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Indiskretion in Sachen
B 29 und Sperrung der B 25 aufgedeckt:
CDU-MdB Roderich
Kiesewetter aus Aalen
sagt Kinderschändern den aktiven Kampf an
"Sperrung
keine dauerhafte Alternative!: Aber auch die tödli-chen Unfälle durch
Mautausweichverkehr bedürfen Antwort"
Aalen/Berlin.
Der CDU-Bundestagsabge-ordnete Roderich Kiesewetter aus Aalen (Bild rechts)
hat in seinem aktuellen Wochenbericht aus Berlin den Kampf den
Kinderschändern und dem Missbrauch von Kindern wahrscheinlich auch wegen dem
aktuellen Aalener Fall angesagt: Unter dem Titel
Kindesmissbrauch verhindern vermerkt
Kiesewetter wörtlich: Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion unterstützt den
Vorschlag von Bundesfamilienministerin Kristina Schröder und
Bundesbildungs-ministerin Annette Schavan zur Einrichtung eines Runden
Tisches zur Verhinderung von Kindesmissbrauch. Aufgabe des Runden Tisches
muss es sein, die Prävention zu verbessern. Dafür ist ein breiter Dialog
nötig, an dem Vertreter aller gesellschaftlich relevanten Akteure
teilnehmen. Eine Verengung auf eine spezielle Gruppe würde dem Ansinnen, die
Zahl der Fälle von Kindesmissbrauch präventiv deutlich zu senken, nicht
gerecht werden.
Es ist selbstverständlich, dass auch Vertreter des Bundesjustizministeriums
zu diesen Gesprächen eingeladen werden, auch wenn juristische Aspekte nicht
im Zentrum der Initiative der Bundesfamilienministerin stehen. Denn es geht
nicht primär um strafrechtliche und zivilrechtliche Sanktionen, sondern vor
allem um zivilgesellschaftliche Prävention und Verhaltensregeln im Umgang
mit Kindesmissbrauch.
Weitere Kiesewetter-Theman: Mappus zu Gast in
Berlin: Erstmals nach seiner Wahl zum
Ministerpräsidenten des Landes Baden-Württemberg besuchte Stefan Mappus in
dieser Woche die CDU-Landesgruppe Baden-Württemberg im Deutschen Bundestag.
Vor den Bundestagsabgeordneten zeichnete er die politischen Ereignisse der
letzten Monate in Baden-Württemberg nach und beleuchtete aus seiner Sicht
die verschiedenen Stationen, die in die Übernahme der Amtsgeschäfte des
Ministerpräsidenten mündeten.
Zitat: «Wer
Wahlergebnisse vorfertigt oder verfälscht, oder vorgefertigte oder
verfälschte in Umlauf bringt, wird mit einer Ausreisequote nicht unter
50.000, mit einer Botschaftsbesetzung nicht unter 3 Monaten und einer
Protestdemonstration nicht unter 10 000 Teilnehmern bestraft.»
(Bundestagspräsident Norbert Lammert zitiert am
18.3. im Bundestag in Berlin anlässlich der freien DDR-Volkskammerwahlen vor
20 Jahren aus einem Protestaufruf zu einer Demonstration gegen die
gefälschten Kommunalwahlen in der DDR vom Mai 1989)
Aus dem Besuch unseres Ministerpräsidenten halte ich
zusätzlich fest:
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Unser Ministerpräsident
Stefan Mappus machte deutlich, dass der Straßenbau wie auch der Eisenbahnbau
in Baden-Württemberg völlig unterfinanziert sei. In den nächsten 4 Jahren
werde es kein Geld für neue Projekte geben!
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Nur rund 2 Milliarden Euro
planfestgestellte Bauverfahren im Bundesstraßenbau, jährlich seien dafür
nur rund 220 Millionen Euro verfügbar. Er bat Berlin bzw. die Fraktion um
Unterstützung für eine bessere Finanzierung. Der Länder-finanzausgleich,
in den Baden-Württemberg jährlich 2 Milliarden Euro einzahle, sei bis 2019
festgeschrieben. Es gäbe nur 3 Zahler und 13 Nehmerländer!
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m Bereich der Energiepolitik sieht
Ministerpräsident Mappus drei Kriterien: Energie-/Versorgungsicherheit, 2.
stimmiger Preis, 3. Co2-Reduzierung. Laut einer SWR-Umfrage vom Februar
2010 seien in Baden-Württemberg 39 % der Bevölkerung für eine
Laufzeitverlängerung der Kernkraftwerke, für einen Ausstieg sobald als
sinnvoll und möglich sprachen sich 51 % aus. Nur 4 % sind für den
sofortigen Ausstieg aus der Kernkraft.
Ministerpräsident Mappus sprach sich für
eine sinnvolle Förderung und einen zügigen Ausbau Erneuerbarer Energien aus,
Ziel sei es bis 2020 noch etwa 50 % des Stroms im Baden-Württemberg aus
Kernkraftwerken (zur Zeit 60 %), 30 % an Erneuerbaren Energien (zur Zeit 20
%) und zu 20 % aus fossilen Brennstoffen (zur Zeit 40 %) zu gewinnen.
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Hinsichtlich der Verkehrslage auf der B
29 und der L1060 wurde vergangene Woche durch eine Indiskretion bekannt,
dass die bayerische Staatsregierung eine Fortsetzung der Sperrung der B 25
beabsichtigt, voraussichtlich ab 01. April 2010. Dies, ohne Einhaltung der
Zusage, unsere Heimat Anfang März anzuhören und ein Gutachten auszuwerten.
Vereinte Anstrengungen der Landräte des
Ostalbkreises und des Donau-Ries-Kreises sowie unserer Abgeordneten haben
dazu ge-führt, dass der bayerische Innenminister nun für den 22. März nach
München zum Gespräch geladen und sein Gutachten übermittelt hat. Diese
Einladung erfolgt viel zu kurzfristig, so dass auch ich nicht daran
teilnehmen kann. Mit Rückendeckung unserer Umwelt- und Verkehrsministerin
Tanja Gönner werden wir voraussichtlich eine notwendige Sperrung von Straßen
(z.B. L1060, B 29) für den Mautausweichverkehr dann beantragen, sollte
Bayern die Sperrung fortsetzen.
Wichtig dabei ist, Sperrung ist keine
dauerhafte Alternative! Durch die Sperrungen dürfen beabsichtigte
Ortsumfahrungen nicht gefährdet werden. Aber die tödlichen, durch
Mautausweichverkehr verursachten Unfälle vergangener Woche und die
permanente Belastung unserer Bevölkerung z.B. entlang der L1060 brauchen
eine realistische Antwort! Natürlich bedingt dies viele Ausnahmeregelungen
für unseren „Quell- und Zielverkehr".
Mein Dank gilt allen Beteiligten, die an
diesem Lösungsansatz mitgewirkt haben. Über das Gespräch mit dem
Parlamentarischen Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, Dr. Andreas
Scheuer MdB, berichte ich im nächsten Kiesewetter kompakt.Herzlich Ihr und
Euer Roderich Kiesewetter

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