Nicht nachvollziehbar Gewalt und Ausschreitungen

Vom CDU-Kreisvorsitzenden MdB Norbert Barthle

Aalen. Zu den anhaltenden Unruhen und Gewaltakten in der arabischen Welt anlässlich der in einigen europäischen Zeitungen veröffentlichten Mohammed-Karikaturen erklärt der heimische CDU-Kreisvorsitzende MdB Norbert Barthle: „Der nötige Respekt vor religiösen Grundüberzeugungen und das Grundrecht auf freie Meinungsäußerung sind in einer freiheitlich-demokratisch geprägten Gesellschaft untrennbar miteinander verbun-den. Die Empörung vieler Moslems auf der ganzen Welt über die von Ihnen als blasphemisch empfundenen Karikaturen in europäischen Zeitungen ist darum in dem Maße nachvollziehbar, wie sie hier in ihren grundlegenden religiösen Gefühlen verletzt werden.

 

Zwischen Zurückhaltung und dem Protest:
Mohamed mit einer Bombe als Turban

Roger Köppel, Chefredakteur der "Welt"Mohammed mit einer Bombe als Turban - die Karikaturen in der "Jyllands-Posten" haben die islamische Welt auf die Barrikaden gebracht. Bombendrohungen und Boykott-aufrufe waren die Folge. Wie reagieren die deutschen Medien? tagesschau.de hat bei "Welt"-Chef Köppel und anderen nachgefragt. [mehr]


Nach der Veröffentlichung der Mohammed-
Karikaturen
:
Hackerangriffe u. Mitteilungen

ScreenshotDer Zorn empörter Muslime wirkt sich auch auf westliche Internet-Seiten aus: Zahlreiche Blogger stellen die umstrittenen Karikaturen selbst ins Netz. Die Zeitung "France-Soir" und das jüdische Portal "Hagalil.com" sind weiter offline. Und das dänische Außenministerium wirbt im Web auf arabisch um Verständnis. [mehr]


Chronologie: 30. September 2005 begann
dieser
Streit um Mohammed-Karikaturen
Ausschreitungen in BeirutAm 30. September 2005 hat eine dänische Zeitung Mohammed-Karikaturen veröffentlicht. Im Januar diesen Jahres druckte die norwegische Zeitung "Magazinet" die Zeichnungen nach und löste damit eine Kette von Reaktionen aus. Eine Chronologie. [mehr]


ARD-Kommentar: Mohammed gegen die
Wikinger
: Trennung von Staat und Kirche?

Regina König (Archiv) (Foto: NDR/Studio Stockholm/Gunilla Gšr)In dem Konflikt über die Mohammed-Karikaturen zeigt sich ein entscheidender Unterschied zwischen der westlich-säkularisierten Welt und der islamischen Welt. Die Trennung von Staat und Kirche ist ein wichtiger Bestandteil westlicher Demokratien. Ein Kommentar von Regina König. [mehr]


Mohammed-Karikaturen empören Moslems:
zum Boykott dänischer Produkte aufgerufen
Mohammed-Karikaturen in "Jyllands Posten" (Foto: AFP)Arabische Länder haben zum Boykott dänischer Produkte aufgerufen, Botschafter waren in Kopenhagen vorstellig und forderten eine Entschuldigung der dänischen Regierung für die Verbreitung der Karikaturen. Einige arabische Länder zogen selbst ihre Bot-schafter aus Dänemark ab. R. Baumgarten berichtet. [mehr]