Positive Folgen bei Erweiterung
der Alfing-Kessler-Werke:
Archäologische
Sensation: Grabkammern u.
Funde bei Ausgrabungen in Wasseralfingen
Grabhügel überdeckten Reste von
zentralen Holzkammern in
denen die Toten als Brandbestattungen beigesetzt wurden

Aalen-Wasseralfingen. Die Rettungs-grabungen des Landesamts
für Denk-malpflege im Regierungspräsidium Stutt-gart im Bereich der
Erweiterung der Alfing-Kessler-Werke in Aalen-Wasseral-fingen
(Bereich „Appenwang") boten am, Freitag 6. Juni aktuell die
Möglichkeit, die Funde direkt vor Ort zu besichtigen und Fragen an
den Grabungsleiter Dr. Dirk Krauße zu stellen. Das Ereignis fand
an
den Frühkeltischen Grabhügeln (laufende Grabung) in der Auguste-Kessler-Str. 20, in Aalen-Wass-eralfingen statt und was
man da der Presse zeigte war sensationell: Seit April 2007 wird das
prähistorische Gräberfeld untersucht. Es handelt sich dabei um
insgesamt elf Grabhügel, die im 7. und 6. Jahrhundert v. Chr. von
den Vorfahren der Kelten angelegt wurden. Die Grabhügel überdeckten
dabei die Reste von zentralen Holzkammern, in denen die To-ten als
Brandbestattungen mit Beigaben
beigesetzt worden waren.
Zum Pressetermin am Freitag 6. Juni wurden die restaurierten Überreste von zwei aktuell
freigelegten Grabkammern und entsprechendes Fundmaterial aus den
Gräbern der Öffentlichkeit präsentiert. Diese Funde sind so toll und
sensa-tionell, dass sich die AIZ kurzfristig ent-schlossen hat auch
im Bild ausführlich zu berichten. Wir berichten heute noch
ausführlich über neue Funde.

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