Landkreisübergreifendes Frauennetzwerk für OAK und Hall:
Kreisfrauenrat hat mit 100. Mitglied Traum-
Schallgrenze der Männer nun durchbrochen
1. Ziel des Kreisfrauenrates "Einsatz für Gleichstellung von
Mann u. Frau" im Ostalbkreis mit S. Göbek Aalen nun erreicht

Zur Begrüßung als 100. Mitgliedes im Kreisfrauenrat überreichte die Sprecherin des Kreisfrauenrates Ostalb e.V. Margot Wagner an Sevda Göbek einen Blumenstrauß.    AIZ-Foto: Kreisfrauenrat OAK
Aalen. Die 100. Frau hat zum Kreisfrauenrat Ostalb e.V. "Ja" ges-agt. Die  Ziele des Kreisfrauenrat, der Einsatz für die Gleichstellung von Mann und Frau im Ostalbkreis, sind Sevda Göbek aus Aalen wichtig und deshalb ist sie dem Kreisfrauenrat beigetreten. In Aalen geboren will sie ihre Kenntnis über die zwei erfahrenen und gelebten Kulturen in die Vereinsarbeit einbringen. Ihr ist die Unabhängigkeit des Kreisfrauenrat als Verein sowie der Grundsatz von Überpar-teilichkeit und Überkonfessionalität wichtig.

Der inzwischen starke Kreisfrauenrat lehrt den Männern Fürchten.  
Wichtig ist ihr zudem, dass durch die Unterzeichnung der Charta der Vielfalt durch den Kreisfrauenrat ein deutliches Zeichen gesetzt wurde für Respekt, Akzeptanz und Wertschätzung jedes Einzelnen unabhängig von Geschlecht, ethnischer Herkunft, Religion oder We-ltanschauung, Behinderung, Alter, sexueller Orientierung oder Iden-tität. Der Ostalbkreis habe sich durch Migration verändert und „Uns“ zu dem gemacht was „Wir“ heute sind so Sevda.

Landkreisübergreifendes Frauennetzwerk für
Frauen aus Ostalbkreis und Schwäbisch Hall
Um zukünftig ein Netzwerk für Frauen im ländlichen Raum aufbauen zu können, das die beide Landkreise Ostalb und Schwäbisch Hall umspannt, hat der Kreisfrauenrat über das Förderprogramm „Gut Beraten“ am 17. März 2018 mit der professionellen Trainerin Manuela Rukavina, einen ersten Workshop im Rathaus in Rosenberg veranstaltet. Es werden noch weitere Workshops folgen. Der nächste Workshop wird am 05.05.2018 in Neuler stattfinden. "Die Überlegungen zu einem Netzwerkaufbau, welche Aufgaben dieses übernehmen soll und wie wir ein solches Netzwerk mit Leben füllen können sind Themen der Workshops". Nachgedacht und ausget-auscht wird z.B. über die Infrastruktur, Teilhabechancen und wie soziales und kulturelles Kapital weiterentwickelt werden kann. Den Frauen im Workshop machte es sichtlich Freude über eine leb-enswerte Zukunft im ländlichen Raum nachzudenken. Alle Frauen, die gerne Ideen entwickeln für sich und ihre Zukunft und damit auch den Menschen in ihrer ländlichen Heimat einbringen und reden wollen sind herzlich eingeladen einfach zu kommen und sich einzubringen. Der Termin wird noch konkretisiert sobald feststeht, wo man sich in Neuler trifft ist am Samstag 05.05.2018 um 10.00 Uhr (Ende  14.30 Uhr).

Ostalb-Frauenpower:Mit Landrat Pavel (Mitu-
nterzeichner EU Charta) Wahlen aufmischen
D"er Kreisfrauenrat Ostalb e.V. wird gemeinsam mit Herrn Landrat Pavel alle Bürgerinnen und Bürger zu einer Veranstaltung am 27. Juni 2018  einladen. Der Landkreis hat die EU Charta für die Gleich-stellung von Frauen und Männer auf regionaler Ebene (Gleich-stellungscharta) am 26. August 2014 unterschrieben und die Verpf-lichtung übernommen u.a. Frauen aufzufordern, sich in Wählerlisten eintragen zu lassen und ihr aktives und passives Wahlrecht wahrzunehmen. Weiter wurde darin die Verpflichtung unterschrieben, politische Parteien und Gruppierungen aufzufordern, den Grundsatz der ausgewogenen Vertretung von Frauen und Männern anzuwenden und umzusetzen. Zu diesem Zweck werden politische Parteien und Gruppierungen aufgefordert, alle gesetzlich zulässigen Schritte zu unternehmen – wozu, falls erforderlich, auch Quotenregelungen zählen -, um die Anzahl von Kandidatinnen bei Wahlen zu erhöhen.

Mindestens gleichviel Frauen als Männer bei
der Kommunal-Wahl im Mai 2019 ankreuzen

"Das Thema Kommunalwahl im Mai 2019 gehen wir auf der Grund-lage der Gleichstellungscharta gemeinsam mit Herrn Landrat Pavel an", betonte die Vorsitzende Wagner. "Alle Parteien und Wähler-vereinigungen werden eingeladen den Zuhörerinnen und hoffentlich auch vielen Zuhörern darzulegen, welche Anstrengungen bisher und zukünftig jeweils von den „Listenaufstellern‘“ der Parteien und Grupp-ierungen unternommen werden, um auf den Listen paritätisch die Bevölkerung abzubilden".