Integration im Ostalbkreis

Landrat Pavel verteilte gelbe Rosen an Lorcher Tänzerinnen:
"Von Heubacher Synagoge gingen wichtige
Impulse zur Integration unserer Türken aus!"

Gesamte Ostalb-Prominenz von OB Leidig (Gmünd) und OB
Gerlach (Aalen) bis zur Polizeispitze zeigten große Solidarität


Aalen.
Die Ausstellung „Wir sind zu Hause im Ostalbkreis" des Deutsch-türkischen Netzwerkes im Aalener Land-ratsamt wurde am Donnerstag Abend im überfüllten Grossen Sitzungssaal des Landratsamtes in Aalen (selbst die Plätze af der Empore reichten nicht aus) wurde mit einem ungewöhnlichen Großaufgebot von Prominenz von der gesamten Führungsriege der Polizei-direktion Aalen bis hin zu den Ober-bürgermeistern Leidig (Schwäbisch Gm-ünd) und OB Martin Gerlach aus Aalen (er beschleunigte sogar seine Sitzung im Rathaus aus Solidarität zu allen ausländischen Mitbürgern) und natürlich Deutsche und viele Türken (darunter viele Vorbilder) so toll eröffnet, dass auch diese Eröffnung als wichtigen Beitrag zur Integration bezeichnet werden darf. Selbst Landrat Klaus Pavel ließ es sich nicht nehmen zum Beispiel allen türkischen Tänzerinnen aus Lorch voller Begeisterung über die aufgeführten Tänze je eine gelbe Rose mit einem herzlichen Dank zu überreichen. Dass diese enge Freundschaft zwischen Ostälblern und Türken auf der Ostalb so eng ist sei ein Gemeinschaftswerk. Pavel wörtlich: "Von Heubacher Synagoge gingen wichtige Impulse zur Integration unserer Türken aus!" Wir berichten natürlich noch sehr ausführlich im Detail über diese eindrucksvolle Ausstellungs-Eröffnung. „Wir sind zu Hause im Ostalbkreis", sagen türkische Mitbürger.

 


Ausstellungs-Broschüre "Wir sind zu Hause im Ostalbkreis":

Öffentliche Zeugnisse: Gemeinsamkeit vom
Polizisten/in bis zum modernen Unternehmer

Erste Einblicke in sehenswerte und kostenlose Ausstellung im
Landratsamt: Patenschafen oder sogar "Integrations-Lotse"?

Aalen.
"Gemeinsam die Zukunft ge-stalten" versprechen in der kostenlosen Ausstellungs-Broschüre "Wir sind zu Hause im Ostalbkreis" die Mitglieder der DTN Ostalb des deutsch-türkischen Netz-werkes Ostalbkreis. Sie erklären weshalb überhaupt diese Ausstellung im 1. Stock stattfindet (die Ausstellung wird als Wanderausstellung in vielen Rathäusern des Kreises laut Landrat Pavel zu sehen sein):  Integration ist ein ständiger spannungsreicher Prozess, der eine Kultur des Fragens, des Zuhörens und des Verstehens der Beteiligten erfor-dert. Dies können wir nur gemeinsam durch die Betonung der Gemeinsam-keiten, die Wahrnehmung der Unter-schiede und die Förderung der Toleranz und des Respekts im Miteinander stär-ken. Integration setzt ein beiderseitiges Bemühen voraus. Seit etwa fünfzig Jahren erfährt auch der Ostalbkreis eine starke Einwanderung. Menschen aus über 100 verschiedenen Na-tionen haben hier ein neues Zuhause gefunden.

 

Chor der Schillerschule besteht selbst aus sechs Nationen:
Aalen bleibt weiterhin eine multikulturelle
Stadt mit Vorbild-Charakter und Integration
OB Martin Gerlach zitierte am Tag der Migranten Kofi Anan:
Einwanderer brauchen Europa u.  Europa auch Einwanderer


Aalen. Seit Donnerstag Abend 18. Dezember 2008 um  20 Uhr können es jetzt viele Aalener auch verstehen, dass Bundeskanzlerin Angela Merkel Aalens Vorzeige-Bürger Ismail Demirtas persön-lich für sein Engagement in Aalen dankte: Demirtas wurde an diesem Ab-end nicht nur in Aalen "nachggeehrt", sondern der kennt wirklich jeden: Nicht nur die da gewesene Prominenz wie OB Martin Gerlach sowie Bürgermeister Wolf-Dieter Fehrenbacher und Albrecht Schmid von der SPD-Gemeinderats-fraktion  (alle hatten pünktlich nebenan im Ratssaal eine schwierige Sitzung rechtzeitig unter dem Angesichts des eigenen Schweißes mit dem Willen zur Integration zu Ende gebracht), sondern auch die übrigen Promis wie Stadtarchivar Rolf Schurig, oder der Aalener Ausländer-beauftragte Michael Felgenhauer (Ex-Chef im Aalener Ausländeramt).

 

Ich habe mich geschämt dass wir alle das nicht sehen wollten:
"Eigentlich dürfte es heutigen traurigen Tag
der Menschenrechte in Aalen nicht geben!"

150 Eltern und Kinder aus Sri Lanka aus Aalen demonstrierten gegen den schrecklichen Mord und Krieg: Polizei notierte mit



Aalen. Mittwoch 10. Dezember 2008 17 Uhr am Marktbrunnen in Aalen: Ich schämte mich dafür, dass wir alle in Aalen bisher darüber hinweg sahen oder bewusst hinweg sehen wollten, dass mitten unter uns in Aalen Menschen (150 Frauen, Väter und Kinder) bedroht werden, aber nur Amnesty International und Aalens evangelischer Stadtpfarrer Bernhard Richter den Menschenrechten zur Seite standen: "Das ist für mich ein sehr trauriger Tag heute", sagte Stadtpfarrer und Kreisrat Bernhard Richter: ""Eigentlich dürfte es den heutigen traurigen Tag der Mensch-enrechte in Aalen nicht geben!" sagte Pfarrer Richter. Währenddessen no-tierte am Rande die Polizei alles schriftlich mit was gesagt wurde und es wurde kein Aalener Ausländerbeauftragter Michael Felgenhauer in der Runde derer gesichtet, die um die Kerzenlichter von "1960" standen und ihre Solidarität für die Menschenrechte deutlich machten und fassungslos die Plakate lasen, welche die Kinder und Erwachsenen, die nach Aalen vor Mord und Krieg flüchten konnten, vor sich her trugen:


 

Inder, Türken und Deutsche hatten gemeinsame Premiere:
Auch ohne Rekorder, ohne kranken Weih-
nachtsmann, ohne Bär Weihnachts-Erlebnis
Die alternative Weihnachtsfeier fand nur in der Klasse 2 c in
der Aalener Schillerschule mit beliebter Lehrerin Tunda statt



Aalen. Wahrscheinlich die einzige alternative Weihnachtsfeier im gesamten Ostalbkreis dürfte am Donnerstag dem 18. Dezember 2008 in der Schillerschule in Aalen im Klassenraum der 2 c mit der beliebten Grundschul-Lehrerin Tunda stattgefunden haben: Der Nikolaus war krank und hat nicht einmal seinem Er-satz-Nikolaus die Rute und das Nikolaus-Gewand und dessen Bart überlassen, der Bär war ebenfalls krank und ansonsten gab es keine technischen Hilfsmittel wie zum Beispiel Musik-Rekorder: Im Mitt-elpunkt standen die klanghellen Stimmen der deutschen, indischen und türkischen Kinder und natürlich gemäß dem größten Flötenspieler-Vorbild Lehrerin Tunda wur-den natürlich die Flöten ausgepackt und als einzige Begleitinstrumente akzeptiert. Diese international besetzte Klasse 2 c ist schon etwas Besonderes: Obwohl die Schulkinder natürlich Lampenfieber hatten ob nun alles klappen würde was sie oftmals eingeübt hatten, haben die Eltern in dieser außergewöhnlichen Weihnachtsfeier eine besondere At-mosphäre mit erlebt die einmalig im Ostalbkreis sein dürfte: