Skandale um die B 25 und die B 29

Das hat sich bayerischer OB Hammer selbst mit eingebrockt:
Ab Anfang Juni 2009 Geschwindigkeitsbe-
schränkung auf 30 Km/h von 22 Uhr bis 6 Uhr
Als Folge der Ergebnisse
Sofortmaßnahmen zum Schutz der
Anwohner entlang B 29 und L 1060 im Ostalbkreis beantragt

Aalen. Am Dienstag dem 14. April 2009 trafen sich Landrat Klaus Pavel, Oberbürgermeister Karl Hilsenbek aus Ellwangen, Georg Brunnhuber MdB, Win-fried Mack MdL, Ulla Haußmann MdL und die Bürgermeister Karl Bux (Ellwangen), Dr. Gunter Bühler (Bopfingen), Willi Feige (Kirchheim), Günther Neumeister (Ries-bürg) und stv. Bürgermeister Karl Merz in Vertretung von Bürgermeister Ebert (Unterschneidheim), um die aktuellen Verkehrszählungen entlang der B 29 und der L 1060 zu erörtern und notwendige Maßnahmen zu ergreifen.
Grundlage für das Gespräch war umfangreiches Zahlen-material aus sechs Zählperioden durch das Landratsamt Ostalbkreis, die Stadt Ellwangen sowie die Stadt Bopfingen. Ferner wurde das Verkehrsgutachten vom Büro Dr. Brenner mit berücksichtigt. Die Zahlen belegen, dass die Anwohner durch den Verlagerungs-erkehr in Folge der Sperrung der B 25 bei Dinkelsbühl verstärkten Lärmbelastungen ausgesetzt sind.

 

Kreisvorsitzender Barthle und "Bundesschorsch" kamen nicht:
Landrat Pavel sieht als Lösung des Problems
Dinkelsbühler Sperrung B25 den Ausbau B29

Im April soll gehandelt werden: Notfalls auf der Ostalb in den Gemeinden Tempo 30 einführen: BI protestiert schon Freitag


Aalen. "Nur der Ausbau der B 29 wird das Problem Sperrung der B 25 bei Dinkelsbühl lösen". Darüber waren sich in  der eilends für Mittwoch 25. Februar vom Landrat einberufenen Pressekon-ferenz als Bürgermeister (auch Dr. Bühler aus Bopfingen), die Bürgerinitiative L 1060 plus B 29 sowie  und OB Hilsenbek aus Ellwangen und auch die streitbaren MdL's Ulla Haußmann (SPD) sowie Winfried Mack (CDU) mit Klaus Pavel einig. Aber: Wieder einmal fehlten in einer solchen wichtigen Presse-konferenz der "CDU-Bundesschorsch" Georg Brunnhuber aus Oberkochen der nicht mehr zur Wiederwahl antritt und zur anderen Seite DB Stuttgart 21 über-wechselt (und bei bei letzten Presse-konferenz noch anwesend war), der CDU-Kreisvorsitzende Norbert Barthle der auch den Antrag Ausbau der B 29 aus Mitteln des Konjunkturpaketes II verschlafen hat und sich seit Jahren bei Terminen als Kreisvorsitzender nicht mehr sehen ließ (zuletzt bei der OB-Wahl von Gerlach). Es fehlte auch der angeblich inzwischen nach einer OP im Bundesswehrkrankenhaus Koblenz wieder genesene Brunnhuber Nachfolger der eine unbekannte OP hinter sich brachte. Dieses Desinteresse der CDU-Bundespolitiker (aber auch der übrigen Parteien) an der B 29 und an den Sorgen der Ostalb-Bürger versuchte Landrat Pavel in der Pressekonferenz erfolgreich zu überdecken:

 

BM Bühler sprach so als wäre sein OB-Gegner tatsächlich da:
Bopfingens Bürgermeister Dr. Bühler:"Unan-
ständige OB Dr. Hammer sitzt in Dinkelsbühl"
Frau Weber kündigte von der "BI L 1160/B29" weitere halb-
stündigen Proteste am Freitag in betroffenen Gemeinden an


Aalen/Bopfingen. "Herr Kollege Dr. Hammer! Sie liegen absolut falsch: Sie haben die Lösungen Ihres Dinkelsbühler Problems noch lange nicht gefunden! Ihre Sperrung ist äußerst zweifelhaft und dass Sie den Dialog nicht mit uns suchen bezeichne ich als höchstmögliche Inkompetenz!" Bürgermeister Bühler weiter: "OB Hammer stellt doch das Problem so dar als ob er anständig ist und wir im Ostalbkreis unanständig. Das Gegenteil ist der Fall: Unser Problem wird sich auch nicht mit der Aufhebung der Sperrung lösen, sondern nur mit dem baldigen Ausbau der B 29. Es ist jammerschade dass die Behebung dieses Problems von unseren MdB's allesamt (egal welcher Partei) im Konjunkturprogramm II der Bundesregierung verschlafen und nicht durch Mittelbereitstellungen gelöst wurde!"

 

Dinkelsbühler St. Florians-Prinzip "eine  Unverschämtheit":
Ellwangen wird mit eigenem Gutachten 30
km/h-Forderungen der Ostalb unterstützen

CDU-MdL Mack hat mit der IHK Augsburg sogar Verbündete:
MdL Haußmann: Ein schlechter politischer Aschermittwoch"

Aalen/Ellwangen. Ellwangens OB Hilsenbek kündigte an: "Wir werden mit einem von uns in Auftrag gegebenen Gutachten die Ostalb-Anträge auf 30 km/h unterstützen und in der Argumen-tation ergänzen. CDU-MdL Winfried Mack gab ein Versprechen ab: "Wir als Politiker ziehen alle an einem Strang und wir haben sogar in Bayern Partner wie die IHK Augsburg die uns auch darin unterstützt die Dinkelsbühler Sperrungs-Provokation vom Tisch zu fegen". Mack weiter: "Mit der Sperrung soll eigentlich nur von den Problemen abgelenkt werden. Außerdem ist die Sperrungs-Anordnung der Stadt Dinkelsbühl rechtlich  außerordentlich fehlerhaft und absurd!"

 

AIZ druckt ungekürzt landrätliche Sichtweise ungekürzt ab:
Warum nutzt CDU die Chance nicht auf der
Ostalb die Führungsrolle zu übernehmen?

Bisherige Zugpferde Kreisvorsitzende N. Barthle und Bun-
desschorssch in Sachen Sperrung B 25 nicht mehr existent 


Aalen. Es ist ein Graus was derzeit in der CDU Ostalb abläuft: Ausgerechnet der zur CDU bedingungslos stehende Landrat Klaus Pavel wird im Stich gelassen wenn es um Geld für den dringend notwendigen Ausbau der B 29 geht (kein Geld aus dem Konjunkturprogramm  II weil die CDU-Ost-alb-Bundestagsabgeordneten aller Parteien geschlafen haben) und andererseits will der Landrat mit "allen an einem Strang zieh- en". Dies wird ihm aber nicht mit denen gelingen die im Tiefschlaf versunken sind. Dazu gehört auch der SPD-MdB Lang, aber auch der CDU-Kreisvorsitzende Norbert Barthle aus Gmünd, der sich bei offiziellen Terminen seit Jahren nicht mehr in Aalen sehen ließ (zuletzt bei der OB-Wahl Gerlach) und der "Bundesschorsch" Georg Brunnhuber der seit dem B 29-Skandal kein Geld aus Berlin für B 29 ebenfalls wie vom Erd-boden verschwunden ist. Wenn die CDU Ostalb glaubt das dumme Wahlvolk werde solche gravierende Versäumnisse der  gewählten Volksvertreter schlucken dann werden die CDU-MdB's garantiert eines Besseren belehrt:

 

Lebt der CDU-Kreisvorsitzende noch oder was ist denn los?
Landrat K. Pavel ist stinkesauer auf Oettinger und die MdB's von SPD u. seine Ostalb-CDU

Aus CDU Ostalb wird nun Kopf des Kreisvorsitzenden MdB
Norbert Barthle aus Schwäbisch Gmünd-Lindach gefordert

Aalen.
Rücktritt des CDU-Kreisvorsitzenden (rechts mit Bundeskanzlerin Angela Merkel) steht bevor? Es klingt wie eine schlechte Faschingsposse: Aus dem Füllhorn der Konjunktur-programmes II der Bundesregier-ung gibt es keinen Cent für den dringend notwendigen Ausbau der B 29 und selbst nicht die Brunnhuber-Zusage wenigstens der Bereich Essingen werde ausgebaut ist nicht eingetreten. Landrat Klaus Pavel machte deshalb in der Ausschussitzung seinem Herzen Luft und wetterte gegen den ansonsten auf der Ostalb bisher beliebten Minister-präsidedenten G. Oettinger und CDU-Chef Barthle.

 

Ostalbkreis steht bei B 29 auf jeden Fall "Gewehr bei Fuß":
Dank Konjunktur-Programm II des Bundes 16
Millionen € für das Ostalbklinikum in Aalen

Antwort an MdB Lange: "
Landkreis hat umsetzbare Projekte
an Berufsschulen, Kliniken und Verwaltungsgebäuden parat"

Aalen/Schwäbisch Gmünd.
Auf eine Anfrage des Schwäbisch Gmünder SPD-Bundestagsab-geordneten Christian Lange (Bild unten links) hat jetzt Landrat Klaus Pavel reagiert. Lange hatte sich kürzlich an den Kreischef gewandt mit der Bitte, ihn über Projekte des Ostalbkreises zu informieren, die über das Konjunkturprogramm des Bundes gefördert werden könnten. Landrat Pavel begrüßt in seinem Antwortschreiben das Paket ausdrücklich, bittet jedoch gleichzeitig auch um Konkretisierung der Frage, was unter „zusätzlichen Investitionen" zu verstehen sei und fordert eine unbürokratische Antragsstellung und -abwicklung. Pavel appelliert außerdem an Lange, sich mit ganzer Stärke für die von Minister-präsident Oettinger bei der Heidenheimer Regio-nalkonferenz im Januar angekündigten Baumaß-nahmen im Bereich der B 29 Mögglingen und Ess-ingen-Aalen einzusetzen.

 

Innenminister H. Rech schrieb an bayerischen Amtskollegen:
Reduzierung der Höchstgeschwindigkeit von
50 auf 30 Kilometer bringt mehr als Sperrung

Verkehrs-Probleme auf der B 25 würden mit beabsichtigten
Sperrung nur vorübergehend verdrängt u. auf Ostalb verlagert

Aalen/Stuttgart Innenminister Heri-bert Rech (unser Foto in der Greut-schule in Aalen) hat sich wegen der Sperrung der B 25 in Dinkelsbühl und Feuchtwangen für den Lkw-Durchgan-gsverkehr und den befürchteten Ver-kehrsverlagerungen auf Straßen in Bad-en-Württemberg an seinen bayerischen Amtskollegen Joachim Herrmann ge-wandt. Das teilte das Innenministerium der AIZ am Dienstag, 20. Januar 2009, in Stuttgart mit. Rech spricht in seinem Schreiben besonders die Plausibilität der auf bayerischer Seite angeführten Verkehrszahlen zum Umfang des Mautausweichverkehrs an.

 

Landrat Pavel kann auf Klagen der Betroffenen verzichten:
Cleverle Landrat Pavel hat OB Dr. Hammer
auf leiser aber sicherer Tour ausgebremst

Das gemeinsame Positionspapier ist eine tickende Zeitbombe
nicht etwa für die Unterzeichner sondern für gesamtes Bayern
 
Aalen.
Landrat Klaus Pavel hatam 29.12.  in Sachen Sperrung der B 25 für den Mautausweichverkehr ab 12 Tonnen zusam-men mit seinem Landratsamtskollegen aus Donau-Ries und schwäbisch Hall den Dinkelsbühler OB Dr. Hammer (Bild rechts) auf einer besonders leisen aber sicheren Tour ausgebremst bevor überhaupt die Sperrung am 1.1.2009 wirksam werden konnte. Das muss Dr. Hammer mächtig stinken, zumal er sich diese schale Suppe selbst eingebrockt hat und glaubte ohne die Partnerschaft der baden-württembergischen Kollegen in dieser Sache auszukommen.        Ausgebremst: OB Hammer

Denn die haben an ihrer Spitze ein echtes schwäbisches "Cleverle" namens Landrat Klaus Pavel, der nicht nur an Morgen denkt sondern auch an die ferne Zukunft, wenn die Dinkelsbühler und die bayerische Regierung selbst bemerken dass sie sich selbst ausge-bremst haben. Zugegeben: Die komplette Presse-meute hatte ja eine halbe Stunde lang auf den Einlass in den Kleinen Sitzungssaal warten müssen und hatte demzufolge viel Zeit zu spekulieren was nun kommt:

 

Gemeinsames "Positionspapier" einstimmig verabschiedet:
"Wir unterstützen alle die gegen Durchgang-
verbote auf der B 25 nun Klage erheben!"

Neues Konjunkturprogramm soll die notwendige Verkehrsin-
frastruktur schaffen und die Belastungen für Bürger vermeiden
 

Aalen.  Am Montag dem 29. Dezember um 18 Uhr hat die Allianz der Geschädigten zur Sperrung der B 25 durch Dinkelsbühl ein Gemeinsames Positionspapier des Ostalbkreises, des Landkreises Schwäbisch Hall, des Donau-Ries-Kreises,  der IHK Ostwüttt-emberg, der Bundes- und Landtagsab- abgeordneten und der betroffenen Kommunen zur geplanten Sperrung der B 25 für den LKW-Verkehr in Dinklsbühl und Feuchtwangen einstimmig verab-schiedet: Am 29. Dezember 2008 sind die Landräte, die Abgeordneten des Bundes- und des Landtags sowie die Oberbürgermeister und Bürgermeister bzw. Vertreter der Städte und Gemeinden Ellwangen, Bopfingen, Lauchheim, Ellenberg, Kirchbeim am Ries, Riesbürg, Rosenberg, Stödtlen, Tannhausen, Unterschneidheim, Westhausen Wört und der IHK Ostwürttemberg zusammen gekommen.

 

OB Dr. Hammer den Schwarzen Peter nun zugeschoben:
"Hätte Dinkelsbühl sich für 30 km/h entschie-
den oder Trasse beantragt wären sie weiter"

MdL Mack (CDU), Haußmann (SPD), MdB Brunnhuber (CDU), OB Hilsenbek (Ellwangen) und Landratskollegen sind sauer

Aalen.
"Kommen die da unten im Kleinen Sitzungssaal nicht zu Potte" fragte sich die gesamte Presse am Montag dem 29. Dezember 2008, als eigentlich Landrat Klaus Pavel auf der Chefetage als Sprecher der "Allianz der Geschädigten und Betroffenen" sagen wollte, was auf das Durchgangsverbot für Nutz-fahrzeuge ab 12 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht der Stadt Dinkelsbühl (OB Dr. Hammer) und Regierung von Mittelfranken unterno-mmen wird: Alle dachten an will-kürliche Sperrung von Straßen auf der Ostalb. Stattdessen machte sich wieder die kluge Verhandlungsführung von Landrat Pavel bezahlt: Statt mit der Keule auf OB Dr. Hammer (Dinkelsbühl) los zu gehen wurde so sachlich argumentier5t und beschlossen, daß OB Dr. Hammer in Schutt und Asche hätte versinken müssen, wäre er eingeladen und dabei gewesen, als Landratz Pavel erstmals in seiner Amtszeit  mit 30 Minuten Verspätung das "gemeinsame Positionspapier" zur Sperrung der B 25 erläuterte. Denn alle aus dem "Magi-schen Dreieck" wurden erstmals voll in-haltlich mit ins Boot geholt: Vom  Landrat Gerhard Bauer aus Schwäbisch Hall bis hin zum Vertreter des Landkreises Donau-Ries.

 

"Weststadt Zentrum" wurde für Treff als neuer Name gewählt:
Weststadt-Bürger interessiert es einen Dreck
was die Bürokraten im Rathaus beschlossen

Schande über die Häupter derjenigen welche sich noch nicht
trauen den Kindern Fußballspielen in der Halle zu erlauben


Aalen. Beamte sind eben Beamte bis sie eines Tages namenlos endlich beerdigt werden, besonders wenn sie im Aalener Rathaus sitzen und nicht wissen was sie tun sollen. Wenn sie aber was tun dann bringen sie im Westen der Stadt Tausende in Wut. So geschehen beim Neubau des Nachbarschaftszent-rums in Hofherrnweiler: In der Halle dürfen die Jugendlichen noch immer nicht mit einem Ball spielen, obwohl dieser Missstand bei der Einweihung vom Rektor der Hofherrnschule öffentlich angeprangert wurde. Die AIZ hat bei Stadtrat und Rektor Ritter nachgefragt ob die Beamten im Aalener Rathaus ihtren Skandal ausgeräumt haben indem sie das Verbotsschule Keine Ball spiele in der Halle vielleicht selbst heimlich entfernt haben. Ritter lächelte und spitzte als Stadtrat seinen Bart: "Das Schild ist noch immer da!" Ritter hat sich dazu einen Kommentar gegenüber der AIZ gespart in der Gewissheit dass die AIZ die Tätigkeit der Rathaus-Beamten so lange öffentlich anprangert bis dieses hirn-rissige Schild endlich abgehängt wird. Notfalls muss eben der OB als "Vorbild" seiner Beamten dies selbst erledigen und zur "Chefsache" machen.  Wenigstens gibt es einen Hoffungs´-schimmer: "Weststadt Zentrum" wurde als neuer Name gewählt.
Widerstand: Das passt aber den 10.000 in Aalens Weststadt nicht. 

 

"Konkurrenz belebt aus Ellwangener Sicht das Geschäft:
"Verhinderungspolitik zum geplanten Abts-
gmünder Gymnasium nicht nachvollziehbar"
Stellungnahme der Ellwanger Frauenliste und von Stadträtin
Gisela Mayer zum neuen Etat und B 25: Lob für OB Hammer
 
Von Stadträtin Gisela Mayer (Ellwanger Frauenliste e.V.)

Ellwangen. Zur Einbringung des Etats 2009 hat in der Gem-einderatssitzung Stadträtin Gisela Mayer von der Ellwangener Frau-enliste bemerkenswerte Ausführ-ungen gemacht, die wir wegen ihrer schonungslosen Offen- und Ehrlichkeit ungekürzt wieder-geben: Bild rechts: Kinder aus Abtsgmünd mit eigener neuer Gymna-sium-Zukunft? Keine Kirchturmspolitik auf der Ostalb! Herzlichen Glückwunsch an Oberbürgermeister Dr. Hammer aus Dinkelsbühl zur Durchsetzung der Sper-ung der B 25 als einzig richtige Reaktion auf den derzeitigen Mautausweich-Schwerlastverkehr auf unsere Landes- und Bundesstrassen mit den lästigen Folgen für die Bevölkerung. Dies muss unterbunden werden. Allen kleinkarierten Bemühungen zum Trotz wird die geplante Sperrung Anfang 2009 durchgesetzt werden.

 

Es geht immer noch um das leidige Thema Sperrung B 25:
Landrat Klaus Pavel, MdB Georg Brunnhuber,
MdL W. Mack wollen nicht Gerichte bemühen 

LKW-Verkehr auf B 25 bei Dinkelsbühl  abgenommen: Auf der
L 1060 Wallerstein/BAB 7-Auffahrt Ellwangen zugenommen

Aalen. CDU-MdB Georg Brunnhuber, MdL Winfried Mack (CDU) und Landrat Klaus Pavel informieren den bayerischen Innenminister Herrmann (unser Foto) über neueste Verkehrszahlen zum Mautaus-weichverkehr: Bereits beim gemeinsamen Gespräch am 11. November 2008 beim bayerischen Innenminister Joachim Herr-mann wurde deutlich, dass neueste Zah-len zum Mautausweichverkehr vorlie-gen und diese bei der Entscheidung über eine Sperrung der B 25 bei Dinkelsbühl für LKW’s und Busse zu berücksichtigen sind. Das Schreiben an Innenminister Herrmann hat folgenden Wortlaut:

 

 

Spitzengespräch zur Sperrung der B 25 wurde verschoben:
Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee
ließ heimlich die B-25-Fakten fortschreiben
Der Bund macht sich nun fit für eine Intervention dass die
Sperrung der B 25 für die Ostalb keinesfalls akzeptiert wird 


Aalen/München/Dinkelsbühl. Der ba-yerische Innenminister Joachim Herrmann hatte für Mittwoch, 1. Oktober 2008, zu einem Abstimmungsgespräch wegen der von Dinkelsbühl beantragten 24-Stunden-Sperrung der B 25 nach München einge-laden. Dieser Termin wurde kurzfristig verschoben. Aufgrund einer Initiative von MdB Georg Brunnhuber gibt es allerdings neue interessante Erkenntnisse. Mit Schreiben vom 7. Juli 2008 hatte sich MdB Georg Brunnhuber an Bundesminister Tiefensee vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung ge-wandt und dessen Einschätzung zur Verkehrsentwicklung im Zuge der B 25 im Bereich der Stadt Dinkelsbühl er-beten. Am 1. Oktober 2008 antwortete ihm Frau Staatssekretärin Karin Roth. In diesem Schreiben bringt sie zum Ausdruck, dass vom Bund vor und unmittelbar nach Einführung der LKW-Maut (2004 und 2005) umfang-reiche Analysen durchgeführt wurden.

 

 

LESERBRIEFE zum aktuellen Thema Sperrung der B 25:          
In Sachen B 25 sieht die Realität nämlich ganz anders aus:

G. Mayer wirft auch CDU-MdL Winfried Mack
aus Ellwangen eine "Volksverdummung" vor
Was den Ostalb-Speditionen bekannt ist müsste auch W. Mack
längst wissen:
Ziel- und Quellverkehr haben weiter freie Fahrt

Aalen/Ellwangen. LESERBRIEF
zum Thema Sperrung der B 25 im Bereich Dinkelsbühl: Es handelt sich bei meinem Beitrag nach umfangreichen Recherchen um eine Klarstellung, weil bisher Tatsa-chen, offenbar aus parteipolitischen Grün-den, gründlich verdreht wurden, was mein-es Erachtens eine Verdummung der Bürger darstellt!!

 

 

Plötzlich werden nun auch die Probleme der Ostalb gesehen:
Bundesschorsch sprach B-25-Machtwort geg-
enüber dem bayerischen Minister Herrmann
"Nicht zu spät:
Wäre schön gewesen, wenn ein solches Treffen
vor Sperrungsantrag Dinkelsbühls zustande gekommen wäre!"

Aalen/München. Nachdem jetzt genügend Briefe in Sachen Sperrung B 25 zwischen Bayern und Baden-Württemberg hin und her gegangen sind, hat MdB Georg Brunnhuber seinen freund-schaftlichen Kontakt zum Bayerischen Innen-minister MdL Joachim Herrmann genutzt, um in einem persönlichen Gespräch die Brisanz des Themas zu erörtern. Brunnhuber schilderte bei diesem Gespräch am 17.9.2008 dem Baye-rischen Innenminister Joachim Herrmann intensiv die Nachteile und Beschwernissen einer Sperr-ung der B 25 in Dinkelsbühl für den Ostalbkreis.

 

 

Leserbrief in der AIZ und die Reaktion aus dem Ostalbkreis:
Gisela Mayers Vorschlag notfalls die B 29 zu
sperren droht den Bayern Landrat Pavel an
Die Waffen sind gewetzt: Die Bayern schweigen und Pavel
will dass MP Oettinger sich nun ohne wenn oder aber einsetzt

Aalen/München/Dinkelsbühl. Am 27. August 2008 sind die Ober-bürgermeister und Bürgermeister bzw. Vertreter der Städte und Gemeinden Ellwangen, Bopfin-gen, Lauchheim, Ellenberg, Kirchheim am Ries, Riesbürg, Rosenberg, Stödtlen, Tannhausen, Unter-schneidheim, West-hausen und Wört mit Landrat Klaus Pavel zusammen gekommen, um das gemein-same weitere Vorgehen im Hinblick auf die zu befürchtende Sperrung der B 25 in Dinkelsbühl und Feuchtwangen für den LKW-Verkehr zu vereinbaren.
Zwischenzeitlich erschien in der AIZ ein beachtenswerter Leserbrief von Gisela Mayer (Bild links), der ein Umdenken bewirkte: Notfalls Sperrung der B 29 wenn die B 25 auch gesperrt wird.

 

 

L E S E R B R I E F E an die AIZ zu aktuellen Themen:             
"Nicht egoistisch, hinterwäldlerisch, arbeitsplatzfeindlich":
"Herzlichen Glückwunsch OB Dr. Hammer zu
Sperrung des Mautausweich-Verkehrs B 25"
"Parteipolitische Geschrei der  Abgeordneten, BM, Ortsvorste-
her (siehe AIZ-Berichte) geradezu eine Bürgerverdummung" 


Ellwangen.
Leserbrief zur Entscheidung der Regierung Mittelfranken, die B 25 für den Schw-erlastdurchgangs-Verkehr zu sperren. Endlich ein Machtwort gegen den unverantwortlichen Mautausweichverkehr der Schwerlaster auf der B 25. Deshalb: Herz-lichen Glückwunsch an den Oberbürgermeister Dr. Christoph Hammer aus Dinkelsbühl (Foto rechts), der es nach dreijährigem Kampf endlich geschafft hat, den unverantwortlichen Mautaus-weichverkehr der Schwerlaster im Bereich der B 25 zu stoppen. Wir sollten nun die B 29 sperren.

 

Betroffene Bürgermeister waren sich in Sondersitzung einig:
„Wir fordern eine Gesamtbetrachtung u. Inte-
ressenabwägung":Schutzwürdige Einwohner
Schützenhilfe für Ostalb von Regierungs-Präsident Schmalzl,
Ministerpräsident G. Oettinger und unseren CDU-Abgeordneten


Aalen.
Eine Krisensitzung der betroffe-nen Bürgermeister mit OB Karl Hilsenbek aus Ellwangen gab es am Mittwoch 27. August um 14 Uhr im Aalener Landrats-amt: Alle Bürgermeister sprachen sich gegen eine Sperrung der B 25 aus und forderten einstimmig OB Dr. Hammer aus Dinkelsbühl auf seine Planungen diesbe-züglich ersatzlos aufzugeben. Enttäu-scht waren nicht nur Landrat Pavel son-dern auch die versammelten Bürger-meister dann in der Pressekonferenz darüber, dass zwar die Presse wie die AIZ bereits seit 13 Uhr die Stellung-nahme von RP Schmalzl in den Händen hielt, aber erst am Ende der Presse-konferenz diese Schmalzl-Meinung dem Landratsamt Ostalbkreis bekannt wurde: Regierungspräsident Johannes Schmal-zl (Bild rechts) sprach sich in seiner Stellungnahme  "gegen ein ganztägiges Lkw-Durchfahrtsverbot auf der B 25 in Din-kelsbühl und Feuchtwangen aus Problem-verlagerung zulasten baden-württember-gischer Kommunen und Landkreise aus". Damit hat Regierungspräsident Johannes Schmalzl auf die angekündigte Zustimm-ung der Regierung von Mittelfranken zu einer Sperrung der B 25 in Dinkelsbühl und Feuchtwangen für den LKW-Durch-gangsverkehr mit "Unverständnis" reagiert.

 

Gemeine Peinlichkeiten bei Pressekonferenz des Landrates:
Dinkelsbühler OB Dr. Hammer und Presse zu
Schuldigen zu machen ist der falsche Weg
Landrat Pavel erinnerte Minister Beckstein an sein in Aalen
abgegebenes Versprechen notfalls B-25-Sperrung aufzuheben


Aalen.
Ins blamable Fettnäpfchen getreten ist ein kleiner Bürgermeister der Ostalb um Riesbürg herum bei der Pressekonferenz von Landrat Pavel zum Thema Sperrung B 25: Während Ellwan-gens OB Karl Hilsenbek versuchte nicht noch mehr Öl ins Feuer zu gießen und deshalb bestätigte, "dass mit dem Dinkelsbühler OB Dr. Hammer wir Ellwangener viele Gemeinsamkeiten hab-en und diese auch in Zukunft trotz des Problems nicht aufgeben und weiter im Dreiecxk zusammen arbeiten werden" brachte ausgerechnet ein Reporter der "Mittelfränkischen Zeitung" einen Bür-germeister der Ostalb auf die Palme. Die Frage des Kollegen aus Bayern lautete einfach nur, weshalb das ganze Problem Sperrung B 25 ausgerechnet auf den Dinkelsbühler Dr. Hammer personalisiert werde und nicht etwa auf den zustän-digen  Ministerpräsidenten Beckstein. Der auf der Ostalb wenig bedeutsame aber von einer B 25-Sperrung hart betro-ffene Schultes nahm sich über den Landrat hinweg das Wort und landete den Kalauer des Jahres:

 

 

Geheimtreffen mit bayerischem Kollegen in Sommerhausen:
Regierungspräsident Schmalzl:"Durchfahrts-
verbot für Lkw auf der B 25 jetzt überdenken"
Umstrittenes
Verbot auf der B 25 in Dinkelsbühl und Feucht-
wangen steht auf der Kippe: Keiner ist mehr für Entscheidung
 

Aalen/Stuttgart/Dinkelsbühl. Regier-ungspräsident Johannes Schmalzl (unser Foto) hat sich am Mittwoch 24. Septem-ber im Rahmen eines geheimen Treffens der baden-württembergischen und baye-rischen Regierungspräsidenten in Somm-erhausen mit Nachdruck dafür eingesetzt, die angekündigte Entscheidung noch ein-mal zu überdenken: "Durch ein ganztä-giges LKW-Durchfahrtsverbot auf der B 25 in Dinkelsbühl und Feu-chtwangen werden die verkehrlichen Probleme nicht gelöst, sondern lediglich nach Baden-Württemberg verschoben".

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