Schecks wurden im Landratsamt in Aalen
ausgeteilt: "Sie sind
Vorbilder für andere indem was Sie
tun:26000 € für die Ärmsten aus Ostalbkreis" Verständnis dafür dass
Bubenstadt-Vertreter Mike Zipf nicht
kam: Auf Wunsch des Landrates Sonder-Rubrik in der AIZ
Aalen. Eine seiner angenehmsten Aufgaben Gelder an die
Ärmsten für Projekte in der Dritten Welt und Osteuropa zu verteilen kam
am Donn-erstag, 3. August, Landrat Klaus Pavel im Beisein seines
Referenten Kurz, Sozialdezernent Rettenmaier und den Scheck-Empfängern
der Organisation-en die Geld für die Ärmsten sammeln nach. Schon die
Einleitung dieser Feierstunde im Landratsamt dokumen-tierte das soziale
Herz des Landrates: "Es gibt derzeit 99 % der Menschen auf der Welt
denen es gut geht. Deshalb ist es nur eine Selbstver-ständlichkeit und
keine besondere Tat dass man vom dem was
man hat etwas abgeben sollte".
Pavel weiter: "Wir wissen dass das was Sie initiieren 100%-ige Hilfe für
die Ärmsten ist: Das sind Projekte die wichtig sind, die der Ostalbkreis
mit nun 26.000 € weiter unterstützt. Sie sind Vorbilder für andere indem
was Sie tun. Denn schon 5.000 € haben nachweislich einen Multiplikator
von 50.000 € am Ende im Wert: Damit konnte man sogar eine Poly-Klinik
bauen die bei uns eine Million kostet".
Aalener Speditions-Chef Zapf, Ehefrau
und Cheffahrer: "Zum 20. Mal fahre
ich nach Tschernobyl u.
bin dort fast Rußlanddeutscher geworden"
4.000 € für den Transport nach
Tschernobyl der am 04.08. mit
drei LKW'S in Anweesenheit von Landrat Pavel gestartet ist
Aalen."Zum 20. Mal fahre ich nach
Tschernobyl u. bin dort fast ein Russlanddeutscher geworden" sagte der
Senior-Chef der Aalener Spedition Ludwig Zapf Landrat Pavel und der
Presse, während seine Ehefrau Lilli Zapf einen Scheck für die
Beschaffungs-kosten von OP-Geräten in Höhe von
4.000
€ entgegen nahm. Eindrucksvoll schilderte Ludwig Zapp wie sehnsüchtig die
Hilfsgüter aus Aalen erwartet werden nachdem seine Frau versicherte "alles
für eine sehr gute Sache sich zu engagieren" und zur Scheckübergabe auch
der Cheffahrer mit angetreten war: "Dieses Mal haben wir viel Kleidung
dabei, aber auch das OP-Gerät für Gehörlose. Die Leute dort in Tschernobyl
leben schon ganz ärmlich:
In zwei Jahren Spatenstich - Lehrer sind
schon vorhandn: Für 72.000 € wird in
Shimoga in
Indien eine
Schule für 400 Not leidende Kinder gebaut Der "Arbeitskreis
Mission-Entwicklung-Frieden der Pfarrei St.
Michael Schwäbisch Gmünd unterstützt Hilfsprojekt in Indien
Schwäbisch
Gmünd. Der Arbeitskreis Mission-Entwicklung-Frieden der Pfarrei
St. Michael Schwäbisch Gmünd unterstützt seit vielen Jahren Hilfsprojekte
in Nepal und Indien. Im Jahr 2003 hat der Ostalbkreis 3.000 für das ,,Social-Service-Center"
in Kathmandu, Nepal bewilligt. Diese Ein-richtung bietet Behinderten und
Drogen-süchtigen ein Zuhause. Mehr als 100 Jun-gen werden dort
betreut und versorgt. Mit Schreiben vom 08.05.2006 bat Karl Baumhauer,
Vorsitzende des Arbeitskreis Mission-Entwicklung-Frieden der Pfarrei St.
Michael Schwäbisch Gmünd den Ostalbkreis um Hilfe für ein neues Projekt
der Pfarrei St. Michael in Indien. In Shimoga, nördöstlich von Mangalore
ist die Not im Slum Shanti-Nagar sehr dramatisch.
Rotary-Projekt ,,Dorfgemeinschaft ZIREM"
in Antakya/Türkei: Insgesamt
45.000 zur Förderung von Hilfs-
projekten in der Dritten Welt und Osteuropa
Landrat Pavel bei der Scheckübergabe:
Neue Gruppierungen werden vom Kreis unterstützt um die Projekte
voranzubringen
Aalen.Im Rahmen der Förderung von
Projekten in der Dritten Welt und Osteuropa sind Im Kreishaushalt 2006
unter der Haushaltsstelle 2.4980.9870 wiederum 45.000 zur Förderung von
Hilfsprojekten in der Dritten Welt und Osteuropa eingestellt. Hinzu kommt
ein Haushaltsrest aus 2005 in Höhe von 3.150 Euro. Unter Berücksichtigung
eines bereits im Jahr 2003 beschlossenen Zuschusses von 2000,- an den
Rotary-Club Ellwangen für das Projekt ,,Dorfgemeinschaft ZIREM" in Antakya/Türkei,
steht im laufenden Haushaltsjahr ein Betrag in Höhe von 46.150,- zur
Verfügung.
Reintegrations-Plan der
Govinda-Entwicklungshilfe Aalen: Nach dem
Waisenhaus stehen die Kinder auf
der Straße oder gehen in die Prostitution Vor 8 Jahren legten drei
medizinische Fachkräfte aus Ostalb-
kreis mit Aufbau eines Waisenhauses in Nepal den Grundstein
Aalen.
5.000 € des Ostalbkreises gab es für die Unterstützung der
Govinda-Entwicklungshilfe Aalen e. V.
bei der Umsetzung eines Reintegrations-plans für Waisenkinder in Nepal Vor
8 Jahren legten 3 medizinische Fachkräfte aus dem Ostalbkreis mit dem
Aufbau eines Waisenhauses in Nepal den Grundstein für den später
gegründeten Verein
,,Go-vinda
Entwicklungshilfe Aalen e.V.". Dieser betreut heute gemeinsam mit dem
nepale-sischen Partnerverein ,,Shangrila Association/Kathmandu" und
Schwei-zer Förderverein ,,Shangrila Entwick-lungshilfe/Zürich" mehrere,
die Grund-sätze der Selbsthilfe und Nach-haltigkeit erfüllende Kinder- und
Schul-projekte in mehreren Distrikten Nepals.
Mögglinger Familie besuchte jedes Jahr
ihre "Heimatstadt": "Bei uns jammern die
Menschen und in Car-
tagena in Kolumbien herrscht tiefste Armut" Vereins-Projekt zur Förderung des Schulprojektes Cartagena
bewilligt: Förderverein letztes Jahr in Mutlangen gegründet
Aalen/Mutlangen/Mögglingen.
"Herr Landrat, da muss ich Ihnen beipflichten: "Bei uns hier jammern die
Menschen auf höchstem Niveau und dort in Cartagena in Kolumbien herrscht
tiefste Armut: Die Kinder gehen dort in die spartanisch bestückte Schule
und es macht ihnen trotzdem noch Spaß", sagte
ein Sprecher des Mutlanger Fördervereines (drei Mitglieder des
Fördervereins waren anwesend) bei der Scheckübergabe und bedankte sich für
die finanzielle Hilfe des Schulprojektes in Kolumbien: Am 8. April 2005
hat sich in Mutlangen ein Förderverein gegründet, der es sich zur Aufgabe
gemacht hat ein Schulprojekt in Cartagena/Kolumbien zu fördern.
Technische Hochschule der Bubenstadt
Esmeraldas/Ecuador:
Umwelt-Verschmutzungen der Öl-Raffinerie
nebenan bedrohten Existenz der Bubenstadt Diözese Esmeraldas wurde als Eigentümer des Grundstücks
der Bubenstadt zwangsenteignet: Hilfe aus dem Ostalbkreis
Aalen.
Im letzten Jahr war er in Aalen bei der Scheckübergabe im Landratsamt und
wurde in Wasseralfingen von der dortigen Kirchengemeinde mit Spenden
reichlich für seine Arbeit unterstützt: Der Antrag 2006 von Mike Zipf von
der ,,Ciudad de los Muchachos" (Bubenstadt) in Esmeraldas/Ecuador
auf Förde-rung der Technischen Schule wurde
auch
2006 bewilligt. Bild oben rechts: Mike Zipf mit dem Nationalspieler, der
in der "Bubenstadt" aufgewachsen ist und dessen Schiksal sogar von Radio
Vatikan Beach-tung fand. Bild rechts: Mike Zipf bei der letztjährigen
Scheckübergabe mit Landrat Pavel und Sozialdezernent Rettenmaier. Erstmals
konnte aus finanziellen und technischen Gründen Mike Zipf den Scheck von
Landrat Pavel nicht persönlich entgegen nehmen.
Landrat Pavel stellte eine Frage die
alle bewegt: Warum braucht das
Weltmeisterland Argen-
tinien Schul-Projekt-Hilfe der Fachsenfelder? Nähstube eingerichtet und Nähmaschinen sind geklaut: Nicht
einmal die beiden staatlichen Schulen haben eine Schultafel
Aalen-Fachsenfeld.
Landrat Klaus Pav-el brachte es auf den Punkt und stellte die Frage die
alle bewegt: "Warum braucht eigentlich das Weltmeister-Land Argen-tinien
die Schulprojekt-Hilfe der Fachsen-felder und des Ostalbkreises?" Die
Katho-lische Kirchengemeinde Herz Jesu Fachs-enfeld hatte einen Antrag auf
Unter-stützung
eines Schulprojektes in Argen-tinien gestellt und am Ende doch den Scheck
des Landrates bekommen, der von der Sprecherin davon überzeugt wurde, dass
wie in Deutschland viele und immer mehr Menschen in Reichtum leben und
dafür die Armen immer mehr werden. Die Kirchengemeinde ,,Herz Je-su" in
Aalen-Fachsenfeld ist seit 1987 mit der Gemeinde ,,Jungfrau von Guadalupe"
in der Stadt und Diözese Santiago del Estero in Argentinien
partnerschaftlich verbunden.