Aber auch die Aalener Kindergarten-Kids begrüßten Frühling:
Aalener Stadtpfarrer entdeckte am 27. März
2010 das geschändete Mädchen im Gebüsch

Das Mädchen im Gebüsch hatte sich doch nicht vom Religions-
Unterricht gedrückt sondern wurde krankenhausreif verprügelt

Kleinste der "Kiga" ließen die Herzen der Behinderten und auch aller Gäste mit Liedern höher schlagen.       AIZ-Fotos: Dieter Geissbauer
Aalen.
Der "Tag der offenen Tür" im Samariterstift-Zentrum an der Aalener Hochbrücke begann mit Pauken und Trompeten und besonders aktuellen Themen die allen ans Herz gingen am Samstag dem 27. März 2010 pünktlich um 11 Uhr und Hunderte kamen schon zur Eröffnung: Der Gang im 1. Stock war so voll dass kein Durchkommen mehr möglich war. Rektor Weber von der Galgenberg-Realschule war aus begründetem Anlass auch gekommen (seine Schüler hatten eine Woche lang mit den Behinderten Kontakte aufgenommen, darüber berichten wir noch ausführlich). Zurecht lobte Rektor Weber seine Galgenberg-Realschüler, die in einem beson-deren Plakat ein Fazit gezogen haben:

Die Aalener Konfirmanden-Gruppe brillierte mit aktuellem Spielplan. 
Die Barrieren zwischen Nichtbehinderten und Behinderten müssen dringen abgebaut werden indem man sich gegenseitig kontaktiert und Freundschaften aufbaut und Behinderte nicht einfach aus dem täglichen Leben ausgrenzt. Aber auch der Aalener Stadtpfarrer Bernhard Richter und seine "Konfirmanden-Gruppe" behandelten ein aktuelles Thema und bekamen dafür lang anhaltenden Beifall:

20 Jahre Behindertenarbeit in Aalen: Viel beachtete Plakat-Wand.   
Sie berichteten von einem Fall der sich so in Aalen zugetragen haben soll und ließen am Ende die Frage offen ob die Schänder bestraft wurden oder nicht: Ein Mädchen fehlte im Religionsunterricht des evangelischen Pfarrers Richter. Das konnte sich der Pfarrer nicht erklären. Auf dem Nachhauseweg entdeckte er im Gebüsch ein Mädchen das offenbar betrunken war: "Hier bist Du! Du solltest doch im Religionsunterricht gewesen sein", lautete der Vorwurf des Pfarrers mit bebender Stimme.

Zusammen geschlagen: Verletzt in der "Hecke" endlich geborgen.   
Schließlich kamen Schüler/innen am Gebüsch vorbei und halfen dem Mädchen ins Krankenhaus und zur Aalener Polizeizwache. Schnell stellte sich heraus dass das am Boden fast leblos liegende Kind nicht betrunken war, sondern von Mitschülern geschändet bzw. zusammen geschlagen und im Gebüsch liegen gelassen wurde.

Tag der offenen Tür gab es erstmals im herrlichen Samariter-Bau.    
Was dann kam war weniger brutal und hart: Die Kindergartenkinder sangen und spielten und alles drehte sich um Kinderleben die unbeschwert sind und natürlich den -Frühling und die Sonne, die gebeten wurde sich zu zeigen. Während die Konfirmanden-Gruppe das verdienste "Weißwurst-Essen" mit Pfarrer Richter genoss bauten die Kleinen aus den Kigas Brücken zu allen und natürlich auch zu den Behinderten die zum Teil im Rollstuhl Beifall klatschten.

Das Fazit konnte auch beim Rundgang durch die neuen Räume der Samariterstiftung schnell und übereinstimmend gezogen werden: Diese Annäherung von Behinderten mit Nichtbehinderten ist vorbildlich und hat allen viel gebracht: Auch den Schülern der Galg-enberg-Realschule (darüber berichten wir noch), den charmanten Betreuerinnen, Behinderten und vor allem auch den Gästen die gerne wieder kommen werden. Danke. Dieter Geissbauer

Österlich wurden alle Gäste schon am Eingang herzlichst begrüßt.  

Unter den Gästen (links) Rektor Weber von Galgenberg-Realschule. 

Das Programm war nicht nur vielfältig sondern auch sehr informativ.  




Alle haben Kindergarten-Kinder schnell in ihr Herz eingeschlossen.  


Bild des Tages: Behinderte Zuschauer und alles wird live gefilmt.      


Die Gestik der Kindergarten-Kinder: Einmal wurde die Sonne herbei gelockt und anderes Mal sogar der "Frühling schon neu verkündet". 

Begegnung im Werkstatt-Alltag: Plakat der Realschüler Galgenberg.




Hunderte Gäste säumten die Flure im neuen Hochbrücken-Domizil. 


Das Mädchen (unten) liegt verletzt oder betrunken im Gebüsch und wird vom "Religionslehrer" Stadtpfarrer Bernhard Richter entdeckt.   


Alle Gänge und Treppen besetzt: Ansturm beim Tag der offenen Türe

Das Ruhe-Therapie-Zimmer: Hier fühlen sich die Behinderten wohl.   


Herrliche Oster-Artikel wurden für den Oster-Verkauf 2010 gebastelt.

Gemeinsamkeit: Behinderte und Gäste genossen Super-Programm.

Unter den Aalener "Konfirmanden" Stadtpfarrer Bernhard Richter.