Kreisvorsitzende rückt Aussage der Pressesprecherin zurecht:
Richtigstellung in AIZ z
um Artikel „Frauenrat
kritisiert den Landrat" in Schwäpo am 27.03.
"Spekulationen": Gilt vor Hintergrund daß die Kompetenzen der
"Gleichstellungskommission doch nirgendwo festgelegt sind"

Der Kreisfrauenrat Ostalb wehrt sich.      AIZ-Foto: Kreisfrauenrat
Aalen.  Richtigstellung: Zum Artikel „Frauenrat kritisiert den Landrat" in der Schwäpo am 27.03.2017: Die Aussagen von Frau Dietterle, wonach der Kreisfrauenrat seinen Maßnahmenkatalog zu spät eingereicht habe, kann nicht unwidersprochen bleiben. Denn vor der Sitzung der Gleich-stellungskommission am 09.02.2017 war es nicht möglich, einen Maßnahmenkatalog zwecks Änderungen für ein Dokument einzureichen, das den Mitgliedern dieser Kommission erst in der Sitzung ausgehändigt wurde.

Diese hatten also weder die Möglichkeit, sich mit dem Aktionsplan-Entwurf vorher auseinanderzusetzen, noch ein-en Abgleich mit der zugrunde liegenden EU-Charta durchzuführen. Ausdrücklich wurde von der Beauftragten für Chancengleichheit in dieser Sitzung deshalb zugesagt, dass Änderungen bis zum 28.02.2017 eingereicht werden könnten, dieses wurde in einer Mail noch einmal bestätigt. Die Abstimmung am 09.02. war weder einstimmig, noch konnte sie auf Grund dieser Änderungszusage eine endgültige Verabschiedung des Aktionsplan-Entwurfs bedeuten.

Letzteres gilt auch vor dem Hintergrund, dass die Kompe-tenzen der Gleichstellungskommission nirgendwo festgelegt sind. Spekulationen, was, wann, wie in dieser konstituierenden Sitzung der von Landrat Pavel gegründeten Gleichstellungskommission besprochen wurde, erübrigen sich, da ja sicher ein Protokoll – wie es zu jeder ordentlich geführten Sitzung gehört – vorliegt. 

Margot Wagner,
Vorsitzende des Kreisfrauenrates