Mohammed und die Bombe: Kari-
katuren-Streit aus Aalener Sicht
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Nur im letzten Jahr
einmal getagt und seitdem nie mehr:
Entmachtung des
Ausländerausschusses
der Stadt Aalen hat nun schwere Folgen
Warten bis es ein türkisches
Problem-Zentrum Aalen im Land
gibt? Bomben-Karikatur nur ein vorgeschobener Haßfaktor
Von AIZ-Chefredakteur Dieter
Geissbauer
Aalen.
Die Entmachtung als Sprachrohr für
über 3.500 Türken des ausländischen Ausschu-sses der Stadt
Aalen - ein ein Paradebeispiel im ganzen Land für vorbildliche
Integration und Mitspracherecht - hat nun seine schweren
Folgen: Es gibt leider in Aalen keine kompetenten
Ansprechpartner mehr, die für die über 3.500 Türken in Aalen
sprechen können. Das haben wir leider bei unseren
umfangreichen Recherchen festgestellt: Ein harter Kern der
Muslimen, plant weiter Rathausbesetzung und Demos in der
Aalener City und lässt sich nicht von denen "in die Suppe
spucken die mäßigend auch auf uns Aalener Türken einreden
wollen". 
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Prominente Politiker kommentieren
aktuell nur in der AIZ:
Auch im Ostalbkreis leben Tausende Moslems:
"Empörung vieler Moslems auf der
ganzen
Welt über Karikaturen ist nachvollziehbar"
Dies darf aber nun keinesfalls zu einem
„Kampf der Kulturen"
ausarten: Nicht nachvollziehbar Gewalt und Ausschreitungen
Vom CDU-Kreisvorsitzenden
MdB Norbert Barthle
Aalen.
Zu den anhaltenden Unruhen und Gewaltakten in
der arabischen Welt anlässlich der in einigen europäischen Zeitungen
veröffentlichten Mohammed-Karikaturen erklärt der heimische
CDU-Kreisvorsitzende MdB Norbert Barthle: „Der nötige Respekt vor
religiösen Grundüberzeugungen und das Grundrecht auf freie
Meinungsäußerung sind in einer freiheitlich-demokratisch geprägten
Gesellschaft untrennbar miteinander verbun-den. Die Empörung vieler
Moslems auf der ganzen Welt über die von Ihnen als blasphemisch
empfundenen Karikaturen in europäischen Zeitungen ist darum in dem Maße
nachvollziehbar, wie sie hier in ihren grundlegenden religiösen Gefühlen
verletzt werden.

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Zwischen Zurückhaltung und dem Protest:
Mohamed mit einer Bombe als Turban
Mohammed
mit einer Bombe als Turban - die Karikaturen in der "Jyllands-Posten"
haben die islamische Welt auf die Barrikaden gebracht. Bombendrohungen und
Boykott-aufrufe waren die Folge. Wie reagieren die deutschen Medien?
tagesschau.de hat bei "Welt"-Chef Köppel und anderen
nachgefragt.
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Nach der Veröffentlichung der Mohammed-
Karikaturen:
Hackerangriffe u. Mitteilungen
Der
Zorn empörter Muslime wirkt sich auch auf westliche Internet-Seiten aus:
Zahlreiche Blogger stellen die umstrittenen Karikaturen selbst ins Netz.
Die Zeitung "France-Soir" und das jüdische Portal "Hagalil.com" sind
weiter offline. Und das dänische Außenministerium wirbt im Web auf
arabisch um Verständnis.
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Chronologie: 30.
September 2005 begann
dieser
Streit um Mohammed-Karikaturen
Am
30. September 2005 hat eine dänische Zeitung Mohammed-Karikaturen
veröffentlicht. Im Januar diesen Jahres druckte die norwegische Zeitung "Magazinet"
die Zeichnungen nach und löste damit eine Kette von Reaktionen aus. Eine
Chronologie. [mehr]
ARD-Kommentar:
Mohammed gegen die
Wikinger: Trennung von Staat und
Kirche?
In
dem Konflikt über die Mohammed-Karikaturen zeigt sich ein entscheidender
Unterschied zwischen der westlich-säkularisierten Welt und der islamischen
Welt. Die Trennung von Staat und Kirche ist ein wichtiger Bestandteil
westlicher Demokratien. Ein Kommentar von Regina König.
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Mohammed-Karikaturen empören Moslems:
zum Boykott dänischer Produkte
aufgerufen
Arabische
Länder haben zum Boykott dänischer Produkte aufgerufen, Botschafter waren
in Kopenhagen vorstellig und forderten eine Entschuldigung der dänischen
Regierung für die Verbreitung der Karikaturen. Einige arabische Länder
zogen selbst ihre Bot-schafter aus Dänemark ab. R. Baumgarten
berichtet. [mehr]
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