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Landessynode stellte
16,8 Millio. für "Flüchtlingsarbeit" bereit:
Flüchtlingskoordinatoren für den Ostalbkreis:
Kirche u. Diakonie unterstützen
"Ehrenamt"
In Abwesenheit des Landesbischofs engagierte Dekane/in Ralf Drescher und Ursula Richter:
Drei Koordinatoren-PREMIEREN

Drei
Ostalbkreis-Flüchtlingskoordinatoren hatten Presse-Premiere u. stellten sich
im Haus der Kastanie vor. AIZ-Fotos: Dieter Geissbauer
Aalen.
Zwei Koordinatoren für die Flüchtlingsarbeit konnte der Kreisdiakonieverband
Ostalbkreis durch Mittel der Evangelischen Landeskirche in Württemberg
anstellen. Insgesamt 16,85 Millionen Euro hat die Landessynode für
die Flüchtlingsarbeit zur Verfügung gestellt, je zur Hälfte in Württemberg
und in den Herkunftsregionen der Flüchtlinge. Zwei weitere Koordinatoren
konnte die Diakonie im Ostalbkreis über eine Förderung von Aktion Mensch
anstellen. Die Koordinierungsstellen bei der Bezirks- und Kreisdiakonie sind
Ansprechpartner für Kirchengemeinden und Flüchtlingsinitiativen. Eine ihrer
Hauptaufgaben liegt in der Begleitung dieser Kreise. Für eine
Basisqualifizierung von Ehrenamtlichen sind modulare Schulun-gsprogramme
entwickelt, die in Gemeinden oder auf Ebene der Kir-chenbezirke angeboten
werden.

Gratulation zur Zusammenarbeit:
Dekanin Richter, Josef Rettenmaier
Höchste kirchliche Prominenz und der Diakonie kam am Donnerstag dem 24.
März 2016 vormittags in das "Haus der Kastiane" und erläuterte dieses
vorbildliche Engagement der Öffentlichkeit in der eigend dafür einberufenen
Pressekonferenz: Landesbischof Frank Otfried July war krank und liegt mit
Fieber in Stuttgart, aber Oberkirchenrat Dieter
Kaufmann besuchten Kirche und Diakonie im Ostalbkreis und informieren sich
über erste Erfahrungen der Flücht-lingskoordinatoren.

Die ersten Ergebnisse wurden seit 11 Uhr von folgenden kom-petenten
Repräsentanten und Pionieren in der vorbildlichen Flüchtlingshilfe der
Presse erläutert: Oberkirchenrat Dieter
Kaufmann (Vorstandsvorsitzender des Diakonischen Werks Württemberg),
Evangelische Dekan
Ralf Drescher (beliebtester
Dekan in Aalen und 1. Vorsitzender des Kreisdiakonieverbandes im
Ostalbkreis), die neue Dekanin
Ursula Richter (Dekanin
in Schwäbisch Gmünd und neben Dekan Drescher 2. Vorsitzende
Kreisdiakonieverband Ostalbkreis), Sozialdezernent
Josef Rett-enmaier (Sozialdezernent
des Ostalbreises der derzeit die größten organisatorischen Lasten im
Ostalbkreis in Sachen Flüchtlingshilfen zu tragen hat und sich bewährte),
Sylvia Caspa-ri (Geschäftsführerin
Kreisdiakonieverbandes des Ostalbk-reises).
Michaela Gugel (Flüchtlingskoordinatorin
in Aalen seit 1. Januar 2016),
Jessica Milwich
(Flüchtlingskoordinatorin in Ruppertshofen seit 1. März 2016) und
Otis
Elfert (Flüchtlingskoordinator
in Ellwan-gen/LEA seit 1. März 2016).

Zwei Dekane im OAK: Richter und
Rescher (rechts) aber keine Konkurrenten sondern Ergänzungen für Gmünd und
für Kirche Aalen.
Über 200.000 € für Hilfen im
Ostalbkreis jew-eils in den nächsten 15 Jahren bereitgestellt
Dabei zeigte es sich, dass die Zusammenarbeit der Kirchen und Diakonie
auf der Ostalb hervorragend klappt und dass genauso wie die Einheimischen
auch die Flüchtlunge vor allem aus Syrien in 22 Flüchtlingsunterkünften
bestens aufgehoben sind und betreut werden, wobei die Armen in Deutschland
keinesfalls vergessen werden: Die Kirchen und Diakonie brachten insgesamt
sage und schreibe 17 Millionen Euro für die christliche Nächstenliebe für
unsere Flüchtlinge auf, wobei auf den Ostalbkreis auf die beiden Dekanate
Gmünd und Aalen zusammen mehr als 220.000 € je Jahr fallen.

In Vertretung des erkrankten evangelischen Landesbischofs machte
Oberkirchenrat Dieter Kauffmann als Vorstandsvorsitzender des -Diakonischen
Werkes Württemberg Klarheit was nun für unsere Flüchtinge getan wird: "Es
geht uns allen darum, dass wir alle Akteure Arbeit für unsere Flüchtlinge
beschaffen. Die Landeskirche will vor allem auch im Ostalbkreis dafür
Zeichen setzen: Teilhabe an der Gesellschaft gibt es nicht ohne
Gesellschafts-Engagement uns-erer Mitbürger und der Dekanate".

Die
Flüchtlings-Unterkunft bei Moschee und Container in Aalen.
Schon alleine
die Zahl 17 Millionen bedeute "einen finanziellen großen Schub für unsere
Gäste. Es gibt unter uns Christen eine Menge Menschen, die nach ihrer
lebensgefährlichen und abenteuerlichen und traumatischen Flu-cht nun in die
Realität eintreten möchten und dabei halfen wir allen, egal Christ oder
Nichtchrist oder welchen Glaubens. Diese Menchen haben ein Recht nun auf
Integration und Begleitung auch bei Ämtern und Behörden.

Die Hilfen für unsere Flüchtlinge sind breit gefächert und werden durch
unsere professionelle Hilfen auch der drei neuen Helfer im Ostalbkreis eine
Stärkung für die Gäste bewirken und den neuen Bestandteil der echten
Integration bewirken". Es gäbe ein "klares Ja zum Verwalten und zum
Organisieren und für eine neue Integration in die Zukunft bei der Arbeit und
mehr. Für unsere Flüchtlinge sind wichtig weitere Sprachkurse und deren
Integration in die neue Arbeitswelt auch im Ostalbkreis. Dabei nutzen wir
auch die Mög-lichkeiten der Therapie und Beratung in den nächsten fünf
Jahren zu nutzen: Es gibt nämlich in Württemberg 1.200 Diakonische
Einrichtungen und Spezial-Stellen in denen den Flüchtlingen in der neuen
Heimat BW Unterstützung und Hilfen zukommen zu lassen."

Dekan Drescher "so groß sind nun
Dank Geldsegen die Hilfen für unsere Flüchtlinge) und Dekanin Richter Gmünd)
u. Sylvia Caspari.
Der Aalener Dekan Ralf Drescher hatte es blitzschnell beobachtet: "Es sind
gerade schon drei Flüchtlingsgruppen vom Landratsamt aus am Haus der
Kastanie an unserem Fenster vorbei gelaufen und das bedeutet dass wir für
Flüchtlingshilfen weiter helfende Akteure benötigen". In diesem Zusammenhang
lobte Drescher "die hervorragende Zusammenarbeit der Ostalbkirchen mit
Landrat Klaus pavel und dem anwesenden Sozialdezernenten Josef Rettenmaier",
aber auch OB Rentschler bekam ein Lob: Der OB habe "sich bei-spielhaft
"für die Beschaffung von Wohnanlagen für Flüchtlinge mit seiner Wohnungsbau
Aalen eingesetzt": "Wir sehen die Flüchtlings-Hilfen als eine diakonische
Hilfe und christliche Pflicht an, von den angebotenen Sprach-Kursen und zum
Beispiel Kaffe-Küchen im Dekanat Schwäbisch Gmünd". Das drücke sich darin
aus, dass der Kreisdiakonieverband einige neuen Stellen inzwischen
geschaffen hat welche den Flüchtlingen zugute kommen.

Dekanin Richter (rechts) und Sylvia
Caspari (Kreisdiakonie OAK).
Dekanin Ursula Richter (Schwäbisch Gmünd) dankte allen Beteiligten "für das
beispielhafte viele Geld (10,5 Millionen von der landeskirche) mit dem man
viel Gutes tun kann und neue Zeichen setzen wird und zur Hilfe für die
willkommenen Flüchtlinge". Aber an der Hilfe der Ehrenamtlichen fehle es von
Heubach bis nach loch nicht. Eine im Dezember gemachte Umfrage habe dies
sehr deutlich bilanziert: "Es gibt sogar Pfarrer im Dekanat Gmünd die ihr
Pfarr-haus spontan für Flüchtlinge zur Verfügung gestellt haben".
Dekan Richter sprach dann eine Lobeshymne "für die Netzwerke von Lorch bis
nach Heubach und die bereits heute schon bestehenden Flüchtlingshilfen der
ehrenamtlichen.

Ein Segen für Flüchtlinge:
Koordinatoren aus Ellwangen und Gmünd.
Sozialdezernent Josef Rettenmaier lobte die "Partnerschaft mit den Kirchen
zum Beispiel in der Vergangenheit auch durch das Bündnis der Arbeit. "Wir
haben es hier bei unseren Flüchtlingen mit Menschen und keinen Nummern zu
tun und es gibt eine große Welle der Bereitschaft mitzuhelfen aus der
Bevölkerung", sagte Jo-sef Rettenmaier. "Wir bauen Wohnungen und haben
bereits 28 Flüchtlings-Unterkünfte im Ostalbkreis und wir haben im Kreis
bereits stabile Netzwerke und ist bereit die Integration vor allem
unbürokratisch weiter auszubauen". Rettenmaier: "Herzlichen Dank allen -
auch im Ehrenamt - für das Engagement für unsere Flüchtlinge".

Sozialdezernent Rettenmaier (links)
und Schuldekan H. Jungbauer
Dann hatten die drei neuen
Flüchtlingskoordinatoren/in das Wort: Jessica Milwich aus Gmünd (seit 1.
März in Ruppertshofen), Michael Gugel aus Aalen und Otis Elfert seit 1. März
Flüchtlings-koordinator in der LEA Ellwangen: Dabei wurde deutlich, dass mit
neuen finanziellen Mitteln bereits heute schon an neuen Hilfen geplant wird.
Denn "der Flüchtlingsnachwuchs" sei auch in der LEA Ellwangen groß und es
sei in Ellwangen "bald eine Obergrenze erreicht", obwohl "die Zusammenarbeit
mit der Stadt Ellwangen vorbildlich ist, aber es gibt für Flüchtlingshilfen
noch große weiße Flecken im Bereich Ellwangen". Aber: Es habe sich bereits
heute schon in Ellwangen "ein sehr großer und hilfreicher Freundeskreis
gebildet, aber das Angebot für Flüchtlinge muss nun weiter ausgeweitet
werden". Oris Elfert (Ellwangen) fasste dies im Sinne von Bundeskanzlerin
Angela Merkel zusammen: "Wir schaffen das..."

Aber auch die übrigen zwei Flüchtlingskoordinatoren berichteten über erste
positive Reaktionen in Aalen und Gmünd: "Wir hatten schon einige bzw. viele
Anfragen der Ehrenamtlichen und Flüchtlinge aber es gibt leider noch zu
wenige Angebote. Es ist sehr schön, dass das Engagement der Menschen
ehrenamtlich sehr groß ist und deshalb AfD kein Diskussionsthema mehr werden
wird. Wir müssen aber noch Angebote bündeln und neue und vorhandene
Strukturen neu schaffen..." Die Vertreter der
Landeskirche in Württenberg beantworteten schließlich die Presse-Fragen "Was
tur denn die Landeskirche für Flüchtlinge? Darauf antwortete Oliver Hülsch
kompetent, Sprecher der Landeskirchen, worüber wir noch gesondert berichten
werden.
Dieter Geissbauuer















Das "Haus er
Kastianie":
Treff für Evangelische
und Katholische.







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